Diplomarbeit, 2004
93 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
2 Glaube und Kirche
2.1 Ursprünge des Glaubens
2.2 Die fünf Weltreligionen
2.2.1 Judentum
2.2.2 Christentum
2.2.3 Islam
2.2.4 Brahmanismus / Hinduismus
2.2.5 Buddhismus
2.3 Christliche Konfessionen in Deutschland
2.3.1 Katholische Kirche
2.3.2 Evangelische Kirche
2.3.3 Orthodoxe Kirche
2.4 Evangelische Kirche in Deutschland
2.4.1 Lutherische Kirche
2.4.2 Reformierte Kirche
2.4.3 Unierte Kirche
2.4.4 Geografische Übersicht der Gliedkirchen der EKD
3 Organisatorische Einbindung der Ev. Jugend in die EKD
3.1 Organisationsstrukturen
3.1.1 Definition von Organisationsstrukturen
3.1.1.1 Linienorganisation
3.1.1.2 Stab-Linien-Organisation
3.1.1.3 Funktionale Organisation
3.1.1.4 Matrix-Organisation
3.1.2 Organisationsstrukturen innerhalb der EKD
3.1.2.1 Ev.-luth. Landeskirche Hannovers
3.1.2.2 Sprengel Osnabrück
3.2 Die Struktur der Ev. Jugend in der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers
3.2.1 Rechtliche Rahmenbedingungen der Evangelischen Jugend
3.2.2 Finanzierung der Ev. Jugend
3.3 Verbände eigener Prägung
4 Veranstaltungsspektrum in der Ev. Jugend
4.1 Definition von Events
4.1.1 Ziele von Veranstaltungen
4.1.2 Zielgruppendefinition
4.1.3 Veranstaltungsarten
4.2 Veranstaltungen der Ev. Jugend
4.3 Umsetzung von Veranstaltungen
4.4 Finanzierung von Veranstaltungen
4.4.1 Zuschussmittel aus staatlichen und kirchlichen Kassen
4.4.2 Stiftungsgelder
4.4.3 Zweckgebundene Projektbezuschussung
4.4.4 Kollektengelder
4.4.5 Fundraising
4.5 Veranstaltungen als Bindung an die Kirche
5 Die Großveranstaltung der Ev. Jugend – das „Landesjugendcamp 2004“
5.1 Landesjugendcamp
5.1.1 Entwicklungsgeschichte
5.1.2 Organisationsstruktur
5.1.3 Programmablauf
5.1.4 Werbung
5.1.5 Finanzierung
5.2 Befragung auf dem Landesjugendcamp
5.2.1 Art und Durchführung der Befragung
5.2.2 Ergebnisse und Auswertung der Befragung
5.2.2.1 Allgemeines
5.2.2.2 Veranstaltungsangebot in der Ev. Kirche
5.2.2.3 Werbemaßnahmen für Veranstaltungen
5.2.2.4 Gründe zur Teilnahme am Landesjugendcamp
6 Besonderheiten bei Veranstaltungen der Ev. Jugend im Sprengel Osnabrück
6.1 Analyse der Veranstaltungen in der Ev. Jugend im Sprengel Osnabrück
6.2 Rechtliche Rahmenbedingungen bei Veranstaltungen der Ev. Jugend
6.2.1 Jugendschutzgesetz
6.2.2 Sicherheitsaspekte
6.2.3 Urheberrechte
6.2.4 Gaststättengesetz
7 Fazit und Empfehlung für den Sprengel Osnabrück
7.1 Netzwerk aufbauen
7.2 Regelmäßiger Erfahrungsaustausch
7.3 Ausbildung im Bereich von Veranstaltungsorganisation
7.4 Gemeinsame Terminabstimmung
7.5 Regelmäßigkeit von Veranstaltungen
7.6 Veranstaltungsarten
7.7 Offenheit und Vertrauen entwickeln
7.8 Ansprechperson als Kompetenzvermittler
Die Diplomarbeit untersucht die Organisationsstrukturen kirchlicher Veranstaltungen innerhalb der Evangelischen Jugend, um durch eine Analyse bestehender Prozesse und rechtlicher Rahmenbedingungen sowie die Auswertung von Experteninterviews und Teilnehmerbefragungen praxisnahe Handlungsempfehlungen zur Professionalisierung und Optimierung für den Sprengel Osnabrück abzuleiten.
4.1.2 Zielgruppendefinition
Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Zielgruppendefinition, um die kommunikativen Ziele und Maßnahmen konkret festlegen und später auch erfüllen zu können. Hierfür sind folgende Fragen zu klären:
Welche Zielgruppe soll mit der Veranstaltung erreicht werden?
Warum soll gerade diese Zielgruppe erreicht werden?
Auch wenn die Veranstalter auf Kirchenebene häufig denken, ihre Zielgruppe klar definiert zu haben, sollte gerade dieser Punkt eingehend überdacht werden. Im Bereich des Alters findet bei Freizeiten, Seminaren und Fortbildungen eine klare Eingrenzung statt und wird auch konsequent umgesetzt. Betrachtet man jedoch die Zielgruppeneingrenzung unabhängig vom Alter, und nicht hinsichtlich der Mitgliederwerbung oder Mitgliederpflege, wird die Abgrenzung schon wesentlich ungenauer. Die Entscheidung, ob es sich betriebswirtschaftlich gesehen um eine Neukundenakquise und/oder eine Bestandskundenpflege handelt, sollte in die Vorplanungen und ersten Überlegungen unbedingt einfließen, um für beide notwendige Formen einen optimalen Raum zu schaffen und zu gestalten. Sicherlich wäre die Mischung hieraus ein Optimum und gelegentlich habe ich den Eindruck, dass die Kirche meint, automatisch beides abzudecken. Dieses ist jedoch nur machbar, wenn eine bewusste Realisierung mit allen notwendigen Konsequenzen stattfindet.
Gerade in der aktuellen Zeit, in der Verbindlichkeit für Jugendliche eine immer geringere Rolle spielt und somit Zusagen für Veranstaltungen keine Planungssicherheit geben, müssen Veranstaltungen noch mehr auf Zielgruppen ausgerichtet sein, um die Jugendlichen zur Teilnahme zu begeistern.
1 Einleitung: Die Arbeit motiviert die Untersuchung durch die Beobachtung ineffizienter Strukturen bei der Organisation kirchlicher Veranstaltungen und zielt auf die Entwicklung von Optimierungsvorschlägen ab.
2 Glaube und Kirche: Dieses Kapitel gibt einen theologischen und konfessionellen Überblick, um den organisatorischen Kontext der Evangelischen Kirche einordnen zu können.
3 Organisatorische Einbindung der Ev. Jugend in die EKD: Es werden die verschiedenen Organisationsmodelle erläutert und auf die Strukturen der Evangelischen Jugend in der Landeskirche Hannovers angewandt.
4 Veranstaltungsspektrum in der Ev. Jugend: Hier werden Definitionen von Events, die Zielgruppendefinition, Finanzierungsformen sowie rechtliche Aspekte bei der Durchführung von Veranstaltungen beleuchtet.
5 Die Großveranstaltung der Ev. Jugend – das „Landesjugendcamp 2004“: Anhand einer Fallstudie zum Landesjugendcamp 2004 werden praktische Erfahrungen, Organisationsstrukturen und Ergebnisse einer Teilnehmerbefragung detailliert dargestellt.
6 Besonderheiten bei Veranstaltungen der Ev. Jugend im Sprengel Osnabrück: Dieser Abschnitt analysiert spezifische Herausforderungen im Sprengel Osnabrück und behandelt rechtliche Rahmenbedingungen wie das Jugendschutz- und Gaststättengesetz.
7 Fazit und Empfehlung für den Sprengel Osnabrück: Basierend auf den vorherigen Analysen werden konkrete Empfehlungen wie Netzwerkaufbau, Erfahrungsaustausch und die Einführung eines Kompetenzvermittlers ausgesprochen.
Evangelische Jugend, Organisationsstruktur, Veranstaltungsmanagement, Landesjugendcamp, Finanzierung, Fundraising, Sprengel Osnabrück, Jugendarbeit, Zielgruppendefinition, Ehrenamt, Kirchenmanagement, Projektmanagement, Rechtliche Rahmenbedingungen, Jugendschutzgesetz, Evangelische Landeskirche Hannovers
Die Arbeit analysiert die Organisationsstruktur von Veranstaltungen innerhalb der Evangelischen Jugend, um Defizite in der Planung und Durchführung aufzudecken und durch betriebswirtschaftliche Anregungen zu verbessern.
Zentrale Themen sind die kirchliche Organisationsstruktur, das Veranstaltungsmanagement in Nonprofit-Organisationen, Finanzierungsmethoden sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen bei Veranstaltungen.
Das primäre Ziel ist es, den Sprengel Osnabrück durch praxisnahe Empfehlungen (z.B. Netzwerkbildung, Kompetenzvermittlung) dabei zu unterstützen, vorhandene Potenziale in der Jugendarbeit besser zu nutzen und Veranstaltungen professioneller zu gestalten.
Der Autor nutzt neben einer umfassenden Literaturanalyse primär qualitative Experteninterviews und eine quantitative schriftliche Befragung der Teilnehmer des Landesjugendcamps 2004.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einordnung kirchlicher Strukturen, die detaillierte Beschreibung des Veranstaltungsspektrums, eine Fallstudie zum Landesjugendcamp 2004 sowie die spezifische Analyse der Situation im Sprengel Osnabrück inklusive rechtlicher Aspekte.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Evangelische Jugend, Veranstaltungsmanagement, Fundraising, Organisationsstruktur, Ehrenamt und Jugendarbeit charakterisiert.
Da es innerhalb des Jugendverbandes keine hierarchischen Weisungsbefugnisse gibt und alle Aktionen auf einem Akt der Freiwilligkeit der beteiligten Personen basieren, weicht die Organisation deutlich von klassischen wirtschaftlichen Stab-Linien-Modellen ab.
Fundraising gewinnt laut dem Autor immer mehr an Bedeutung, um neben den kirchlichen und staatlichen Mitteln zusätzliche finanzielle und materielle Ressourcen für eine qualitativ hochwertige Jugendarbeit zu gewinnen.
Er schlägt unter anderem den Aufbau einer Veranstaltungsdatenbank, regelmäßige Erfahrungsaustausch-Foren sowie die Etablierung einer Ansprechperson als „Kompetenzvermittler“ vor, um Wissen effizienter zu nutzen.
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