Masterarbeit, 2023
214 Seiten, Note: 1,6
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Literaturreview
2.1 Schritt 1: Literatursuche
2.2 Schritt 2: Sortierung der Literatur nach Relevanz
2.3 Schritt 3: Literaturauswertung und Wahl der Forschungsmethode
3 Theoretische Grundlagen
3.1 Daten und Datenverarbeitung
3.1.1 Definition von Daten
3.1.2 Geschäftsrelevanten Daten
3.1.3 Elektronische Datenverarbeitung im Unternehmen
3.1.4 Rolle der Daten im Unternehmen
3.2 Nachhaltigkeit
3.2.1 Nachhaltigkeitsverständnis
3.2.2 Dimensionen der Nachhaltigkeit
3.2.3 Kreislaufwirtschaft
3.2.4 Chancen und Herausforderungen durch Nachhaltigkeit
3.3 Standards, Normen und Gesetze
4 Methodisches Vorgehen
4.1 Generelles zu Experteninterviews
4.2 Gütekriterien
4.3 Vorgehensweise
4.3.1 Die Leitfadenerstellung
4.3.2 Expertenauswahl und -darstellung
4.4 Auswertungsmethode – Qualitative Inhaltsanalyse
5 Darstellung der Ergebnisse
5.1 Merkmale einer nachhaltigen Datenverarbeitung
5.1.1 Allgemeine Merkmale
5.1.2 Ökologische, ökonomische und soziale Merkmale
5.1.3 Merkmale im Vergleich zum Rohstoff Öl
5.1.4 Relevanz der nachhaltigen Datenverarbeitung
5.1.5 Wichtigkeit der nachhaltigen Datenverarbeitung
5.1.6 Normen und Standards im Kontext der Nachhaltigkeit
5.2 Technische und organisatorische Maßnahmen
5.2.1 Gründe für die Umsetzung von Maßnahmen
5.2.2 Maßnahmen für eine nachhaltige Datenverarbeitung
5.2.3 Maßnahmen auf Basis von Standards, Gesetzen und Normen
5.3 Chancen und Herausforderungen einer nachhaltigen Datenverarbeitung
5.3.1 Chancen und Herausforderungen im Datenlebenszyklus
5.3.2 Chance einer nachhaltigen Datenverarbeitung
5.3.3 Herausforderungen einer nachhaltigen Datenverarbeitung
6 Diskussion der Ergebnisse
6.1 Diskussion zu Forschungsfrage 1
6.2 Diskussion zu Forschungsfrage 2
6.3 Diskussion zu Forschungsfrage 3
7 Kritische Betrachtung
8 Fazit
8.1 Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse
8.2 Beantwortung der Forschungsfragen
8.2.1 Beantwortung der Forschungsfrage 1
8.2.2 Beantwortung der Forschungsfrage 2
8.2.3 Beantwortung der Forschungsfrage 3
8.3 Ausblick
Die Arbeit untersucht, wie eine nachhaltige Verarbeitung geschäftsrelevanter Daten definiert ist, welche Maßnahmen dies ermöglichen sowie welche Chancen und Herausforderungen damit für Unternehmen verbunden sind.
1.1 Problemstellung
„Im Zeitalter der Datenökonomie sind Daten zu einem essenziellen Vermögensgegenstand von Unternehmen geworden. […] Der Wert von Daten zeigt sich oftmals schon an der Tatsache, dass der Besitz von Daten eine Eintrittsbarriere für gewisse Märkte darstellt, ohne dass diesen Daten ein monetärer Wert zugesprochen werden kann.“1 Daten werden dabei häufig als Rohstoff des digitalen Zeitalters dargestellt, wie auch ein Artikel der Zeitschrift „the economist“ mit der Überschrift “The world’s most valuable resource is no longer oil, but data” beschreibt.2 Die Autoren machen hierbei auf das Monopol der fünf größten Technologie-Giganten (Alphabet, Amazon, Apple, Facebook und Microsoft) aufmerksam, die ihre Hauptumsätze mit Daten generieren. Der Vergleich zielt dabei auf die Zerschlagung des Unternehmens Standard Oil durch die erste Anti-Monopolgesetzgebung in den USA im frühen zwanzigsten Jahrhundert ab. Standard Oil kontrollierte damals den Rohstofffluss des Öls. Ähnliche Bedenken existieren bereits bei den derzeitigen Technologie-Giganten, welche den Rohstoff des digitalen Zeitalters steuern.
Trotz der dargestellten kartellrechtlichen Bedenken, führt der Artikel Prinzipien auf, die einen nachhaltigen Umgang mit Daten ermöglichen. Dabei wird insbesondere auf Maßnahmen wie beispielsweise mehr Kontrolle und Transparenz für Verbraucher sowie die Förderung von öffentlicher Infrastruktur zur Verwaltung dieser Daten eingegangen. Die Europäische Union hat mit dem Datengesetz eine Grundlage zum Datenhandel vorgelegt, welcher vorwiegend auf den letzten genannten Punkt zutrifft.
1 Einleitung: Definiert die Problemstellung im Kontext der Datenökonomie, das Ziel der Arbeit sowie den methodischen Aufbau der Untersuchung.
2 Literaturreview: Dokumentiert den systematischen Suchprozess in wissenschaftlichen Datenbanken und die anschließende Selektion relevanter Quellen.
3 Theoretische Grundlagen: Erläutert Basiskonzepte zu Daten, Datenverarbeitung im Unternehmen sowie Nachhaltigkeit und relevante regulatorische Rahmen.
4 Methodisches Vorgehen: Beschreibt das Design der Experteninterviews, inklusive Kriterien für die Expertenauswahl und die qualitative Inhaltsanalyse.
5 Darstellung der Ergebnisse: Präsentiert und kategorisiert die Resultate der empirischen Befragungen im Hinblick auf Forschungsfragen.
6 Diskussion der Ergebnisse: Verknüpft die empirischen Befunde mit der Literatur und beantwortet die Forschungsfragen auf wissenschaftlicher Basis.
7 Kritische Betrachtung: Reflektiert den Forschungsprozess, methodische Limitationen und die Reichweite der Ergebnisse.
8 Fazit: Fasst die Kernergebnisse zusammen, bietet eine finale Beantwortung der Forschungsfragen und einen Ausblick auf künftigen Forschungsbedarf.
Datenverarbeitung, Nachhaltigkeit, Geschäftsrelevante Daten, Datenlebenszyklus, IT-Management, Experteninterviews, Qualitative Inhaltsanalyse, Kreislaufwirtschaft, ESG, Datenschutz, DSGVO, Datensicherheit, Datenminimierung, Digitale Transformation, Ressourcenverbrauch.
Die Arbeit untersucht nachhaltige Praktiken bei der Verarbeitung geschäftsrelevanter Daten, um deren ökologischen Fußabdruck zu verringern und gleichzeitig ökonomische sowie soziale Aspekte zu wahren.
Die Schwerpunkte liegen auf der Definition nachhaltiger Datenverarbeitung, technischen und organisatorischen Maßnahmen (z. B. Datenminimierung, Cloud-Strategien) sowie den Herausforderungen in der Umsetzung.
Das primäre Ziel ist es, Merkmale, Maßnahmen, Chancen und Herausforderungen einer nachhaltigen Datenverarbeitung in Unternehmen explorativ zu ermitteln und zu systematisieren.
Die Autorin führt explorative Experteninterviews durch und wertet diese mithilfe der qualitativen Inhaltsanalyse aus.
Neben der theoretischen Einbettung stehen die Darstellung der empirischen Ergebnisse, die Diskussion zu den genannten Forschungsfragen sowie die kritische Reflexion des Vorgehens im Zentrum.
Schlüsselbegriffe sind unter anderem Datenverwaltung, Nachhaltigkeit, IT-Infrastruktur, ökologischer Fußabdruck, Datenschutz und Prozessoptimierung.
Obwohl dieser Vergleich oft genutzt wird, weisen die interviewten Experten darauf hin, dass Daten im Gegensatz zu Öl bei der Nutzung kaum verbraucht werden, dafür aber ein spezielles Management von Speicher- und Verarbeitungsprozessen erfordern.
Die Löschung nicht benötigter Daten ist entscheidend, um den "data storage footprint" zu reduzieren, Speicherressourcen zu schonen und damit ökonomische sowie ökologische Effizienz zu steigern.
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