Forschungsarbeit, 2010
51 Seiten, Note: 1,3
1. EINLEITUNG
2. DER ÖLMARKT
2.1 Allgemeine Darstellung der Besonderheiten des Rohölmarktes
2.2 Entwicklung und Unwägbarkeiten in den letzten Jahren
3. HEIZÖLKONSUM UND NACHFRAGEENTWICKLUNG
3.1 Konsumentenstruktur
3.1.1 Industrie und Großhändler
3.1.2 Endverbraucher
3.2. Nachfrageentwicklung
3.2.1 Nachfrageentwicklung bundesweit
3.2.2.Heizölnachfrage. Regionaler Vergleich.
4. EINZELNE EINFLUSSFAKTOREN DER HEIZÖLNACHFRAGE
4.1 Bevorratungsverhalten der Verbraucher
4.2 Der Einfluss des Wetters auf die Nachfrage
4.3 Einfluss des Faktors Zeit
4.4 Der Einfluss der Medien
4.5 Der Einfluss der Innovationsfaktors/ Substituten auf die Heizölnachfrage
4.6 Der Einfluss der Politik auf die Nachfrage
4.6.1 Der Einfluss der nationalen Politik auf die Nachfrage
4.6.2 Einfluss der internationalen Politik auf die Nachfrage
4.7 Einfluss der volkswirtschaftlichen Faktoren
4.7.1 Preis
4.7.2 Preiselastizität des Marktes
4.7.3 Anzahl der Unternehmen auf dem Markt
4.7.3 Einfluss der Aktien- und Devisenmärkte
5. ABSATZPROGNOSEN. PRAKTISCHER EINSATZ. KRITISCHE WÜRDIGUNG
5.1 Absatzprognosen in der Praxis
5.2. Prognosemethoden
5.2.1 Qualitative Prognosetechniken
5.2.2 Quantitative Prognosetechniken
5.2.2.1 Eindimensionale Verfahren
5.2.2.1.1 Exponentielle Glättung
5.2.2.1.1.1 Exponentielle Glättung erster Ordnung
5.2.2.1.1.2 Exponentielle Glättung zweiter Ordnung
5.2.2.1.2 Trendprognose
5.2.2.1.3 Gleitende Durchschnitte
5.2.2.2 Multidimensionale Verfahren
5.2.2.2.1 Ökonometrische Modelle
5.2.2.2.2 Regressionsanalyse
5.2.2.2.3 Methoden der Neuronalen Netze
5.2.2.2.4 Clusteranalyse
5.2.3 Prognosefehler
6. ZUSAMMENFASSUNG
Die Arbeit analysiert die Einflussfaktoren auf die Heizölnachfrage in Deutschland und untersucht die Möglichkeiten sowie die Genauigkeit kurzfristiger Absatzprognosen (bis zu drei Monaten), um eine effiziente Lagerhaltung und Beschaffungsplanung in Unternehmen zu ermöglichen.
4.2 Der Einfluss des Wetters auf die Nachfrage
Beim Einfluss des Wetters auf die Heizölnachfrage ist natürlich zunächst an das Klima zu denken und damit an die Heizperiode im Winter. Je kälter und länger der Winter ist, desto höher ist die Nachfrage nach Heizöl. Solche Märkte zeigen vor dem Wintereinbruch Stärke und haben mit Winterbeginn die Tendenz, schwächer zu werden. Es gilt besonders die starke saisonale Abwärtsneigung für Heizöl zwischen Dezember und Februar.
Außerdem spricht Schwager in dem Kontext über die Nachfrageschocks, die normalerweise durch Perioden ungewöhnlich kalten Wetters ausgelöst werden. Extreme Kälte im Dezember führte beinahe zu einer Verdopplung des Heizölpreises innerhalb eines einzigen Monats. Der Effekt kälterer Winter, ist im Vergleich zum Durchschnitt, auf die Lagerbestandsnachfrage oft viel wichtiger als der Einfluss auf den Verbrauch.
Hieraus lassen sich jedoch nur Rückschlüsse auf die Nachfragemenge ableiten, nicht jedoch darauf, wann dieser Bedarf gedeckt wird. Lange Zeit wurde behauptet, dass Heizöl in den Sommermonaten günstiger ist als während der Heizperiode in den Wintermonaten.
Bei einer Korrelationsanalyse stünden die Durchschnittstemperatur in einer Region und der Verbrauch von Heizöl zum Beispiel in einer inversen Beziehung.
1. EINLEITUNG: Darstellung der Bedeutung einer präzisen Nachfrageprognose zur Kostensenkung in der Beschaffung und Definition der Forschungsfrage.
2. DER ÖLMARKT: Erläuterung der Besonderheiten des globalen Ölmarktes, der Preisbildung und der historischen Entwicklung unter dem Einfluss der OPEC.
3. HEIZÖLKONSUM UND NACHFRAGEENTWICKLUNG: Analyse der Konsumentenstruktur sowie der bundesweiten und regionalen Nachfragemuster im Zeitverlauf.
4. EINZELNE EINFLUSSFAKTOREN DER HEIZÖLNACHFRAGE: Detaillierte Untersuchung von Faktoren wie Bevorratung, Wetter, Zeit, Medien, Politik und volkswirtschaftlichen Indikatoren.
5. ABSATZPROGNOSEN. PRAKTISCHER EINSATZ. KRITISCHE WÜRDIGUNG: Darstellung und Bewertung verschiedener qualitativer und quantitativer Prognosemethoden im Kontext der betrieblichen Praxis.
6. ZUSAMMENFASSUNG: Synthese der Ergebnisse und Handlungsempfehlungen für die Prognoseerstellung unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Einflussfaktoren.
Heizölnachfrage, Ölmarkt, Absatzprognose, Lagerhaltung, Preisbildung, Rohöl, Energiewirtschaft, Prognosefehler, Regressionsanalyse, Neuronale Netze, Clusteranalyse, Saisonalität, Substitutionsgüter, Beschaffungsmanagement, Marktanalyse
Die Arbeit untersucht die Mechanismen und Einflussgrößen der Heizölnachfrage auf dem deutschen Markt, um die Möglichkeiten für eine präzisere kurzfristige Absatzprognose zu bewerten.
Die zentralen Felder umfassen die Marktanalyse des Ölhandels, das Konsumentenverhalten, die Identifikation von Einflussfaktoren (u.a. Wetter, Politik, Preis) sowie die Anwendung statistischer Prognosemethoden.
Das primäre Ziel ist es festzustellen, ob eine kurzfristige Prognose der Heizölnachfrage (für Zeitintervalle von bis zu drei Monaten) möglich ist und wie hoch die Genauigkeit solcher Analysen in der Praxis sein kann.
Es wird eine systematische Analyse von Einflussfaktoren mit einer kritischen Prüfung verschiedener Prognoseverfahren (qualitativ und quantitativ, z.B. Regressionsanalyse, Neuronale Netze, Clusteranalyse) kombiniert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Marktstrukturanalyse, eine detaillierte Aufarbeitung der einzelnen Einflussfaktoren auf die Nachfrage sowie eine methodische Untersuchung zur praktischen Umsetzung von Absatzprognosen.
Die wichtigsten Schlagworte sind Heizölnachfrage, Absatzprognose, Rohölmarkt, Lagerhaltung, Saisonalität und statistische Analysemethoden wie die Regressionsanalyse.
Medien dienen als Informationsquelle, die durch Berichterstattung über Krisen, Preissenkungen oder Engpässe direkt das Kaufverhalten der Verbraucher beeinflussen können.
Aufgrund zahlreicher, teils nicht linearer Einflussfaktoren (Wetter, Spekulationen an den Börsen, politische Ereignisse) und der hohen Unsicherheit sind langfristige Prognosen oft fehleranfällig.
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