Bachelorarbeit, 2009
50 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
2. Grundlagen
2.1 Klassische Legitimationsprüfung
2.1.1 Kontoeröffnung am Bankschalter
2.1.2 Online-Kontoeröffnung
2.2 Elektronischer Personalausweis
2.2.1 Allgemein
2.2.2 Funktionen
2.2.2.1 Speicherung biometrischer Daten
2.2.2.2 Elektronischer Identitätsnachweis
2.2.2.3 Qualifizierte elektronische Signatur
2.2.3 Verwendete Technik und Sicherheitsmechanismen
2.3 Gesetzliche Rahmenbedingungen
2.3.1 Kontoeröffnung
2.3.2 Elektronischer Personalausweis
2.4 Ziele
3. Elektronische Legitimationsprüfung
3.1 Einführung
3.2 Voraussetzungen
3.3 Ablauf
3.4 Gegenüberstellung der klassischen und der elektronischen Legitimationsprüfung
3.5 Beschreibung und Analyse der Chancen und Risiken
3.5.1 Chancen
3.5.1.1 Vertrauensbildung
3.5.1.2 Schaffen effizienter und sicherer Prozesse
3.5.1.3 Gewinnen von Neukunden
3.5.1.4 Kosteneinsparungspotential
3.5.2 Risiken
3.5.2.1 Akzeptanz
3.5.2.2 Fälschungssicherheit und Authentizität
3.5.2.3 Datenschutz und Datensicherheit
3.5.2.4 Signaturfunktion
3.5.2.5 Kosten
3.5.3 Kritische Gegenüberstellung der Chancen und Risiken
4. Schlussbetrachtung und Ausblick
Die Arbeit untersucht das Potenzial des elektronischen Personalausweises (ePA) zur Durchführung einer elektronischen Legitimationsprüfung im Kontext der Kontoeröffnung. Ziel ist es, die Möglichkeiten dieses Verfahrens aufzuzeigen und die damit verbundenen Chancen und Risiken für Kunden und Banken kritisch zu analysieren.
3.5.1.2 Schaffen effizienter und sicherer Prozesse
Dass das bisherige Verfahren der Identitätsprüfung gegenüber der elektronischen Überprüfung vergleichsweise ineffizient erscheint und sich für den Kunden eher umständlich gestaltet, wurde in Kapitel 2.1 und der Gegenüberstellung beider Verfahren in Kapitel 3.4 aufgezeigt.
Gerade im Bankensektor ist die Gefahr, ein Opfer von Cyberkriminalität zu werden, wie es beispielsweise das Phishing darstellt, sehr hoch. Schadsoftware, die es auf Bankdaten abgesehen hat, stellt ein großes Problem dar. Vom vierten Quartal 2008 bis zum zweiten Quartal 2009 ist die Anzahl der entdeckten Infektionen weltweit um 186 Prozent gestiegen und macht mittlerweile 17 Prozent der gesamten Schadsoftware aus, wie man in Abb. 3-4 sieht.
1. Einleitung: Die Einleitung motiviert das Thema durch die aktuelle Ineffizienz physischer Legitimationsverfahren und führt in die Zielsetzung ein, das Potenzial der elektronischen Identitätsprüfung bei der Kontoeröffnung zu bewerten.
2. Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die bisher gängigen Methoden zur Kontoeröffnung, führt den neuen elektronischen Personalausweis (ePA) inklusive seiner technischen Sicherheitsmechanismen ein und beleuchtet die gesetzlichen Rahmenbedingungen.
3. Elektronische Legitimationsprüfung: Das Kapitel beschreibt den hypothetischen Ablauf einer elektronischen Kontoeröffnung, vergleicht diesen mit dem klassischen Verfahren hinsichtlich Vor- und Nachteilen und führt eine detaillierte Analyse der Chancen und Risiken durch.
4. Schlussbetrachtung und Ausblick: Hier werden die Ergebnisse zusammengefasst und die Erkenntnis gewonnen, dass eine vollständige Online-Kontoeröffnung aufgrund technischer und regulatorischer Hürden kurzfristig unwahrscheinlich ist, jedoch langfristig hohes Potenzial besitzt.
Elektronischer Personalausweis, ePA, Kontoeröffnung, Legitimationsprüfung, Identitätsnachweis, Online-Banking, eID-Funktion, Qualifizierte elektronische Signatur, QES, Sicherheit, Datenschutz, Cyberkriminalität, Phishing, RFID, Authentifizierung
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Einführung des elektronischen Personalausweises (ePA) und der Frage, inwiefern dieser zur digitalen Legitimationsprüfung bei der Eröffnung eines Bankkontos eingesetzt werden kann.
Die zentralen Felder sind der Vergleich zwischen klassischen Verfahren wie dem PostIdent-Prozess und der elektronischen Variante, die technische Umsetzung der eID-Funktion sowie die ökonomischen und sicherheitsrelevanten Auswirkungen für den Bankensektor.
Das Ziel ist die Identifikation von Chancen und Risiken, die sich durch die elektronische Identitätsprüfung im Internet ergeben, und die Beurteilung, ob dies ein tragfähiger Ersatz für physische Prozesse ist.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse von gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie Branchenstudien, kombiniert mit einer prozessualen Gegenüberstellung der Verfahren.
Der Hauptteil widmet sich der technischen Funktionsweise des ePA, der rechtlichen Basis, einer vergleichenden Analyse beider Legitimationsmethoden sowie einer kritischen Bewertung von Potenzialen (wie Kosteneinsparungen) und Risiken (wie Sicherheitsbedenken).
Wichtige Begriffe sind elektronischer Personalausweis (ePA), Online-Kontoeröffnung, digitale Authentisierung, Effizienzsteigerung im E-Business und IT-Sicherheit.
Da viele Bankprozesse weiterhin auf einer physischen Unterschriftenprobe basieren, die der ePA in der beschriebenen Form technisch oder rechtlich noch nicht in allen Fällen äquivalent ersetzt, stellt dies eine Barriere für die vollständige Online-Abwicklung dar.
Die Akzeptanz ist entscheidend, da sie davon abhängt, ob genügend attraktive Anwendungen den Ausweis nutzen und ob die Kosten für Lesegeräte und die Freischaltung der Signaturfunktion für den Endnutzer in einem vertretbaren Rahmen bleiben.
Das Bundesministerium schätzt das Kosteneinsparungspotenzial durch den elektronischen Identitätsnachweis für den Bankensektor auf etwa 130 Millionen Euro, wobei jedoch zunächst parallele Strukturen zu den alten Verfahren Kosten verursachen.
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