Examensarbeit, 2006
98 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Forschungsstand
3. Charakteristik des Gesundheitssports im Freizeitsport
4. Annäherung an den Begriff Gesundheitssport
4.1 Etymologische Betrachtungsweise
4.1.1 Sport
4.1.2 Gesundheit
4.2. Wohlbefinden
4.2.1 Aktuelles Wohlbefinden
4.2.2 Habituelles Wohlbefinden
4.3 Definition Gesundheitssport
4.4 Kernziele und Qualitäten des Gesundheitssports
4.4.1Physische Gesundheitsressourcen
4.4.1.1 Kraftfähigkeit
4.4.1.2 Dehnfähigkeit
4.4.1.3 Ausdauerfähigkeit
4.4.1.4 Koordinationsfähigkeit
4.4.1.5 Entspannungsfähigkeit
4.4.1.6 Risiko- und Beschwerdeverminderung
4.4.2 Psychosozialen Gesundheitsressourcen
4.4.3 Verhältniswirkung: Verbesserung der Bewegungsverhältnisse
4.4.4 Verhaltenswirkung: Bindung an sportliche Aktivitäten
5. Bewegungsmangel
6. Gesundheitssport im Deutschen Schwimmverband und im Deutscher Leichtathletikverband
6.1 Der Deutsche Schwimmverband
6.2 Der Deutsche Leichtathletikverband
6.3 Rahmenrichtlinien des Gesundheitssportes für den DSV und den DLV
6.3.1 Grundsätzliches zur Organisation
6.3.2 Qualifikationen und Ausbildung der Kursleiter
6.4 Qualität des Gesundheitssportes im Verband
6.5 Gesundheitssportprogramme
6.5.1. Gesundheitliche Sportangebote des DSV
6.5.1.1 Bewegungsraum Wasser
6.5.1.2 Aqua Fitness System
6.5.1.3 Aqua Fitness Kompass
6.5.2 Gesundheitliche Sportangebote des DLV
6.5.2.1 Lauf-Teff
6.5.2.2 Leitgedanken und Reglen für Lauf, Walking und Nordic Walking
6.5.2.3 Walking-Treff
6.5.2.4 Nordic-Walking
6.5.2.5 Volkslauf
7. Ausblick und Zukunftsperspektive
8. Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit untersucht die Relevanz des Gesundheitssports innerhalb deutscher Bundesfachverbände, wobei der Fokus auf einem direkten Vergleich zwischen dem Deutschen Schwimmverband (DSV) und dem Deutschen Leichtathletikverband (DLV) liegt. Ziel ist es, den Stellenwert von Gesundheitssportprogrammen in diesen Verbänden zu analysieren und aufzuzeigen, wie diese mit gesellschaftlichen Anforderungen an Gesundheitsförderung umgehen.
4.4.1.1 Kraftfähigkeit
„Für jede Bewegung braucht der Mensch Kraft, ob die Bewegung lange dauernd [sic], ob sie gegen große Widerstände ablaufen oder ob sie mit hohem Tempo ausgeführt werden. Kraft wird immer benötigt“ (Letzelter 1986,37)
Ein richtig durchgeführtes Krafttraining hat vielfältige Vorteile. „Die Effekte sind abhängig von der Übungsauswahl und -durchführung, der dem Trainingszustand und den Trainingszielen angepaßten Trainingsmethode und der Regelmäßigkeit des Trainings“ (Boeckh-Behrens/Buskies 1997, 37). Im gesundheitsorientierten Krafttraining dominieren das Muskelaufbautraining und das Kraftausdauertraining. Hiermit werden präventive und rehabilitative Ziele verfolgt.
Widerstände des Alltags, gilt es zu halten und zu überwinden. Ein dynamisches Beispiel wäre eine Person, die ihren Körper eine Treppe hinaufträgt oder auch beim einfachen Stehen wird die Muskulatur statisch beansprucht. Das gesamte Stütz- und Bewegungssystem, besonders die Rumpfmuskulatur wird als Ziel gefordert.
Kraft ist die Grundlage jeder muskulären Mobilität und ist auch für die Körperhaltung zuständig. Da eine gute Kraftfähigkeit eine wichtige Grundlage für die meisten Sportarten ist, kann sich der Sportler durch das Krafttraining einen beachtlichen Kraftzuwachs antrainieren und somit seine Leistung nicht nur im Sport, steigern.
Beim Gesundheitssport geht es hauptsächlich um das Erreichen einer optimalen und nicht maximalen Muskelkraft. Im Vordergrund steht eine ausgewogene Ganzkörperkräftigung und eine ausreichende Kraftausdauer. „Krafttraining bewirkt [zudem] morphologische, organische und funktionelle Anpassungen“ (Letzelter 1986, 36) auf die nicht weiter eingegangen wird.
1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die zunehmende Bedeutung von Gesundheitssport als Antwort auf Bewegungsmangel in der modernen Gesellschaft.
2. Forschungsstand: Dieser Abschnitt gibt einen Überblick über die wissenschaftliche Literatur zum Gesundheitssport und den begrenzten Forschungsstand in den Verbänden.
3. Charakteristik des Gesundheitssports im Freizeitsport: Es wird der Wandel des Freizeitsports von einer leistungsorientierten zu einer gesundheitsorientierten Ausrichtung beschrieben.
4. Annäherung an den Begriff Gesundheitssport: Hier erfolgt eine etymologische und definitorische Bestimmung der Begriffe Sport, Gesundheit und Wohlbefinden sowie deren Einbettung in den Gesundheitssport.
5. Bewegungsmangel: Dieses Kapitel erläutert die negativen gesundheitlichen Auswirkungen von mangelnder körperlicher Aktivität in modernen Industriegesellschaften.
6. Gesundheitssport im Deutschen Schwimmverband und im Deutscher Leichtathletikverband: Der Hauptteil vergleicht die Strukturen, Rahmenrichtlinien und spezifischen Programme der beiden Verbände hinsichtlich ihres gesundheitssportlichen Engagements.
7. Ausblick und Zukunftsperspektive: Es werden die künftigen Herausforderungen und Chancen für die Sportvereine im Kontext der Gesundheitsförderung diskutiert.
8. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Bilanzierung der Ergebnisse und einem Fazit zur gesundheitssportlichen Ausrichtung der untersuchten Verbände.
Gesundheitssport, Freizeitsport, Prävention, Deutscher Schwimmverband, Deutscher Leichtathletikverband, Bewegungsmangel, Wohlbefinden, Qualitätssicherung, Ausbildung, Kraftfähigkeit, Ausdauer, Sportprojekte, Lebensstil, Rehabilitation, Gesundheitsförderung
Die Arbeit befasst sich mit der Relevanz und Umsetzung von Gesundheitssport in großen deutschen Sportverbänden.
Die Schwerpunkte liegen auf den physiologischen und psychosozialen Aspekten von Gesundheitssport sowie der organisationalen Einbettung in Vereinen.
Das Ziel ist ein Vergleich zwischen dem Deutschen Schwimmverband und dem Deutschen Leichtathletikverband, um deren jeweilige Strategien im Gesundheitssport zu bewerten.
Die Untersuchung basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Verbandskonzepten und Sekundärdaten.
Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen des Gesundheitssports und detailliert die spezifischen Angebote und Lizenzstrukturen der beiden Fachverbände.
Die zentralen Schlagworte sind Gesundheitssport, Verbandsstrukturen, Qualitätssicherung und Prävention.
Der DSV verfolgt ein zentralisiertes, einheitliches Ausbildungssystem, während der DLV ein föderatives Konzept nutzt, bei dem Landesverbände eigenständig agieren.
Wasser dient als zentrales Medium zur Bewegungsschulung, wobei der DSV dies durch das „Aqua Fitness System“ systematisch für gesundheitsorientierte Ziele nutzt.
Der DLV integriert moderne Sportarten wie Nordic-Walking und Walking in seine bestehenden Lauf-Treff-Strukturen, um attraktiv zu bleiben.
Beide Verbände legen den Schwerpunkt deutlich auf die Prävention; reine Rehabilitationsangebote mit entsprechenden Lizenzen spielen eine untergeordnete Rolle.
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