Masterarbeit, 2022
95 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Wissenschaftliche Grundlagen
2.1 Soziale Medien
2.1.1 Begriffserklärung
2.1.2 Influencer-Marketing
2.1.3 Wirkungsmechanismen psychischer Beeinflussung
2.1.4 Soziale Plattformen
2.2 Ernährungsverhalten
2.2.1 Beeinflussende Faktoren des Ernährungsverhaltens
2.2.2 Trends im Ernährungsverhalten
2.2.3 Ernährungsverhalten von Studierenden
2.3 Aktueller Stand der Forschung
3 Einfluss sozialer Medien und Influencer*innen
4 Methodisches Vorgehen
4.1 Das Forschungsdesign
4.2 Stichprobe
4.3 Die Erhebungsinstrumente
4.4 Forschungsprozess
4.5 Datenaufbereitung
5 Datenanalyse
6 Darstellung der Ergebnisse
6.1 Kategoriebildung
6.2 Ergebnispräsentation
7 Diskussion
8 Fazit
Diese Arbeit verfolgt das Ziel, den Einfluss von Influencer*innen in sozialen Medien auf das Ernährungsverhalten von Studierenden zu untersuchen. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, ob und wie diese digitalen Akteure Kauf- und Konsumentscheidungen sowie die generelle Ernährungswahl der Zielgruppe beeinflussen.
2.1.1 Begriffserklärung
Soziale Medien sind digitale Medien bzw. Plattformen, die es Nutzer*innen ermöglichen, digital zu kommunizieren und sich so untereinander auszutauschen. Soziale Medien können das schnelle Verbreiten von Informationen unterstützen und dienen als Werkzeuge der Kommunikation (vgl. Deges, 2022, S. 1).
Vergleicht man die aktuellen Definitionen sozialer Medien miteinander, tauchen hier vor anderen zentralen Begriffen immer wieder Vernetzung, Kommunikation und Gemeinschaftsbildung auf (vgl. Boyd, 2009, S. 103). Shirky gibt an, dass Soziale Medien als Werkzeuge dienen, um unsere kommunikativen Fähigkeiten zu erhöhen (vgl. Shirky, 2008, S. 111). Neben sozialen Medien ist auch die Begrifflichkeit der „Influencer*innen“ zentral im Umgang mit sozialen Netzwerken.
Die Bezeichnung Influencer*in kommt ursprünglich aus dem Englischen und wird von „to influence“ abgeleitet. Der Anglizismus bedeutet so viel wie beeinflussen oder prägen. Eine Person wird als „influencer*in“ bezeichnet, wenn diese viele Fotos und Videos auf sozialen Netzwerken postet und damit „Content“ kreiert. Deswegen werden auch viele Influencer*innen als „Content Creators“ bezeichnet. Influencer*innen weisen meistens eine hohe Anzahl an „Follower*innen“ auf, also Menschen, die dem Profil der Influencer*innen folgen, um bei neu geposteten Fotos oder Videos benachrichtigt zu werden und sich diese anzuschauen. Durch die vielen „Follower*innen“ generieren die Influencer*innen Reichweite bei den Nutzer*innen sozialer Medien (vgl. Gabriel & Röhrs, 2017, S. 190). Durch die hohe Reichweite fungieren Influencer*innen als „Meinungsführer*innen“ und können einen starken Einfluss auf andere Nutzer*innen ausüben, da sie öffentlich agieren und kommunizieren.
1 Einleitung: Vorstellung des Themas, Herleitung der wissenschaftlichen Relevanz und Definition der Forschungsfrage zum Einfluss von Influencer*innen auf Studierende.
2 Wissenschaftliche Grundlagen: Theoretische Rahmung durch Definitionen zu sozialen Medien, Influencer-Marketing, psychologischen Wirkungsmechanismen und den Schwerpunkten des Ernährungsverhaltens.
3 Einfluss sozialer Medien und Influencer*innen: Zusammenführung der theoretischen Konzepte zur Vorbereitung der empirischen Erhebung und Analyse der Zielgruppe.
4 Methodisches Vorgehen: Detaillierte Beschreibung der quantitativen Forschungsmethode, der Stichprobenauswahl und der Gestaltung des Fragebogens.
5 Datenanalyse: Erläuterung der statistischen Vorgehensweise, der Plausibilitätsprüfung sowie der verwendeten Berechnungsmodelle zur Hypothesenprüfung.
6 Darstellung der Ergebnisse: Präsentation der erhobenen Daten durch Kategorienbildung und grafische Aufbereitung der zentralen Korrelationen.
7 Diskussion: Interpretation der Ergebnisse im Kontext der aufgestellten Hypothesen und Abgrenzung zu bestehenden Forschungsarbeiten.
8 Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.
Soziale Medien, Influencer-Marketing, Ernährungsverhalten, Studierende, Meinungsführer, parasoziale Beziehung, Content Creator, digitale Identität, Konsumverhalten, empirische Erhebung, Online-Fragebogen, Gesundheitsinformationen, Ernährungstrends, Vertrauen, digitale Kommunikation.
Die Arbeit untersucht den Einfluss, den Influencer*innen in sozialen Netzwerken auf das Ernährungsverhalten von Studierenden ausüben.
Zentrale Themen sind die Mechanismen des Influencer-Marketings, die Rolle sozialer Medien als Informationsquelle und die psychologischen Aspekte, die Studierende dazu bewegen, Ernährungstrends zu folgen.
Die Forschungsfrage lautet: „Welchen Einfluss haben Influencer*innen in sozialen Medien auf das Ernährungsverhalten von Studierenden?“.
Es wurde ein quantitativer Forschungsansatz gewählt, der auf einer Online-Befragung (Fragebogen) basiert, wobei die Daten statistisch ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine methodische Beschreibung der Erhebung, eine Analyse der Daten sowie eine anschließende Diskussion der Ergebnisse.
Kritische Begriffe sind Influencer-Marketing, Ernährungsverhalten, soziale Medien, Studierende, Vertrauen und parasoziale Interaktion.
Die Studie zeigt, dass der Einfluss durch Influencer*innen stark von der persönlichen Einstellung der Studierenden abhängt; zwar lassen sich viele inspirieren, doch viele Studierende hinterfragen die Inhalte auch kritisch.
Die Befragung ergab, dass die Mehrheit der Studierenden Influencer*innen primär aus Unterhaltungsgründen folgt, während der Aspekt der gezielten Informationsbeschaffung für gesunde Ernährung eine untergeordnete Rolle spielt.
Das Vertrauen in Influencer*innen fungiert als Komplexitätsreduktion, wird jedoch bei Studierenden im Vergleich zum deutschen Durchschnitt durch eine höhere kritische Distanz und eine stärkere Wertschätzung wissenschaftlicher Fakten relativiert.
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