Magisterarbeit, 2007
274 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung und Problemstellung
2. Theoretische Grundlage: Rezeptionsforschung
2.1. Einordnung der Rezeptionsforschung in die Medienwirkungsforschung
2.2. Die Entstehung und Entwicklung der Rezeptionsforschung
2.3. Der Uses-and-Gratifications-Ansatz
2.3.1. Entstehung und Entwicklung des Uses-and-Gratifications-Ansatzes
2.3.2. Kritik
2.4. Rezipienten
2.4.1. Relevanz von Persönlichkeitsmerkmalen für die Medienrezeption
2.4.2. Rezeptionsprozess
2.4.3. Fußballfankultur
2.5. Zusammenfassung und Ziele
3. Untersuchungsgegenstand: Fußball, Film und Rezipient
3.1. Fußball
3.1.1. Das Großereignis Fußballweltmeisterschaft 1954
3.2. Fußballfilme
3.2.1. Genredefinition
3.2.2. Überblick
3.3. „Das Wunder von Bern“
3.3.1. Inhaltsangabe
3.3.2. Themenschwerpunkte
3.3.3. Hintergrundinformationen
3.3.4. Einordnung des Films
3.4. „FC Venus“
3.4.1. Inhaltsangabe
3.4.2. Themenschwerpunkte
3.4.3. Hintergrundinformationen
3.4.4. Einordnung des Films
3.4.5. Exkurs: Frauenfußball
3.5. Die Rezipienten der Fußballfilme: Fußballfans und Nicht-Fußballfans
4. Untersuchungstheorie
4.1. Exploration am Untersuchungsgegenstand
4.1.1. Überprüfung des Genres Fußballfilm
4.1.2. Ergebnis
4.1.3. Zusammenfassung
4.2. Untersuchungsdesign
4.2.1. Methodisches Vorgehen
4.2.2. Zeitliche Datierung der Untersuchung vor und nach der Fußballweltmeisterschaft 2006
4.3. Kategorienbildung
4.3.1. Untersuchungsgegenstand Rezipient
4.3.2. Untersuchungsgegenstand Filme
4.4. Erhebungsinstrumente
4.4.1. Internetforen
4.4.2. Blitzumfrage
4.4.3. Gruppendiskussion
4.4.4. Internetfragebogen
5. Forschungsfragen
6. Praktische Umsetzung der Untersuchung und Analyse
6.1. Internetforen
6.1.1. Ablaufmodell der Analyse
6.1.2. Ergebnisorientierte Kategorienbildung
6.2. Blitzumfrage
6.2.1. Ablaufmodell der Analyse
6.2.2. Ergebnisorientierte Kategorienbildung
6.2.2.1. Rezipiententypen
6.2.2.2. Filmkategorien
6.2.3. Zusammenfassung
6.3. Gruppendiskussion
6.3.1. Ablaufmodell der Analyse nach Mayring
6.3.2. Ergebnisorientierte Kategorienbildung
6.3.2.1. K0 Fußballfilme
6.3.2.2. K1 Historischer Hintergrund
6.3.2.3. K2 Authentizität der Fußballszenen
6.3.2.4. K3 Frauen und Fußball
6.3.2.5. K4 Parallelgeschichte vs. Fußballgeschichte
6.3.2.6. K5 Ruhrgebiets-Aspekt in „Das Wunder von Bern“
6.3.3. Zusammenfassung
6.4. Internetfragebogen
6.4.1. Aufbau des Fragebogens
6.4.2. Ablaufmodell der Analyse
6.4.3. Ergebnisorientierte Kategorienbildung
6.4.3.1. Rezipiententypen
6.4.4. Überprüfung der Ergebnisse aus qualitativer Methode anhand quantitativer Methode
6.4.4.1. K0 Fußballfilme
6.4.4.2. K1 Historischer Hintergrund
6.4.4.3. K2 Authentizität der Fußballszenen
6.4.4.4. K3 Frauen und Fußball
6.4.4.5. K4 Parallelgeschichte vs. Fußballgeschichte
6.4.4.6. K5 Ruhrgebiets-Aspekt in „Das Wunder von Bern“
6.4.5. Zusammenfassung
7. Auswertung
7.1. Fußballinteresse der Rezipienten
7.2. K0 Fußballfilme
7.3. K1 Historischer Hintergrund
7.4. K2 Authentizität der Fußballszenen
7.5. K3 Frauen und Fußball
7.6. K4 Parallelgeschichte vs. Fußballgeschichte
7.7. K5 Ruhrgebiets-Aspekt in „Das Wunder von Bern“
8. Beantwortung der Forschungsfragen
9. Fazit
11. Anhang
11.1. Szenenprotokolle
11.2. Ergebnisübersicht Blitzumfrage
11.3. Transkript Gruppendiskussion
11.4. Internetfragebogen
11.4.1. Ableitung der Fragestellung
11.4.2. Ergebnisübersicht
11.5. Kurzinterview mit Ute Wieland
11.6. Verleihbezirke für Kinofilme in Deutschland
Die vorliegende Arbeit untersucht auf Basis der Uses-and-Gratifications-Theorie, wie Fußballfans und Nicht-Fußballfans Fußballfilme rezipieren und welche Bedeutung ihre Einstellung zum Sport für den Rezeptionsprozess hat.
1. Einleitung und Problemstellung
Auch wenn es die deutsche Nationalelf im Jahr 2006 bei der Fußballweltmeisterschaft im eigenen Land nicht bis ins Endspiel geschafft hat, ist das Großereignis Fußballweltmeisterschaft ein Anlass, das Thema Fußball in einer Rezeptionsstudie aufzugreifen. Im Vorfeld der Weltmeisterschaft und gerade durch das groß angelegte Public Viewing in ganz Deutschland, wurden sowohl Fußballfans als auch Nicht-Fußballfans gleichermaßen vom Fußballfieber angesteckt. Ausgehend davon beschäftigt sich die vorliegende Arbeit mit der Frage, wie Fußballfans und Nicht-Fußballfans Filme mit dem Thema „Fußball“ rezipieren.
In der vorliegenden Arbeit wird die Rezeption von Fußballfilmen durch Fußballfans und Nicht-Fußballfans anhand der Beispiele „Das Wunder von Bern“ (2003) und „FC Venus“ (2006) untersucht.
Der Schwerpunkt dieser Untersuchung liegt in der Fragestellung, inwieweit Fußballfilme durch die beiden Zuschauergruppen rezipiert werden. Variieren die Prozesse der Rezeption bei den unterschiedlichen Gruppen? Denn, „welche Bedeutung der massenmedialen Aussage im Einzelfall entnommen wird, hängt nicht nur vom Vorwissen und der intellektuellen Kompetenz des Rezipienten ab, sondern auch von seiner emotionalen Verfassung und Motivationslage, der sozialen Situation der Mediennutzung sowie von der Gestaltungsform der Aussage und ihrem symbolischem Umfeld.“
1. Einleitung und Problemstellung: Dieses Kapitel führt in die Relevanz des Themas Fußballfilme im Kontext der Weltmeisterschaft 2006 ein und definiert die zentrale Forschungsfrage.
2. Theoretische Grundlage: Rezeptionsforschung: Es wird die Uses-and-Gratifications-Theorie erläutert und deren Bedeutung für die Untersuchung aktiver Mediennutzung dargelegt.
3. Untersuchungsgegenstand: Fußball, Film und Rezipient: Dieses Kapitel beleuchtet das Phänomen Fußball, definiert das Genre Fußballfilm und stellt die untersuchten Filme sowie die Zielgruppen vor.
4. Untersuchungstheorie: Hier wird der theoretische Ansatz der Untersuchung vertieft und die methodische Herangehensweise entwickelt.
5. Forschungsfragen: Die zentralen Fragen der Untersuchung werden präzisiert und auf die untersuchten Filme bezogen.
6. Praktische Umsetzung der Untersuchung und Analyse: Der methodische Teil beschreibt die Anwendung von Internetforen, Blitzumfrage, Gruppendiskussion und Internetfragebogen sowie die Kategorienbildung.
7. Auswertung: Die erhobenen Daten werden systematisch in Bezug auf die verschiedenen Aspekte der Fußballfilme analysiert.
8. Beantwortung der Forschungsfragen: Zusammenfassung der Ergebnisse in Hinblick auf die Authentizität, das Frauenbild und den historischen Kontext.
9. Fazit: Abschließende Betrachtung der Ergebnisse und Einordnung in den Forschungsstand der Rezeptionsforschung.
Fußballfilm, Rezeptionsforschung, Uses-and-Gratifications, Fußballfans, Medienwirkungsforschung, Das Wunder von Bern, FC Venus, Authentizität, Frauenfußball, Parallelgeschichte, Ruhrgebiet, Mediennutzung, Zuschauerforschung, Sportsoziologie
Die Arbeit untersucht, wie Fußballfans und Nicht-Fußballfans Fußballfilme wie „Das Wunder von Bern“ und „FC Venus“ wahrnehmen und interpretieren.
Die zentralen Felder sind die mediale Rezeption, die Relevanz von Fußballinteresse als Persönlichkeitsmerkmal sowie die Authentizität und Geschlechterdarstellung in Sportfilmen.
Ziel ist es, Unterschiede in der Rezeption zwischen Fans und Nicht-Fans aufzuzeigen und zu klären, welche Faktoren (wie Vorwissen oder Regionalität) die Bewertung beeinflussen.
Es wurde ein Methoden-Mix angewendet: qualitativ durch Internetforen und Gruppendiskussionen sowie quantitativ durch eine Blitzumfrage und einen Online-Fragebogen.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Fundierung, die detaillierte Analyse der Filme, das Untersuchungsdesign und die Auswertung der empirischen Daten.
Schlüsselbegriffe sind Rezeptionsforschung, Uses-and-Gratifications-Ansatz, Fußballfankultur und Medienwirkung.
Die Filme „Das Wunder von Bern“ (dokumentarisch/historisch) und „FC Venus“ (fiktionale Komödie) decken ein breites Spektrum ab und ermöglichen einen interessanten Vergleich zwischen verschiedenen Filmstilen.
Die Untersuchung zeigt, dass der Wohnort „Ruhrgebiet“ bei „Das Wunder von Bern“ eine höhere Identifikation und ein gesteigertes Interesse der Befragten bewirkt.
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