Wissenschaftliche Studie, 2010
33 Seiten
Vorwort.
Ein geschichtlicher Überblick zum Eisen im Erzgebirge.
Literatur zum Teil - Ein geschichtlicher Überblick zum Eisen im Erzgebirge.
Der Frohnauer Hammer – 570 Jahre Herrenhaus und 350 Jahre Eisenhammer.
Einleitung zum technischen Denkmal Frohnauer Hammer.
Beschreibung des technischen Denkmals Frohnauer Hammer.
Zeittafel zur Geschichte des Frohnauer Hammers.
Informationen & Service zum Frohnauer Hammer.
Informationen zur Anreise zum Frohnauer Hammer.
Der Museumsrundgang im Frohnauer Hammer.
Das historische Hammerwerk Frohnauer Hammer mit Produktionssammlung.
Die Technologie des Frohnauer Hammerwerkes.
Die Volkskunstgalerie im Frohnauer Hammer.
Technikgeschichte auf dem Freigelände vor der Volkskunstgalerie.
Der Frohnauer Hammerbund - Hammerbund Frohnau e. V.
Die Satzung des Frohnauer Hammerbundes e. V.
Die Beitragsordnung des Hammerbundes Frohnau.
Die Vereinschronik des Hammerbundes Frohnau e. V.
Literatur zum Teil - Der Frohnauer Hammer – 570 Jahre Herrenhaus und 350 Jahre Eisenhammer.
Vita des Autors.
Veröffentlichungen des Autors.
Abstract.
Dieses Werk dokumentiert die historische Bedeutung der Eisenverarbeitung im Erzgebirge sowie die Entwicklung und Erhaltung des Frohnauer Hammers als technisches Denkmal. Es beleuchtet den Übergang von handwerklichen Produktionsmethoden hin zur industriellen Fertigung und stellt die sozioökonomischen Bedingungen der Hammerwerksgesellen in den Kontext der regionalen Geschichte.
Beschreibung des Technischen Denkmals Frohnauer Hammer.
Zur Herstellung von Schwertern, Sensen, Hufeisen, Pflügen, Ketten, Gittern, Nägeln und Waffen bzw. Werkzeugen genügte bis ins 13. Jahrhundert der muskelschwingende Hammer des Schmieds. Und im zu Ende gehenden Mittelalter wurde zunehmend der durch das Wasserrad angetriebene Hammer eingesetzt.
Erste Hammerwerke des Erzgebirges sind nachweislich seit dem 12. Jahrhundert erwähnt. Wie bereits 1168 auf dem Gebiet der heutigen Bergstadt Freiberg, 1380 in Erla und 1470 um Schneeberg.
Sowohl im 13. und 14. Jahrhundert wie auch am Ende des 15. Jahrhunderts ertönte in der Gegend des späteren Annabergs der mächtige Ruf um das „Bergkgeschrey“ weit ins Land und lockte Bergleute, Bauern wohlhabende Bürger, Kaufleute und Abendteuerer – vom Silberfieber gepackt – ins Erzgebirge.
Vorwort: Einleitende Worte zur traditionsreichen Bergbau- und Eisenverarbeitungsgeschichte des Erzgebirges und der Rolle der Museen, allen voran der Frohnauer Hammer.
Ein geschichtlicher Überblick zum Eisen im Erzgebirge: Detaillierte Darstellung der 800-jährigen Eisenverarbeitung, vom "Eisenbergbau" bis hin zur industriellen Produktion und den spezifischen Produktionsbedingungen des Erzgebirges.
Literatur zum Teil - Ein geschichtlicher Überblick zum Eisen im Erzgebirge: Verzeichnis der herangezogenen Quellen für das erste Hauptkapitel.
Der Frohnauer Hammer – 570 Jahre Herrenhaus und 350 Jahre Eisenhammer: Umfassendes Kapitel zur Anlage, das den gesamten Prozess von der Getreidemühle zur Münzstätte bis hin zur industriellen Hammerschmiede und dem heutigen Museumsbetrieb nachzeichnet.
Der Frohnauer Hammerbund - Hammerbund Frohnau e. V.: Darstellung der Vereinsgeschichte, seiner Ziele zur Denkmalerhaltung sowie der rechtlichen und finanziellen Grundlagen (Satzung/Beitragsordnung).
Literatur zum Teil - Der Frohnauer Hammer – 570 Jahre Herrenhaus und 350 Jahre Eisenhammer: Bibliografische Referenzen für die Dokumentation zum Frohnauer Hammer.
Vita des Autors: Biografische Informationen zum Werdegang von Dr.-Ing. Wolfgang Piersig.
Veröffentlichungen des Autors: Auflistung der bisherigen wissenschaftlichen Beiträge des Autors zur Technikgeschichte.
Abstract: Zusammenfassende Kurzübersicht der gesamten Publikation in deutscher Sprache.
Frohnauer Hammer, Erzgebirge, Eisenverarbeitung, Hammerwerk, Bergbau, Technikgeschichte, Industriegeschichte, Schmiedetechnik, Denkmalschutz, Hammerbund, Annaberg-Buchholz, Metallurgie, Industriekultur, Museum, Regionalgeschichte.
Das Buch bietet einen geschichtlichen Überblick über die Bedeutung der Eisenverarbeitung im Erzgebirge und stellt den Frohnauer Hammer als bedeutendes technisches Denkmal in den Fokus.
Neben der allgemeinen Technikgeschichte des Eisens im Erzgebirge stehen die technologische Entwicklung des Frohnauer Hammers, die Lebensbedingungen der Arbeiter und die Vereinsgeschichte des Hammerbundes im Mittelpunkt.
Das Ziel ist die Bewahrung und Vermittlung der regionalen Technikgeschichte sowie die Unterstützung des technischen Denkmals Frohnauer Hammer durch eine wissenschaftlich fundierte Dokumentation.
Der Autor stützt sich auf eine Kombination aus historischer Quellenanalyse, Aktenstudium und technikhistorischer Beschreibung.
Der Hauptteil widmet sich der Beschreibung des Denkmals, seiner historischen Einordnung, der technologischen Ausrüstung wie Schwanzhämmern und dem Betrieb bis hin zur heutigen musealen Nutzung.
Zu den prägenden Begriffen zählen Erzgebirge, Frohnauer Hammer, Bergbau, Eisenverarbeitung und Industriegeschichte.
Sie waren die zentrale Antriebskraft für die Schwanzhämmer und Blasebälge, die den handbetriebenen Hammer des Schmieds ablösten und eine effizientere Metallverarbeitung ermöglichten.
Nach der vollständigen Stilllegung 1904 setzte sich der 1907 gegründete Hammerbund dafür ein, die Gebäude zu retten, was 1908 zum Kauf und zur anschließenden Erhaltung als erstes technisches Denkmal in Sachsen führte.
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