Masterarbeit, 2009
58 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit befasst sich mit dem Ansatz und der Bewertung latenter Steuern nach HGB und IFRS. Sie analysiert die Entstehung, die Konzepte der Abgrenzung, die Ansatzmethoden sowie die Bilanzierung und Bewertung latenter Steuern in beiden Rechnungslegungsstandards.
Die Einleitung führt in die Problemstellung ein und beschreibt den Gang der Untersuchung. Sie definiert den Begriff der latenten Steuern und grenzt die Abhandlung ein. Kapitel 2 beschäftigt sich mit den Rahmenbedingungen latenter Steuern, einschließlich der Grundlagen, des Anwendungsbereichs, der historischen und rechtlichen Rahmenbedingungen sowie der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. In Kapitel 3 werden die theoretischen Grundlagen latenter Steuern behandelt, darunter die Entstehung, die Konzepte der Abgrenzung, die Erfolgsdifferenzen und die Ansatzmethoden. Kapitel 4 konzentriert sich auf die latenten Steuern nach IFRS, einschließlich der allgemeinen Vorschriften, der Bilanzierung, der Bewertung und des Ausweises im Jahresabschluss. Kapitel 5 befasst sich mit den latenten Steuern nach HGB, einschließlich der Bilanzierung, der Bewertung und des Ausweises im Jahresabschluss.
Latente Steuern, HGB, IFRS, Bilanzierung, Bewertung, Ansatzmethoden, Erfolgsdifferenzen, Timing-Konzept, Temporary-Konzept, Ausweis im Jahresabschluss, BilMoG.
Latente Steuern sind Differenzen zwischen dem steuerlichen Ergebnis und dem handelsrechtlichen Ergebnis, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder ausgleichen.
Das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) führte zu einer Annäherung des HGB an die IFRS, insbesondere durch den Wechsel vom Timing-Konzept zum Temporary-Konzept.
Das Timing-Konzept fokussiert auf Ergebnisdifferenzen in der GuV, während das Temporary-Konzept auf Bilanzpostendifferenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz abstellt.
Nach IFRS und dem aktuellen HGB (nach BilMoG) ist eine Abzinsung latenter Steuern grundsätzlich nicht zulässig.
Die Liability-Methode ist eine Ansatzmethode, bei der latente Steuern mit dem Steuersatz bewertet werden, der zum Zeitpunkt des voraussichtlichen Ausgleichs der Differenz gültig ist.
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