Examensarbeit, 2009
127 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit befasst sich mit der Problematik von Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen, insbesondere im Kontext von Schulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen. Die Untersuchung will die Relevanz des Themas für diese Schülergruppe beleuchten und die besonderen Lebensumstände sowie Merkmale dieser Schülerschaft in Bezug auf eine mögliche Gefährdung durch Essstörungen analysieren.
Die Einleitung führt in die Thematik der Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen ein und stellt die Relevanz des Themas für Schulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen dar. Kapitel 1 gibt einen umfassenden Überblick über Essverhaltensstörungen, inklusive ihrer Formen, Kennzeichen, Ursachen und Verbreitung sowie die gesellschaftlichen und familiären Hintergründe. Kapitel 2 beleuchtet den Suchtcharakter von Essstörungen und stellt die verschiedenen Arten der Sucht, wie Ess-Sucht, Mager-Sucht und Ess-Brech-Sucht, vor. In Kapitel 3 wird das Phänomen Förderbedarf im Schwerpunkt Lern- und Leistungsverhalten näher erläutert, mit Fokus auf die besonderen Lebensumstände und Merkmale von Schülern an Förderschulen. Kapitel 4 widmet sich den Möglichkeiten der Prävention von Essstörungen im schulischen Rahmen, wobei verschiedene Ansätze der Gesundheitsförderung und Suchtprävention vorgestellt werden. Kapitel 5 präsentiert die Ergebnisse einer Befragung an saarländischen Förderschulen zum Thema Ess- und Gewichtsstörungen. Die Befragung umfasst Themen wie die Zusammensetzung der Klassen, die Einschätzung des Körpergewichts der Schüler, Auffälligkeiten im Essverhalten sowie Maßnahmen in Schule und Unterricht.
Essstörungen, Kinder, Jugendliche, Förderschwerpunkt Lernen, Sucht, Prävention, Gesundheitsförderung, Schule, Befragung, saarländische Schulen.
Aufgrund besonderer Lebensumstände und sozialer Milieus sind Kinder an Förderschulen potenziell stärker durch Essstörungen oder Fehlernährung gefährdet.
Die Arbeit behandelt Anorexia nervosa (Magersucht), Bulimia nervosa (Ess-Brech-Sucht) und die Binge-Eating-Störung.
Ja, die Arbeit definiert Essen bzw. das Verweigern von Nahrung als legales Suchtmittel und untersucht die psychologischen Suchtkomponenten dieser Krankheiten.
Durch gezielte Gesundheitsförderung, Bewegungsangebote, Aufklärung über gesunde Ernährung und Suchtprävention im Unterricht.
Die Befragung lieferte Erkenntnisse über die Einschätzung des Körpergewichts der Schüler und deckte spezifische Auffälligkeiten im Essverhalten im Schulalltag auf.
Der Text beleuchtet familiäre Hintergründe, wie die "Adipositas-Familie" oder "Magersucht-Familie", und deren Einfluss auf das Essverhalten der Kinder.
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