Diplomarbeit, 2009
123 Seiten, Note: 1.7
Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation
Diese Diplomarbeit untersucht die Kommunikationsguerilla, eine subversive Form des Protests, die sich zwischen gesellschaftskritischer Kunst, sozialem und politischem Widerstand und bloßer Provokation bewegt. Die Arbeit befasst sich mit den Ursprüngen und der Ideologie der Kommunikationsguerilla, analysiert ihre Taktiken und Strategien und untersucht das Verhältnis zur Kunst.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, in der Gegenstand, Methodik und Stand der Forschung erläutert werden. Kapitel 1 befasst sich mit den Ursprüngen und der Ideologie der Kommunikationsguerilla. Es werden wichtige Denker der kritischen Medientheorie vorgestellt und die Bedeutung der Medienkritik für die Kommunikationsguerilla herausgestellt. Kapitel 2 widmet sich den Aktivisten der Kommunikationsguerilla. Hier wird die Rolle der „Yes Men“ als exemplarische Gruppe beleuchtet und die Frage nach dem Verhältnis von individueller und kollektiver Autorschaft behandelt. In Kapitel 3 wird das Verhältnis der Kommunikationsguerilla zur Kunst diskutiert.
Kommunikationsguerilla, subversive Taktiken, Medienkritik, „Yes Men“, Avantgarde, Kunst, Politik, Gesellschaft, Protest, „Fake“, Überidentifizierung.
Es ist eine subversive Form des Protests, die Taktiken wie Verfremdung, Überidentifizierung und Fakes nutzt, um gesellschaftliche Machtstrukturen und Medienbilder zu stören.
Eine Aktivistengruppe, die sich als Vertreter großer Organisationen (z.B. WTO) ausgibt, um durch "subversive Affirmation" deren Praktiken öffentlich zu entlarven.
Dabei werden die Standpunkte des Gegners so extrem bejaht oder übertrieben dargestellt, dass deren Absurdität oder Ungerechtigkeit für das Publikum sichtbar wird.
Theorien von Adorno, Enzensberger und Debord (Spektakel) bilden das Fundament, um zu verstehen, wie Medien Konsens erzeugen und wie dieser durch Guerilla-Taktiken gebrochen werden kann.
Die Arbeit vergleicht die Bewegung mit historischen Avantgarden wie Dadaismus oder Situationismus und sieht Parallelen in der Vermischung von Kunst und politischem Aktivismus.
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