Forschungsarbeit, 2009
29 Seiten, Note: 2,0
Diese Forschungsarbeit untersucht die Präsenz postkolonialer Denkstrukturen in internationalen Administrationen anhand des Implementierungsprozesses des Hohen Repräsentanten in Bosnien und Herzegowina. Sie möchte herausfinden, ob Denkstrukturen aus der Kolonialzeit im Umgang mit den lokalen politischen Führungen in Bosnien und Herzegowina noch immer präsent sind.
Die Forschungsarbeit konzentriert sich auf die Analyse von postkolonialen Denkmustern in internationalen Administrationen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Daytoner Friedensabkommen und dem Implementierungsprozess in Bosnien und Herzegowina. Zu den wichtigsten Schlüsselbegriffen gehören: Postkoloniale Theorie, Paternalismus, Balkanisierung, Balkanismus, Stereotypen, Internationale Administrationen, Friedensabkommen, Implementierungsprozess, Bosnien und Herzegowina.
Die Arbeit untersucht, ob internationale Administrationen (wie der Hohe Repräsentant) im Umgang mit Bosnien und Herzegowina noch immer Denkstrukturen und Stereotypen aus der Kolonialzeit verwenden.
Paternalismus beschreibt ein bevormundendes Verhalten, bei dem die internationale Administration die lokale politische Führung wie Unmündige behandelt, basierend auf einer vermeintlichen Überlegenheit westlicher Werte.
Diese Begriffe beschreiben die Wahrnehmung des Balkans als „andersartig“, instabil oder rückständig. Die Arbeit prüft, ob diese Stereotypen zur Rechtfertigung externer Herrschaft genutzt werden.
Das Abkommen bildet den rechtlichen Rahmen für die internationale Präsenz in Bosnien. Die Studie analysiert den Implementierungsprozess dieses Abkommens auf koloniale Spuren.
Die Forschungsarbeit nutzt die qualitative Inhaltsanalyse, um offizielle Dokumente und Beschreibungen der internationalen Administrationen auf voreingenommene Denkmuster hin zu untersuchen.
Ziel der Untersuchung ist es aufzuzeigen, dass eine gewisse Voreingenommenheit aus kolonialen Zeiten in den Beschreibungen und im Handeln der internationalen Akteure bis heute präsent ist.
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