Bachelorarbeit, 2023
145 Seiten, Note: 2,0
Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention
1 Einleitung
2 Begriffsdefinition
2.1 Suizidalität
2.2 Suizidgedanken
2.3 Suizidversuch
2.4 Suizid
2.5 Symptome und Risikofaktoren
2.6 Suizidpräventionsmaßnahmen in Deutschland
3 Die Covid-Pandemie
3.1 Verlauf der Pandemie
3.1.2 Der zweite Lockdown
3.1.3 Soziale Umstände während der Coronapandemie und deren Auswirkungen
3.2 Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die mentale Gesundheit
3.3 Suizidalität im Kontext der Covid-19-Pandemie
3.4 Präventionsmaßnahmen während des zweiten Lockdowns
3.5 Ableitung der Forschungsfrage
4 Empirischer Teil
4.1 Methodisches Vorgehen
4.2 Probandenfindung
4.3 Durchführung der Interviews
4.4 Datenauswertung
4.5 Ergebnisse
4.5.1 Ergebnisse aus den leitfadengestützten Interviews
4.5.2 Beantwortung der Forschungsfrage
4.6 Limitation des Forschungsdesigns
5 Diskussion
6 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Gründe für den Anstieg der Suizidalität bei jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 35 Jahren in Deutschland während des zweiten Lockdowns der Covid-19-Pandemie, um auf Basis dieser Erkenntnisse Ansatzpunkte für Suizidpräventionsmaßnahmen abzuleiten.
2.1 Suizidalität
Der Terminus „Suizidalität“ umfasst das gesamte Spektrum des suizidalen Erlebens und Verhaltens, und zwar von den Suizidgedanken bis zum Suizid. Er fungiert als Überbegriff und beschreibt das "Panorama der Suizidalität " (Teismann, T. et al., 2021, S.9). In der Fachliteratur existieren keine standardisierte, international verwendete Benennung und Klassifizierung von suizidalen Gedanken und Verhaltensweisen (Teismann, T. & Dorrmann W., 2021, S.3). Unter Suizidalität versteht man im Wesentlichen ein breites Spektrum an Suizidgedanken und -verhalten, die alle Phasen von nicht konkreten Selbstmordgedanken bis hin zur Durchführung eines Suizidversuches umfassen (Wewetzer C., Quaschner K., 2019, S.1). Suizidalität ist unter anderem auch bei Menschen mit schweren psychischen Störungen, wie Schizophrenie, Alkohol- und Drogenmissbrauch oder Depressionen, beobachtbar (RKI, 2020). Suizidalität ist allerdings keine Krankheit an sich, sondern gehört zur menschlichen Erfahrung (D. Althaus & U. Hegerl, 2009, S.125) sowie zum menschlichen Geschehen und Erleben (Schneider B. et al., 2021, S.17). Es darf nicht übersehen werden, dass auch ein beträchtlicher Anteil an Menschen, die nicht psychiatrisch erkrankt sind, im Laufe ihres Lebens flüchtige Todeswünsche und Suizidgedanken hegen (D. Althaus & U. Hegerl, 2009, S.125). Suizidgedanken erklären kognitiv-affektive Zustände, währenddessen das suizidale Verhalten die Handlung darstellt (Teismann, T. et al., 2021, S.10) siehe Abbildung 1.
1 Einleitung: Problemstellung und Relevanz des Suizids in der Gesellschaft und im Kontext der Pandemie werden dargelegt.
2 Begriffsdefinition: Zentrale Begriffe wie Suizidalität, Suizidgedanken und Risikofaktoren werden theoretisch fundiert definiert.
3 Die Covid-Pandemie: Fokus liegt auf dem zeitlichen Verlauf der Pandemie, den Lockdowns und den Auswirkungen auf die soziale und mentale Gesundheit.
4 Empirischer Teil: Die qualitative methodische Vorgehensweise, die Auswahl der Probanden und die Auswertung der Experteninterviews werden beschrieben.
5 Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert und in den Kontext der Forschungsfrage gesetzt.
6 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und einem Ausblick auf zukünftige Präventionsstrategien.
Suizidalität, Covid-19-Pandemie, zweiter Lockdown 2020, Suizidprävention, junge Erwachsene, psychische Gesundheit, Suizidgedanken, qualitative Inhaltsanalyse, soziale Isolation, Krisenintervention, mentale Belastung, Lockdown-Auswirkungen.
Die Arbeit analysiert die Faktoren, die während des zweiten Lockdowns der Covid-19-Pandemie den Anstieg suizidaler Tendenzen bei jungen Erwachsenen begünstigten.
Die Themen umfassen die psychischen Auswirkungen der Pandemie, die Spezifik der Suizidprävention und die Lebensumstände junger Menschen während der Isolation.
Es wird untersucht, welche Faktoren die Suizidalität bei jungen Erwachsenen (18-35 Jahre) während des Lockdowns verstärkt oder begünstigt haben und wie präventive Maßnahmen genutzt wurden.
Die Autorin führte semistrukturierte leitfadengestützte Interviews mit sechs Probanden und wertete diese mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring aus.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Definitionen, die Beschreibung der Pandemie-Situation, die empirische Datenerhebung und die anschließende Ergebnissanalyse.
Zu den Kernbegriffen zählen Suizidalität, Covid-19-Pandemie, zweiter Lockdown, junge Erwachsene und psychische Gesundheit.
Die Isolation wird in den Interviews häufig als wesentlicher Belastungsfaktor genannt, der existenzielle Ängste und Depressivität bei den Teilnehmenden verstärkt hat.
Viele Betroffene hatten kein Wissen über bestehende Präventionsangebote. Daraus leitet die Autorin die Notwendigkeit für intensivere Aufklärung und niedrigschwellige Beratungsangebote in Krisenzeiten ab.
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