Wissenschaftliche Studie, 2010
77 Seiten, Note: gut
Vorwort
Einleitung
1. Die Beziehungen zwischen dem Baath-Regime und den USA
1.1. Die irakische Baath-Partei und die Vereinigten Staaten von Amerika in den 60er Jahren
1.2. Die Beziehungen zwischen dem irakischen Regime und den USA während des ersten Golfkrieges
2. Hintergründe der Kuwait-Krise
2.1. Der geschichtliche Hintergrund
2.2. Die Ölpolitik der Golfstaaten
2.3. Die wahren Gründe der Invasion
2.3.2-Politische und militärische Ambitionen
2.3.3-Innenpolitische Schwierigkeiten
3. Die Haltung der USA während der Kuwait-Krise
4. Die Aktivitäten der USA während der Kuwait-Krise
4.1. Geheime Absprachen mit Kuwait
4.2. Manöver im Juli 1990
5. Die Haltung der USA nach der irakischen Invasion in Kuwait
5.1. Die Reaktion der Bush-Administration auf die Invasion und deren Schritte und Maßnahmen.
5.2. Wollte die Bush-Administration eine diplomatische Lösung des Konflikts?
5.3. Instrumentalisierung der UNO?
6. Die Rolle der westlichen Verbündeten und der Sowjetunion während des Konfliktes
6.1. Die Rolle Großbritanniens
6.2. Die Rolle Frankreichs
6.3. Die Rolle Deutschlands
6.4. Die Rolle der Sowjetunion
7. Gründe, Motive und Ziele der amerikanischen Intervention
8. Ergebnisse des zweiten Golfkrieges
Schlusswort
Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle und die strategischen Ziele der Vereinigten Staaten von Amerika im zweiten Golfkrieg. Dabei wird analysiert, inwieweit die offiziell deklarierten Gründe für die Intervention, wie die Befreiung Kuwaits, tatsächlich das primäre Ziel darstellten oder ob geopolitische und wirtschaftliche Interessen, insbesondere hinsichtlich der Kontrolle über Erdölressourcen und der Sicherung amerikanischer Hegemonie, im Vordergrund standen.
Die Haltung der USA während der Kuwait-Krise
Die irakischen Einschüchterungsmaßnahmen gegen Kuwait wurden in Washington zwar registriert. Und „Kuwait erhielt geheime Zusicherungen amerikanischer Unterstützung für den Angriffsfall“. Trotzdem hatten die USA die Drohungen des irakischen Regimes gegen Kuwait niemals offen verurteilt.
Am 25. Juli 1990 traf sich Saddam Hussein mit der amerikanischen Botschafterin, April Glaspie, zu einer Unterredung im Präsidentenpalast von Bagdad.
Der Irak ließ später eine Mitschrift der Besprechung durchsickern. Die amerikanische Fernsehkette ABC hat sie sich beschaffen können. Die Abschrift dieses Gesprächs wurde auch in der New York Times veröffentlicht. Obwohl Beamte des US-Außenministeriums die Bedeutung der Unterredung heruntergespielt und angedeutet haben, die irakische Version sei unvollständig, ist der Inhalt dieses von den Irakern zugespielten Gesprächsprotokolls vom (State Departement) nie dementiert und die Authentizität des Textes nicht bestritten worden.
Das Gespräch war erstaunlich und stellt ein wichtiges Dokument dar und sollte genau analysiert und bewertet werden.
1. Die Beziehungen zwischen dem Baath-Regime und den USA: Erläutert die historischen antikommunistischen Hintergründe und die Unterstützung des irakischen Regimes durch die USA in den 60er Jahren sowie während des ersten Golfkrieges.
2. Hintergründe der Kuwait-Krise: Untersucht die historischen Grenzstreitigkeiten, die Ölpolitik und die finanziellen sowie machtpolitischen Motive, die zur Invasion führten.
3. Die Haltung der USA während der Kuwait-Krise: Analysiert die diplomatische Position der USA und die Signale, die Saddam Hussein unmittelbar vor der Invasion gesendet wurden.
4. Die Aktivitäten der USA während der Kuwait-Krise: Beschreibt geheime Absprachen mit Kuwait sowie die militärischen Vorbereitungen der USA bereits vor Ausbruch des offenen Konflikts.
5. Die Haltung der USA nach der irakischen Invasion in Kuwait: Behandelt die Reaktion der Bush-Administration, das Vorantreiben der militärischen Option und die Instrumentalisierung der UNO.
6. Die Rolle der westlichen Verbündeten und der Sowjetunion während des Konfliktes: Beleuchtet die Positionen und Unterstützungsleistungen von Großbritannien, Frankreich, Deutschland und der UdSSR.
7. Gründe, Motive und Ziele der amerikanischen Intervention: Diskutiert die tieferliegenden strategischen Ziele der USA, darunter die Ölversorgung, die Sicherheit Israels und die Festigung der globalen Hegemonie.
8. Ergebnisse des zweiten Golfkrieges: Fasst die politischen, humanitären und ökonomischen Folgen des Krieges für den Irak, die Region und die globale Machtstruktur zusammen.
USA, Irak, Kuwait, Golfkrieg, Erdölpolitik, Saddam Hussein, George Bush, UNO, Militärintervention, Sanktionen, Geopolitik, Naher Osten, US-Hegemonie, Außenpolitik, Golfregion
Die Arbeit analysiert die US-amerikanische Rolle und die wahren Motive hinter der militärischen Intervention im zweiten Golfkrieg unter kritischer Berücksichtigung diplomatischer und historischer Hintergründe.
Zentrale Themen sind die Ölpolitik, die US-Außenpolitik, die Rolle der internationalen Akteure (UNO, Verbündete) und die Frage, ob der Krieg durch diplomatische Mittel vermeidbar gewesen wäre.
Die Untersuchung verfolgt die Frage, ob die Befreiung Kuwaits das einzige Ziel der USA war oder ob weitergehende geopolitische und wirtschaftliche Interessen zur militärischen Eskalation führten.
Der Autor stützt sich auf eine tiefgreifende Literaturanalyse, den Vergleich von Analysen durch Nahostexperten und die Auswertung von Gesprächsprotokollen und zeitgenössischen Dokumenten.
Der Hauptteil befasst sich detailliert mit den Hintergründen der Krise, den diplomatischen Signalen vor dem Krieg, dem Verhalten der Bush-Administration und der Rolle der Verbündeten sowie der UNO.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie US-Hegemonie, Golfregion, Erdölkontrolle, militärische Intervention und Instrumentalisierung der UNO charakterisiert.
Das Gespräch wird als entscheidendes Dokument betrachtet, in dem Saddam Hussein durch zweideutige Signale der USA möglicherweise den Eindruck erhielt, ein Vorgehen gegen Kuwait würde widerstandslos hingenommen werden.
Der Autor argumentiert auf Basis der zitierten Experten, dass das Wirtschaftsembargo hochwirksam war und eine historische Chance für eine friedliche Lösung bestand, die bewusst zugunsten einer militärischen Eskalation verworfen wurde.
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