Diplomarbeit, 2009
98 Seiten, Note: 1,0
Die Diplomarbeit befasst sich mit dem Vergleich von Prognose-Modellen im Internet im Kontext der Deutschen Bundestagswahl 2009. Ziel ist es, die verschiedenen Modelle hinsichtlich ihrer Funktionsweise, Stärken und Schwächen zu analysieren und Möglichkeiten zur Verbesserung der Prognosegenauigkeit aufzuzeigen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die das Thema der Prognose-Modelle im Internet einführt und die Zielsetzung sowie Methodik der Arbeit darlegt. Kapitel 2 befasst sich mit den Entwicklungen und Trends im Internet, die die Einsatzmöglichkeiten von Online-Prognose-Modellen beeinflussen. Es werden die Rahmenbedingungen für den Einsatz von Online-Prognose-Modellen, die Internetnutzung und -verbreitung, der Medienkonsum und die politische Meinungsbildung im Internet sowie die Rolle des Menschen als Informationsproduzent im Kontext von Social Networking und der Suchmaschinenentwicklung analysiert.
Kapitel 3 präsentiert verschiedene Konzepte und Methoden zur Prognose von Wahlergebnissen, darunter Meinungsumfragen, Prognosemärkte, Wettmärkte und das Market Scoring Rule-Modell. Es werden die Funktionsweise, Stärken und Schwächen der jeweiligen Modelle sowie ihre Anwendung im Kontext der Bundestagswahl 2009 erläutert. Kapitel 4 stellt den empirischen Teil der Arbeit dar. Hier werden Daten und Ergebnisse der Bundestagswahl 2009 analysiert, wobei die Prognosegenauigkeit der verschiedenen Modelle im Vergleich betrachtet wird.
Kapitel 5 befasst sich mit der Analyse und Optimierung der Prognose-Modelle. Es werden Stärken und Schwächen von Meinungsumfragen und Prognosemärkten diskutiert, und es werden Möglichkeiten zur Entwicklung eines modellübergreifenden Prognose-Index untersucht. Des Weiteren werden Optimierungsansätze für Prognosemärkte vorgestellt.
Prognose-Modelle, Online-Prognose, Internet, Bundestagswahl, Meinungsumfragen, Prognosemärkte, Wettmärkte, Social Media, Twitter, Google Insight, SISTRIX Sichtbarkeitsindex, Wahlprognosen, Prognosegenauigkeit, Optimierungsansätze, modellübergreifender Prognose-Index.
Es sind virtuelle Märkte, auf denen Teilnehmer mit „Parteien-Aktien“ handeln. Der Preis der Aktie spiegelt die Erwartung der Teilnehmer über den Wahlausgang wider.
Die Arbeit untersucht dies für die Bundestagswahl 2009 und zeigt, dass Prognosemärkte oft sehr nah an den tatsächlichen Ergebnissen liegen, da sie das Wissen vieler bündeln.
Tools wie Twitter-Analysen oder Google Insights können Trends und die Intensität der öffentlichen Debatte über Parteien in Echtzeit sichtbar machen.
Ein mathematisches Modell, das sicherstellt, dass Prognosemärkte auch bei wenigen Teilnehmern liquide bleiben und immer einen aktuellen Preis (Prognosewert) liefern.
Die Arbeit schlägt einen modellübergreifenden Index vor, der Umfragedaten, Marktdaten und Webanalysen gewichtet kombiniert.
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