Diplomarbeit, 2009
80 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Die Frau als Sportlerin - ein historischer Überblick
2.1 Die Frau in der Antike
2.2 Die Bedeutung der Bewegung im Mittelalter
2.3 Das 17. - 19. Jahrhundert
2.4 Das 20. Jahrhundert – eine Umbruchphase für den Frauensport
2.4.1 Die Akzeptanz des Frauensports wächst – die wichtigsten Ereignisse
2.4.2 Der Frauensport zur Zeit des Nationalsozialismus
2.4.3 Der Frauensport nach dem 2. Weltkrieg
2.5 Historischer Bedeutungswandel des Laufens
2.6 Resümee
3 Die Schwangerschaft
3.1 Begriffsbestimmung Schwangerschaft
3.2 Die drei Trimini der Schwangerschaft
3.2.1 Das 1. Trimenon: Stadium der Anpassung
3.2.2 Das 2. Trimenon: Stadium der Gewöhnung und des Wohlbefindens
3.2.3 Das 3. Trimenon: Stadium der Belastung
3.3 Physiologische Veränderungen in der Schwangerschaft
3.3.1 Veränderungen im Herzkreislaufsystem
3.3.2 Veränderungen bei der Atmung
3.3.3 Veränderungen im Hormonsystem
3.3.4 Kohlenhydratstoffwechsel und der Gestationsdiabetes
3.3.5 Wasserhaushalt und die Körpertemperatur
3.3.5.1 Neigung zu Ödemen
3.3.6 Auswirkungen auf den Bewegungs- und Halteapparat
3.3.6.1 Das Gleichgewicht
3.4 Psychische Aspekte
3.5 Resümee
4 Ausdauersport – sich laufend bewegen
4.1 Eine enge Beziehung - Bewegung und Wohlbefinden
4.2 Ausdauersport
4.2.1 Erscheinungsformen der Ausdauer
4.2.2 Besonderheiten des Ausdauersports
4.3 Positive Aspekte des Laufens
4.3.1 Unterschiede zwischen Laufen und Joggen
4.4 Resümee
5 Einfluss von Ausdauersport in der Schwangerschaft
5.1 Kardiovaskuläres System
5.2 Atmung
5.3 Muskuloskeletales System
5.4 Stoffwechsel und Hormonsystem
5.5 Bedeutung für die Körpertemperatur
5.6 Psychische Auswirkungen
5.7 Fetale Herzfrequenz
5.7.1 Bedeutung der Bewegung für die intrauterine Entwicklung
5.7.2 Theoretische Risiken für den Fötus
5.8 Resümee
6 Empfehlungen zum Sport während der Schwangerschaft
6.1 Entwicklungen der Richtlinien bis heute
6.2 Relative und absolute Kontraindikationen, Risiken und Warnsignale
6.3 Sportempfehlungen
6.4 Laufen in der Schwangerschaft
6.5 Resümee
7 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen von Ausdauersport, insbesondere Laufen, auf den weiblichen Organismus während der Schwangerschaft. Das Ziel besteht darin, die physiologischen Anpassungsprozesse zu analysieren und auf Basis der aktuellen Forschungslage zu klären, inwiefern Sporttreiben für die Mutter und das ungeborene Kind unbedenklich ist, um eine Grundlage für fundierte Beratungsempfehlungen zu schaffen.
3.2.1 Das 1. Trimenon: Stadium der Anpassung
In der ersten Phase (1. - 13. SSW) stellt der Körper der Frau sich auf die Schwangerschaft ein. Es kommt zu einer starken Hormonausschüttung, die auch zu Müdigkeit, Übelkeit, Blähungen, Geruchsempfindlichkeit, Nahrungsgelüsten, Brustspannen, Kreuzbeinschmerzen oder Stimmungsschwankungen führen kann (vgl. Gottschall 1998, S. 21).
Im Kreislauf der werdenden Mutter wird zudem mehr Blut transportiert. Durch die dafür notwendige Pumpleistung ist das Herz vergrößert, das Herzminutenvolumen (HMV)17, die Schlagfrequenz (SV) und die Herzfrequenz (HF) nehmen für die Sauerstoffversorgung der Plazenta und des Fötus zu.
Am Ende der 12. SSW ist die Organentwicklung des Föten abgeschlossen (vgl. Schäffler/Schmidt 1998, S. 34).
1 Einleitung: Die Arbeit thematisiert die wachsende Bedeutung von Sport in der Schwangerschaft und die damit verbundene Unsicherheit bei werdenden Müttern sowie bei beratenden Ärzten.
2 Die Frau als Sportlerin - ein historischer Überblick: Dieses Kapitel zeichnet den historischen Wandel des Frauenbildes und dessen Einfluss auf die Akzeptanz von Sporttreiben durch Frauen über verschiedene Epochen hinweg nach.
3 Die Schwangerschaft: Hier werden die anatomischen und physiologischen Veränderungen des mütterlichen Organismus in den drei Stadien der Schwangerschaft detailliert beschrieben.
4 Ausdauersport – sich laufend bewegen: Der theoretische Rahmen zum Ausdauersport erläutert die Bedeutung von Bewegung für das menschliche Wohlbefinden und definiert die Grundlagen der Ausdauer.
5 Einfluss von Ausdauersport in der Schwangerschaft: Dieses Kapitel analysiert die Wechselwirkungen zwischen sportlicher Belastung und den schwangerschaftsbedingten Anpassungsprozessen des Körpers.
6 Empfehlungen zum Sport während der Schwangerschaft: Es werden Richtlinien und praktische Sportempfehlungen abgeleitet, wobei Kontraindikationen und Sicherheitsaspekte für die sportliche Betätigung von Schwangeren im Fokus stehen.
7 Fazit und Ausblick: Zusammenfassend wird die positive Rolle moderater sportlicher Aktivität bekräftigt und der Bedarf an weiterführenden Studien zur Beratungssicherheit betont.
Schwangerschaft, Ausdauersport, Laufen, Frauensport, Sportmedizin, physiologische Anpassung, Herzminutenvolumen, Beratungsempfehlung, Fötus, Kontraindikationen, Gesundheitsförderung, körperliche Belastung, Trimenon, Trainingssteuerung
Die Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen von Ausdauersport, insbesondere Laufen, auf Schwangere und die Entwicklung des Fötus.
Die Arbeit deckt historische Hintergründe des Frauensports, physiologische Veränderungen während der Schwangerschaft sowie Empfehlungen für den Sport in dieser Lebensphase ab.
Ziel ist es, die Unsicherheiten bei Sporttreibenden und Beratern durch eine Analyse der physiologischen Wechselwirkungen zwischen Ausdauersport und Schwangerschaft zu verringern.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Auswertung medizinischer sowie sportwissenschaftlicher Daten und Richtlinien.
Der Hauptteil gliedert sich in historische Analysen, die physiologische Beschreibung der Schwangerschaft, die theoretischen Grundlagen des Ausdauersports und die spezifische Betrachtung des Einflusses von Sport auf Mutter und Kind.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Schwangerschaft, Ausdauersport, physiologische Anpassung, Kontraindikationen und Gesundheitsförderung geprägt.
Die historische Analyse zeigt, dass frühere medizinische Ratschläge häufig ideologisch motiviert waren und die heutige Akzeptanz von Sport durch Frauen hart erkämpft wurde.
Die Autorin betont, dass das subjektive Wohlbefinden und die individuelle körperliche Verfassung der Frau entscheidend sind, wobei eine moderate Belastung anzustreben ist.
Moderne Empfehlungen unterstützen den Erhalt einer moderaten sportlichen Aktivität, sofern keine medizinischen Kontraindikationen vorliegen.
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