Bachelorarbeit, 2008
68 Seiten, Note: 1,3
1 EINLEITUNG
1.1 AUSGANGSSITUATION
1.2 ZIELSETZUNG
1.3 AUFBAU DER ARBEIT
2 GRUNDBEGRIFFE DER LUFTREINHALTUNG
2.1 ZUSAMMENSETZUNG DER LUFT
2.2 LUFTVERUNREINIGUNGEN
2.3 DEFINITION VON EMISSION UND IMMISSION
3 FEINSTAUB – PARTICULATE MATTER (PM)
3.1 DEFINITION VON FEINSTAUB UND SCHWEBSTAUB
3.2 ANTHROPOGENE PARTIKELEMISSIONEN
3.3 ENTSTEHUNG DES FEINSTAUBES
3.3.1 FEINSTAUB-EMISSIONEN AUS DEM VERKEHR
3.3.2 FEINSTAUB-EMISSIONEN AUS DER INDUSTRIE
3.4 FEINSTAUBBELASTUNG DURCH PM2,5 IN DEUTSCHLAND
3.5 FEINSTAUBBELASTUNG DURCH PM10 IN DEUTSCHLAND
3.6 TREND DER FEINSTAUBBELASTUNG IN DEUTSCHLAND
4 WIRKUNG DES FEINSTAUBES AUF DEN MENSCHEN
4.1 DIFFERENZIERUNG DER PARTIKELGRÖßEN BEI GESUNDHEITSEFFEKTEN
4.2 EPIDEMIOLOGISCHE UNTERSUCHUNGEN ZUR WIRKUNG VON PARTIKELN
4.2.1 GEFAHREN DURCH LANGZEITEXPOSITION GEGENÜBER FEINSTAUB
4.2.1.1 MORTALITÄT BEI ERWACHSENEN
4.2.1.2 MORBIDITÄT DER ATEMWEGE
4.2.2 GEFAHREN VON KURZZEITEXPOSITION GEGENÜBER FEINSTAUB
4.2.2.1 ATEMWEGSERKRANKUNGEN
4.2.2.2 HERZ-KREISLAUF-ERKRANKUNGEN
4.2.3 VERKÜRZUNG DER LEBENSERWARTUNG DURCH FEINSTAUBBELASTUNG
4.3 WIRKUNG VON FEINSTAUB AUF DAS IMMUNSYSTEM UND ALLERGIEN
5 MAßNAHMEN ZUR FEINSTAUBREDUZIERUNG
5.1 MAßNAHMEN ZUR FEINSTAUBREDUZIERUNG IM STRAßENVERKEHR
5.1.1 EINFÜHRUNG VON UMWELTZONEN
5.1.1.1 KENNZEICHNUNG VON UMWELTZONEN
5.1.1.2 FEINSTAUBPLAKETTEN
5.1.1.3 AUSNAHMEREGELUNG VON FAHRVERBOTEN IN UMWELTZONEN
5.1.2 NACHHALTIGER PERSONENVERKEHR
5.1.3 NACHHALTIGER GÜTERVERKEHR
5.1.4 NACHRÜSTUNG DER FAHRZEUGTECHNIK
5.1.5 STRAßENSPERRUNGEN UND DURCHFAHRTSVERBOTE
5.1.5.1 ERGEBNISSE EINER STRAßENSPERRUNG
5.1.5.2 ERGEBNISSE EINES DURCHFAHRTSVERBOTES
5.2 MAßNAHMEN ZUR FEINSTAUBREDUZIERUNG IN DER INDUSTRIE
5.2.1 STAUBABSCHEIDUNG
5.2.2 STAUBFRAKTIONEN, UND -ZUSAMMENSETZUNG
5.3 MAßNAHMEN ZUR FEINSTAUBREDUZIERUNG IN DER LANDWIRTSCHAFT
6 RECHTLICHE GRUNDLAGEN IN BEZUG AUF FEINSTAUB
6.1 BUNDESIMMISSIONSSCHUTZGESETZ (BIMSCHG)
6.2 BUNDESIMMISSIONSSCHUTZVERORDNUNG (BIMSCHV)
6.3 RAHMENRICHTLINIE LUFTQUALITÄT 96/62/EG
6.4 EUROPÄISCHE LUFTQUALITÄTSRICHTLINIE 1999/30/EG
6.5 RICHTLINIE 2008/50/EG
6.6 LUFTREINHALTE- UND AKTIONSPLÄNE
6.7 TA LUFT (2002)
6.8 CLEAN AIR FOR EUROPE (CAFE)
7 FAZIT UND ZUKUNFTSAUSBLICK
Diese Arbeit zielt darauf ab, ein fundiertes Verständnis über die Ursprünge und die gesundheitlichen Auswirkungen von Feinstaub in Deutschland zu vermitteln und dabei effektive, wirtschaftlich umsetzbare Lösungsstrategien zur Reduzierung der Feinstaubbelastung aufzuzeigen.
3.1 DEFINITION VON FEINSTAUB UND SCHWEBSTAUB
Mit dem Begriff Feinstaub - PM10 werden Teilchen bezeichnet, welche einen größenselektierten Lufteinlass passieren, der bei einem aerodynamischen Durchmesser von 10 µm einen Abscheidegrad von 50 % aufweist. Der aerodynamische Durchmesser eines Teilchens beliebiger Form, chemischer Zusammensetzung und Dichte ist gleich dem Durchmesser einer Kugel mit der Dichte ein Gramm pro Kubikzentimeter (1 g/cm3), welche in ruhender oder wirbelfrei strömender Luft dieselbe Sinkgeschwindigkeit hat wie das betrachtete Teilchen.
Es gibt Partikel, welche auf direkte Art und Weise von ihren Verursachern emittiert werden (so genannte Primärpartikel) und solche die durch Luftchemie aus gasförmigen Substanzen gebildet werden (so genannte Sekundärpartikel). Diese so genannten sekundär gebildeten Partikel sind derzeit Inhalt zahlreicher Studien, in denen versucht wird quantitative Größenordnungen abzuschätzen und vor allem eine verursachergerechte Zuordnung zu erreichen. Grob kann man partikel- und gasförmige Luftverunreinigungen voneinander unterscheiden, wobei Partikel sowohl fest als auch flüssig sein können.
Innerhalb der partikelförmigen Luftverunreinigungen wird nach Größe unterschieden:
a) Grobstaub (10 bis 200 µm): Technisch relativ einfach zu beseitigen, eher ärgerlich als gesundheitlich relevant, und er sedimentiert freiwillig aus der Luft.
b) Feinstaub (1 bis 10 µm): Technisch mit abnehmender Größe immer schwieriger zu beseitigen, gesundheitlich relevant, da ab ca. 10 µm Lungengängigkeit auch bei intakten Atemwegen angenommen werden kann. Eine Sedimentation aus der Luft erfolgt nicht oder nur sehr langsam.
1 EINLEITUNG: Einführung in die Problematik des Feinstaubs in Deutschland und Erläuterung der Zielsetzung der Arbeit.
2 GRUNDBEGRIFFE DER LUFTREINHALTUNG: Definition der physikalischen Zusammensetzung der Luft sowie Unterscheidung von Emissionen und Immissionen.
3 FEINSTAUB – PARTICULATE MATTER (PM): Detaillierte Darstellung der Entstehung, der verschiedenen Partikelgrößen (PM10/PM2,5) und der Belastungssituation in Deutschland.
4 WIRKUNG DES FEINSTAUBES AUF DEN MENSCHEN: Untersuchung der gesundheitlichen Folgen, von kurz- bis langfristigen Expositionsrisiken, unter Einbezug epidemiologischer Studien.
5 MAßNAHMEN ZUR FEINSTAUBREDUZIERUNG: Vorstellung von Strategien aus Verkehr, Industrie und Landwirtschaft sowie deren Effektivität und wirtschaftliche Umsetzbarkeit.
6 RECHTLICHE GRUNDLAGEN IN BEZUG AUF FEINSTAUB: Übersicht über die gesetzlichen Rahmenbedingungen, Verordnungen und Richtlinien auf nationaler und europäischer Ebene.
7 FAZIT UND ZUKUNFTSAUSBLICK: Zusammenfassende Bewertung der Feinstaubproblematik und Ausblick auf notwendige zukünftige Handlungsansätze.
Feinstaub, PM10, PM2,5, Luftreinhaltung, Emission, Immission, Gesundheitsrisiken, Mortalität, Morbidität, Umweltzonen, Straßensperrungen, Partikelemissionen, Luftqualität, Dieselpartikelfilter, TA Luft
Die Arbeit widmet sich der Feinstaubproblematik in Deutschland, mit besonderem Fokus auf die Entstehung von Feinstaub und seine gesundheitlichen Wirkungen auf den Menschen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Feinstaub (PM10 und PM2,5), der epidemiologischen Analyse von Gesundheitseffekten sowie der Bewertung von Minderungsmaßnahmen in verschiedenen Wirtschaftsbereichen.
Das Ziel ist es, Grundlageninformationen über Feinstaub zu liefern, seine gesundheitliche Relevanz aufzuzeigen und zu evaluieren, welche Minderungsmaßnahmen – insbesondere im Verkehr – ökonomisch und ökologisch sinnvoll sind.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse bestehender Studien und Untersuchungen zu Feinstaubbelastungen sowie der Auswertung von Messdaten öffentlicher Institutionen.
Im Hauptteil werden neben den physikalischen Grundlagen der Luftreinhaltung die detaillierte Feinstaub-Entstehung, die gesundheitlichen Auswirkungen (z. B. auf Atemwege und Herz-Kreislauf-System) und konkrete Maßnahmen zur Reduzierung (wie Umweltzonen) detailliert erörtert.
Typische Begriffe sind Feinstaub, PM10, PM2,5, Partikelemissionen, Umweltzonen, Gesundheitsrisiken sowie verschiedene gesetzliche Grundlagen der Luftreinhaltung.
Der Autor stellt fest, dass Umweltzonen und Durchfahrtsverbote im Straßenverkehr zwar politisch diskutiert werden, ihre tatsächliche Wirksamkeit hinsichtlich der Reduzierung der Feinstaubbelastung jedoch oft hinter den hohen Kosten zurückbleibt.
Die Unterscheidung ist essentiell, da kurzfristige Spitzenbelastungen akute Atemwegsprobleme verursachen können, während die langfristige chronische Exposition nachweislich die Lebenserwartung verkürzt.
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