Doktorarbeit / Dissertation, 2007
108 Seiten, Note: 1 c.l.
Die vorliegende Laureatsarbeit befasst sich mit der öffentlichen Darstellung des Südtiroler Schriftstellers Josef Wenter. Ziel der Arbeit ist es, die Art und Weise zu analysieren, wie Wenter in der öffentlichen Wahrnehmung, insbesondere in Südtirol, dargestellt wird. Dabei werden verschiedene Aspekte beleuchtet, die sich auf die Erinnerungskultur und die Bewältigung der Vergangenheit in Südtirol beziehen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, in der die Relevanz des Themas und die Forschungsmethodik vorgestellt werden. Im ersten Teil wird das Konzept des kollektiven Gedächtnisses nach Maurice Halbwachs beleuchtet und der Mechanismus der kollektiven Verdrängung untersucht. Anschließend werden wichtige Aspekte der Vergangenheitsbewältigung und der Erinnerungsarbeit in Südtirol beleuchtet. Im zweiten Teil wird die Biographie Josef Wenters in den historischen Kontext seiner Zeit eingebettet und seine wichtigsten Werke analysiert. Der dritte Teil der Arbeit widmet sich der öffentlichen Darstellung Josef Wenters in verschiedenen Bereichen, wie Biographien, Literaturkritiken und Schulnamensgebung.
Josef Wenter, Südtirol, Vergangenheitsbewältigung, Erinnerungskultur, kollektives Gedächtnis, Literatur, Geschichte, öffentliche Wahrnehmung, Identität, Bildungskonzeption
Josef Wenter war ein bedeutender Südtiroler Schriftsteller, dessen Werk und Leben eng mit der Geschichte und Identität der Region im 20. Jahrhundert verknüpft sind.
Es beschreibt die Erinnerungen, die eine soziale Gruppe teilt und die maßgeblich die Identität und das Selbstverständnis dieser Gruppe prägen.
Die Arbeit untersucht die Rezeption seiner Werke im Kontext der Zeitgeschichte, insbesondere die Namensgebung von Schulen und die Aufarbeitung seiner Rolle während des Nationalsozialismus.
Die Untersuchung analysiert Mechanismen, wie belastete Teile der Geschichte aus dem öffentlichen Bewusstsein ausgeklammert oder uminterpretiert werden.
Wichtige Motive sind der Begriff des „Tragischen“, sein spezifisches Menschenbild sowie die Naturverbundenheit in seinen Tiergeschichten.
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