Bachelorarbeit, 2021
81 Seiten, Note: 1,6
1 Einleitung
2 Theoretische Auseinandersetzung
2.1 Der Kompetenzbegriff
2.2 Die Entwicklung im gesunden Entwicklungsverlauf
2.3 Das psychosoziale Stufenmodell nach Erik Erikson
2.4 Die soziale Kompetenz
2.5 Die emotionale Kompetenz
2.6 Die Entwicklung der Sprachkompetenz
2.7 Zusammenfassung
3 Der Lernbaum
4 Entwicklungstherapie/Entwicklungspädagogik (ETEP)
4.1 Leitgedanken
Die Entwicklungsstufen
4.2 Beschreibung des Instruments ELDiB
4.2.1 Aufbau
4.2.2 Einschätzung der ITEMS
4.2.3 Positive Verhaltenssteuerung
4.2.4 Interventionsstrategien
4.3 Zusammenfassung
5 Das Kompetenzzentrum
5.1 Interne Organisation
6 Methodisches Vorgehen
6.1 Die Forschungsfrage
6.2 Das Experteninterview
6.3 Auswahl der Interviewpartner
6.3.1 Vorbereitung des Experteninterviews
6.3.2 Durchführung des Experteninterviews
7 Datenerhebung
8 Ergebnisse
8.1 Darstellung der ausgewerteten Kategorien
9 Zusammenfassung
10 Fazit und Ausblick
Diese Bachelorarbeit untersucht, welche gewinnbringenden Handlungsmöglichkeiten Erzieher und Sozialpädagogen aus dem ETEP-Programm ziehen können, um Kinder mit emotionalem und sozialem Förderbedarf effektiv zu unterstützen, insbesondere im Hinblick auf die praktische Umsetzbarkeit und die Förderung sozio-emotionaler Kompetenzen.
4.2.4 Interventionsstrategien
„Jede Lehrkraft verfügt über ein Repertoire an Interventionsstrategien, das sie wirksam und professionell im Unterricht einsetzt. In diesem Sinne füllt jede Lehrkraft ihren „Handwerkskoffer“ und mit wachsender Berufserfahrung kommen weitere „Werkzeuge“ hinzu. Je reicher dieser Koffer bestückt ist, desto mehr Optionen sind gegeben, sich situativ für die angemessene Interventionsstrategie zu entscheiden.“ (Erich 2018: S. 92)
Die Interventionsstrategien sollten im schulischen Setting integriert und für das Lehren benutzt werden, denn „eine Klasse ist ein komplexes soziales Gefüge, in der das Erlernen kognitiver und praktischer Kompetenzen mit der Entfaltung sozialer und emotionaler Fähigkeiten einhergeht...“ (ebd. S. 96). Folgende Interventionsstrategien können eingesetzt werden:
Lob und positives Feedback kann mithilfe der zu erreichenden Entwicklungsziele auf die gewünschten Verhaltensweisen ausgerichtet sein. Hierbei ist die Wortwahl entscheidend. Die Rückmeldung sollte nicht übertrieben und überspitzt ausgedrückt werden. Zudem muss sie auf jedes Kind angepasst sein, da nicht jedes Kind in der Lage ist, dies auch zu akzeptieren und richtig zu filtern (vgl. ebd. S. 98 f.).
Durch die Spiegelung (Reflexion) kann dem Kind vermittelt werden, dass man seine angepasste Verhaltensweise wahrnimmt und es sieht. So wird das Kind ermutigt und das gewünschte Verhalten anerkannt. (vgl. ebd. S. 100) „Spiegelung als verbale Technik fasst in Worte, was das Kind selbst noch nicht erfassen kann.“ (ebd. S. 101) Beispiel einer Spiegelung ist: „Ich sehe du hast deine Aufgabe bereits begonnen!“ Die erwünschte und zu erlernende Verhaltensweise des Kindes wird gespiegelt.
1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz der Entwicklungsförderung von ETEP-Programmen im schulischen Kontext ein und formuliert die zentralen Forschungsfragen sowie Hypothesen.
2 Theoretische Auseinandersetzung: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen emotionaler, sozialer und sprachlicher Entwicklung sowie das psychosoziale Stufenmodell von Erikson als theoretischen Rahmen.
3 Der Lernbaum: Der Lernbaum dient als bildhaftes Instrument, um die Dringlichkeit systematischer Entwicklungsschritte für den schulischen Erfolg zu verdeutlichen.
4 Entwicklungstherapie/Entwicklungspädagogik (ETEP): Hier werden die Leitgedanken und das Diagnoseinstrument ELDiB vorgestellt, welches zur gezielten Unterstützung von Kindern eingesetzt wird.
5 Das Kompetenzzentrum: Dieses Kapitel beschreibt die interne Struktur und Organisation einer auf ETEP spezialisierten Einrichtung für Kinder mit Sprach- und Sprechstörungen.
6 Methodisches Vorgehen: Es wird das Forschungsdesign dargelegt, insbesondere die Auswahl der Experten und die Vorbereitung der Interviews zur Beantwortung der Forschungsfrage.
7 Datenerhebung: Die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring wird als zentrale Auswertungsmethode für die gewonnenen Interviewdaten eingeführt und begründet.
8 Ergebnisse: Die gewonnenen Erkenntnisse aus den Interviews werden in ein Kategoriensystem überführt und detailliert dargestellt.
9 Zusammenfassung: Hier werden die wesentlichen Ergebnisse der Arbeit in Bezug auf die Fragestellungen und Hypothesen noch einmal komprimiert wiedergegeben.
10 Fazit und Ausblick: Das Fazit bewertet den Einsatz des ETEP-Programms und gibt einen Ausblick auf notwendige zukünftige Forschungsschritte und Anwendungsbereiche.
Entwicklungstherapie, Entwicklungspädagogik, ETEP, Soziale Kompetenz, Emotionale Kompetenz, ELDiB, Schulische Integration, Experteninterview, Inhaltsanalyse, Förderbedarf, Verhaltenssteuerung, Schulalltag, Interventionsstrategien, Sprachkompetenz, Psychosoziale Entwicklung.
Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung des ETEP-Programms (Entwicklungstherapie/Entwicklungspädagogik) in einem Kompetenzzentrum und untersucht, wie dieses Programm Kinder mit Förderbedarf in ihrer Entwicklung unterstützen kann.
Zentrale Themen sind die soziale und emotionale Entwicklung, der Kompetenzbegriff, die Beschreibung des ELDiB-Instruments sowie die praktische Anwendung von Interventionsstrategien im schulischen Alltag.
Ziel ist es, herauszufinden, welche Möglichkeiten das ETEP-Programm bietet, um Kinder mit sozialem und emotionalem Förderbedarf im schulischen Kontext gewinnbringend zu unterstützen.
Die Arbeit nutzt die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring, um Daten aus leitfadengestützten Experteninterviews auszuwerten und zu systematisieren.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Analyse der Entwicklungspsychologie und eine empirische Untersuchung, in der die praktische Umsetzung des ETEP-Programms durch Experteninterviews hinterfragt wird.
Die wichtigsten Schlagworte sind ETEP, Förderbedarf, ELDiB, soziale Kompetenz, emotionale Entwicklung und pädagogische Interventionsstrategien.
Der Lernbaum dient als visuelle Metapher, um zu verdeutlichen, dass eine gesunde schulische Entwicklung auf stabilen Wurzeln (frühen Erfahrungen und Kompetenzen) aufbauen muss, was das Kernanliegen von ETEP unterstreicht.
Es fungiert als Beobachtungsbogen, um den aktuellen Entwicklungsstand des Kindes zu ermitteln und darauf basierend individuelle Lernziele festzulegen, die in der pädagogischen Arbeit umgesetzt werden.
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