Bachelorarbeit, 2020
73 Seiten, Note: 1,7
Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung
1 Einleitung
1.1 Motivation und Zielsetzung
1.2 Aufbau und Literatur
2 Smart City
2.1 Definition des Begriffs Smart City
2.2 Visionen und Ziele smarter Stadtplanung
2.3 Aktuelle Herausforderungen von Städten
3 Handlungsfelder der Smart City
3.1 Smart Economy
3.2 Smart People
3.3 Smart Governance
3.4 Smart Mobility
3.5 Smart Environment
3.6 Smart Living
4 Smarte Hauptstädte
4.1 Stockholm
4.2 Kopenhagen
4.3 Amsterdam
4.4 Wien
4.5 Städtevergleich
5 Ausarbeitung einer Smart City Strategie
5.1 Das Smart-City-Management-Modell
5.2 Frankfurt
5.2.1 Smart City-Ziel für Frankfurt
5.2.2 Smart Environment für Frankfurt
5.2.3 Smart Governance für Frankfurt
5.3 Kritische Betrachtung
6 Fazit
Diese Bachelorarbeit untersucht das Konzept "Smart City" unter besonderer Berücksichtigung der Forschungsfrage, wie stadtplanerische Herausforderungen durch technologische Vernetzung und effizientes Ressourcenmanagement gelöst werden können. Der Fokus liegt dabei auf der Analyse bestehender Strategien in europäischen Hauptstädten und deren Übertragbarkeit auf die spezifischen Anforderungen der Stadt Frankfurt am Main.
2.1 Definition des Begriffs Smart City
Eine einzige, allgemein gültige Begriffsbestimmung lässt sich des Begriffs Smart Cities nicht erörtern. Der Terminus fällt meist in folgenden Kombinationen: „Green City“, „Sustainable City“, „Intelligent City“ und „Digital City“. Ursprünglich, sprich in den 1990ern, bezog sich Smart City eher auf die Verwendung der IKT,11 wobei Möglichkeiten zur Erneuerung und zur Entfaltung von Gestaltungskraft im Blickpunkt lagen.12 Hierbei wurde unterstellt, dass die Verwendung von Computern, elektronischer Ausstattung und Systemen die Daten sammeln, speichern und nutzen können,13 den urbanen Lebensstil in Städten stark verändern würde.14 Bereits einige Jahre später wurde dieser Fokus jedoch als zu technisch orientiert kritisiert. Folglich sollten smarte Städte auch einen partizipativen Ansatz verfolgen. Diese Diskussion führte zu multiplen Deutungen des Fachbegriffs „Smart City“.15 Eine Definition, die in der Literatur sehr häufig Verwendung findet, stammt von Rudolph Giffinger:
„Eine Stadt, die auf eine vorausschauende Art und Weise in den Bereichen Wirtschaft, Menschen, Regierung, Mobilität, Umwelt und Wohnen funktioniert und auf der smarten Kombination aus Ausstattung und Aktivitäten von entscheidungsfreudigen, unabhängigen und informierten Bürgern basiert. Smart City bezieht sich generell auf die Suche und Identifizierung von intelligenten Lösungen, die es modernen Städten erlauben, die Qualität der Dienstleistungen, die den Bürgern zu Verfügung gestellt werden, zu verbessern.“16
1 Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Motivation für die Themenwahl dar und skizziert den Aufbau sowie die Literaturbasis der Arbeit.
2 Smart City: Hier werden der Begriff "Smart City" definiert und die visionären Ziele sowie aktuellen primären Herausforderungen städtischer Planung erörtert.
3 Handlungsfelder der Smart City: Dieses Kapitel systematisiert das Konzept in sechs Hauptkategorien, darunter Smart Economy, Smart Mobility und Smart Governance, und unterteilt diese in spezifische Unterkategorien.
4 Smarte Hauptstädte: Anhand ausgewählter Metropolen wie Stockholm, Kopenhagen, Amsterdam und Wien wird die praktische Umsetzung von Smart-City-Strategien exemplarisch aufgezeigt.
5 Ausarbeitung einer Smart City Strategie: Dieses Kapitel wendet das theoretische "Smart-City-Management-Modell" (SCMM) konkret auf die Stadt Frankfurt am Main an.
6 Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und bewertet die Notwendigkeit des Smart-City-Konzepts im Kontext des Klimawandels.
Smart City, Stadtplanung, Informations- und Kommunikationstechnik, Vernetzung, Smart Economy, Smart Governance, Smart Mobility, Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Frankfurt am Main, Ressourcenmanagement, urbane Transformation, Internet of Things, Bürgerbeteiligung, Lebensqualität.
Die Arbeit analysiert das komplexe Themenfeld "Smart City" als Antwort auf die stetig wachsende städtische Bevölkerung und die damit verbundenen infrastrukturellen sowie ökologischen Herausforderungen.
Die Arbeit fokussiert sich auf sechs Kernbereiche: Smart Economy, Smart People, Smart Governance, Smart Mobility, Smart Environment und Smart Living.
Das Hauptziel besteht darin, zu untersuchen, wie moderne technologische Konzepte zur Verbesserung der urbanen Lebensqualität beitragen können und wie diese konkret für Frankfurt am Main anwendbar sind.
Es erfolgt eine fundierte Literaturanalyse sowie die Anwendung des "Smart-City-Management-Modells" (SCMM) zur Strukturierung und Bewertung städtischer Strategien.
Nach der theoretischen Einbettung im zweiten Kapitel werden im Hauptteil die Handlungsfelder detailliert beschrieben, gefolgt von einer Analyse internationaler Erfolgsbeispiele (Stockholm, Kopenhagen, Amsterdam, Wien).
Die zentralen Begriffe sind Smart City, urbane Vernetzung, Nachhaltigkeit, digitale Transformation, Lebensqualität und städtische Infrastruktur.
Frankfurt am Main wird mittels des SCMM-Modells analysiert, wobei besonders die infrastrukturellen Voraussetzungen und die spezifischen Herausforderungen als Finanzstandort im Vordergrund stehen.
Beide Technologien werden als essenzielle Enabler für intelligente Steuerungsprozesse dargestellt, insbesondere bei der Parkraumoptimierung oder der Überwachung ökologischer Parameter.
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass technologische Lösungen allein nicht ausreichen, sondern eine ganzheitliche Strategie unter Einbindung der Bürger (Smart People) und der Politik (Smart Governance) zwingend erforderlich ist.
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