Masterarbeit, 2023
113 Seiten, Note: 1,3
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1. Einleitung
2. Forschungsstand
3. Das Marketing im Allgemeinen
3.1 Definition des Marketings
3.2 Geschichte und Entwicklung des Marketings
3.2.1 Strategisierung im Marketing
3.2.2 Broadening im Marketing
3.2.3 Deepening im Marketing
4. Das Sportmarketing
4.1 Definition des Sportmarketings
4.2 Die Besonderheiten des Sportmarketings
4.2.1 Der Sportmarkt
4.2.2 Das Sportprodukt
4.2.3 Der Sportkonsument
4.3 Social-Media im Fußball
4.4 Kommerzialisierung im Fußball
5. Einstellung und Verhalten der Konsumenten
5.1 Theorie des überlegten Verhaltens
5.2 Übertragung auf den Sportkonsumenten
5.3 Einfluss von Social Media
6. Generation Z – Das Forschungsobjekt
6.1 Die Generationen
6.2 Einflüsse auf die Generation Z
6.3 Werte, Merkmale und Verhalten der Gen Z
6.4 Mediales Kommunikationsverhalten der Gen Z
6.5 Konsumverhalten und Customer Journey
7. Am Fallbeispiel abgeleitete Hypothesen
7.1 Fallbeispiel Katar
7.1.1 Ziele der Sportförderung Katars
7.1.2 Einfluss Katars auf den Sport
7.1.3 Die Fußball-WM 2022
7.1.4 Kritik an Katar
7.2 Generation Z und die Theorie des überlegten Verhaltens
7.3 Ableitung der Hypothesen
7.3.1 Erste Hypothese
7.3.2 Zweite Hypothese
7.3.3 Dritte Hypothese
7.3.4 Vierte Hypothese
7.3.5 Fünfte Hypothese
8. Methodisches Vorgehen
8.1 Wahl der Erhebungsinstrumente
8.2 Methoden der Auswertung
8.3 Umgang mit Gütekriterien
8.3.1 Die Objektivität eines Tests
8.3.2 Die Reliabilität der Ergebnisse
8.3.3 Die Validität der Ergebnisse
9. Ergebnisse der Erhebungsinstrumente
9.1 Stichprobenbeschreibung
9.2 Ergebnisse des Fragenbogens
9.2.1 Fußballkonsum der Befragten
9.2.2 Einstellung zu verschiedenen Themen
9.3 Die Hypothesentests
9.3.1 Skalenniveaus
9.3.2 Vorgehensweise und benutzte Tests
9.4 Ergebnisse und Interpretation der Hypothesentests
9.4.1 Überprüfung der Hypothese 1
9.4.2 Überprüfung der Hypothese 2
9.4.3 Überprüfung der Hypothese 3
9.4.4 Überprüfung der Hypothese 4
9.4.5 Überprüfung der Hypothese 5
9.5 Diskussion
9.5.1 Limitation
9.5.2 Der Fußballkonsum
9.5.3 Einfluss der Einstellung auf den Fußballkonsum
10. Fazit
11. Handlungsempfehlungen
Diese Masterarbeit untersucht das Konsumverhalten der Generation Z im Kontext des Fußballs. Das primäre Ziel ist es, unter Anwendung der Theorie des überlegten Verhaltens die Rezeption des Konsumguts Fußball innerhalb dieser Zielgruppe zu analysieren und Handlungsempfehlungen für Sportunternehmen und Vereine abzuleiten, um die Bindung der Generation Z an den Fußball nachhaltig zu stärken.
4.2.3 Der Sportkonsument
Im Sport wird zwischen zwei wesentlichen Zielgruppen differenziert: Den Teilnehmern und den Zuschauern. Bei dem Sportkonsumenten des Teilnehmersports versuchen Sportorganisationen möglichst viele Menschen für ihren Sport beziehungsweise für ihre Sportangebote zu begeistern und diese zur aktiven Teilnahme zu animieren. Der Sportkonsument des Zuschauersports dagegen soll dazu bewegt werden, die entsprechende Sportveranstaltung zu besuchen oder sie zumindest über die Medien zu verfolgen (Nufer et al. 2013).
Dabei basieren Teilnehmer- und Zuschauersport auf völlig unterschiedlichen Motiven des Konsumenten. Der Teilnehmer möchte vor allem aktiv etwas für seine Gesundheit tun. Der Zuschauer dagegen möchte in erster Linie einfach nur unterhalten werden. Zwar nimmt die Bedeutung des Teilnehmersports durch das steigende Fitness- und Gesundheitsbewusstsein der Gesellschaft immer stärker zu, dennoch ist der Zuschauersport der wirtschaftlich bedeutendere Teil des Sportmarkts. Bedenkt man, dass Milliarden von Menschen auf der ganzen Welt die unterschiedlichsten Sportveranstaltungen in den Medien oder live vor Ort verfolgen, wird einem das wirtschaftliche Potenzial des Zuschauersports schnell bewusst. Dabei haben die Zuschauer verschiedene Motive, die Sportevents live zu verfolgen. Manche Zuschauer möchten nur ein spannendes und unterhaltendes Spiel sehen, andere wollen vor allem ihren Lieblingsverein gewinnen sehen und wieder anderen geht es mehr um das Event und das Spektakel im Umfeld als um das Spiel selbst. Diese verschiedenen Motivationsmotive der Zuschauer macht es für Sportorganisationen schwierig, diesen unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht zu werden (Banks 2002).
1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Generation Z als technikaffine und wertebewusste Zielgruppe dar, die den Sport Fußball aufgrund von Kommerzialisierung und anderen Prioritäten kritisch hinterfragt, und formuliert die Ziele der Arbeit.
2. Forschungsstand: Das Kapitel beleuchtet die Bedeutung des Sportmarketings als differenzierte Disziplin und stellt fest, dass bisherige Literatur die spezifischen Bedürfnisse der Generation Z, insbesondere im Hinblick auf Nachhaltigkeit, nur oberflächlich behandelt.
3. Das Marketing im Allgemeinen: Dieser Abschnitt definiert den Marketingbegriff als Konzept zur Befriedigung von Käuferwünschen und beschreibt dessen evolutionäre Entwicklung durch Strategisierung, Broadening und Deepening.
4. Das Sportmarketing: Hier werden die Besonderheiten des Sportmarketings gegenüber herkömmlichem Marketing herausgearbeitet, wobei der Fokus auf dem Sportmarkt, dem Sportprodukt sowie der emotionalen und irrationalen Bindung der Sportkonsumenten liegt.
5. Einstellung und Verhalten der Konsumenten: Dieses Kapitel führt die Theorie des überlegten Verhaltens ein, erläutert die Bedeutung von Einstellungen, subjektiven Normen und Verhaltenskontrolle und überträgt diese Konzepte auf den Sportkonsumenten.
6. Generation Z – Das Forschungsobjekt: Das Kapitel definiert Merkmale, Werte und das digitale Kommunikationsverhalten der Generation Z und analysiert Faktoren, die deren Konsumverhalten und Customer Journey maßgeblich beeinflussen.
7. Am Fallbeispiel abgeleitete Hypothesen: Anhand des Fallbeispiels Katar werden kritische Punkte wie Menschenrechte und Kommerzialisierung aufgezeigt, um daraus Hypothesen zur Interaktion zwischen Sportkonsum und gesellschaftlichen Werten abzuleiten.
8. Methodisches Vorgehen: Dieser Abschnitt beschreibt das quantitative Forschungsdesign, die Erhebung mittels Online-Fragebogen sowie die zur Hypothesenprüfung angewandten statistischen Analyseverfahren.
9. Ergebnisse der Erhebungsinstrumente: Das Kernkapitel präsentiert die Ergebnisse der Umfrage, beschreibt die Stichprobenmerkmale und dokumentiert die statistische Überprüfung der fünf Arbeitshypothesen mittels Korrelations- und Regressionsanalysen.
10. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit für Sportvereine, stärker auf Nachhaltigkeit und die Bedürfnisse der Fans einzugehen, um die Bindung an das Produkt Fußball langfristig zu sichern.
11. Handlungsempfehlungen: Abschließend werden konkrete Maßnahmen formuliert, wie Sportunternehmen ihre Digitalisierung, Interaktion und Kommunikation gestalten müssen, um sowohl die Generation Z als auch andere Zielgruppen wieder stärker für den Fußball zu begeistern.
Generation Z, Fußball, Sportmarketing, Konsumentenverhalten, Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Soziale Medien, Theorie des überlegten Verhaltens, Kommerzialisierung, Customer Journey, Fanbindung, Sportkonsum, Markenführung, Umweltschutz, Stakeholder-Management
Die Arbeit analysiert das Konsumverhalten der Generation Z im Fußball und untersucht, wie Sportvereine und Unternehmen ihre Marketingstrategien anpassen können, um diese trotz kritischer Einstellungen langfristig an den Sport zu binden.
Die zentralen Themen sind das Konsumverhalten der Generation Z, der Einfluss von Nachhaltigkeit und Umweltschutz, die Rolle der fortschreitenden Kommerzialisierung im Fußball sowie die Bedeutung digitaler Medien und sozialer Netzwerke.
Die Forschungsfrage lautet: „Wie müssen Sportunternehmen oder Vereine ihr Marketing verändern bzw. spezifizieren, um die Generation Z auch in Zukunft an das Konsumgut Fußball zu binden?“
Es wurde ein quantitatives Forschungsdesign gewählt, bei dem eine Befragung unter Fußballfans durchgeführt und die Ergebnisse mithilfe statistischer Tests in SPSS ausgewertet wurden, um Hypothesen zu verifizieren.
Der Hauptteil umfasst theoretische Grundlagen zum Marketing und zur Theorie des überlegten Verhaltens, die Analyse der Generation Z, ein Fallbeispiel zur WM in Katar sowie die empirische Untersuchung und Diskussion der Ergebnisse.
Generation Z, Fußball, Sportmarketing, Konsumentenverhalten, Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Soziale Medien und Fanbindung sind die prägenden Begriffe.
Die Theorie dient als theoretisches Fundament zur Erklärung des Sportkonsums, indem sie zeigt, dass persönliches Verhalten nicht nur von der Einstellung, sondern auch von sozialen Normen und der wahrgenommenen Verhaltenskontrolle abhängt.
Die Ergebnisse zeigen, dass ein Großteil der Fans die Kommerzialisierung als sehr negativ empfindet und diese als einen zentralen Grund für das sinkende Interesse am Fußballkonsum angibt.
Überraschenderweise ergab die Studie, dass sich die kritische Hinterfragung des Sportprodukts nicht signifikant durch die Generation unterscheidet; sowohl die Generation Z als auch andere Altersgruppen zeigen ein ähnlich kritisches Bewusstsein.
Der Autor empfiehlt Vereinen, stärker auf Digitalisierung und Live-Content zu setzen, mehr in nachhaltige und umweltschonende Maßnahmen zu investieren und im Marketing ein besseres Gleichgewicht zwischen Gewinnmaximierung und echter Fanbindung zu finden.
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