Bachelorarbeit, 2009
49 Seiten, Note: 1,3
Die Bachelorarbeit untersucht Abwehrstrategien gegen feindliche Unternehmensübernahmen im Spannungsfeld zwischen wettbewerbsrechtlichen und kapitalmarkttheoretischen Restriktionen. Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Anwendung von Abwehrmechanismen in den USA.
Das erste Kapitel liefert eine Einführung in das Thema der Abwehrstrategien gegen feindliche Übernahmen und beleuchtet die historische Entwicklung auf dem US-amerikanischen Markt. Kapitel zwei analysiert die wettbewerbsrechtlichen Restriktionen, die Unternehmen in den USA bei Abwehrmaßnahmen beachten müssen. Kapitel drei befasst sich mit den kapitalmarkttheoretischen Restriktionen, die aus dem Corporate Governance-Ansatz und dem Markt für Unternehmenskontrolle resultieren. Die Arbeit untersucht die Einflüsse von Abwehrmaßnahmen auf den Unternehmenswert und die Rolle des Aktionärs als restriktives Element. Kapitel vier beleuchtet die Charakteristik der Zielgesellschaft, insbesondere die Eigentümerstruktur und die Zusammensetzung des Verwaltungsrats. In Kapitel fünf werden verschiedene Übernahmeklassen, wie z. B. disziplinierende und synergetische Übernahmen, betrachtet. Kapitel sechs analysiert verschiedene Übernahmearten, darunter öffentliche Übernahmeangebote und den Kampf um Stimmrechte. Abschließend werden in Kapitel sieben verschiedene Abwehrstrategien gegen feindliche Übernahmen vorgestellt und analysiert, wobei zwischen präventiven und direkten Maßnahmen unterschieden wird.
Die Arbeit konzentriert sich auf die zentralen Themen feindliche Übernahmen, Abwehrstrategien, Wettbewerbsrecht, Kapitalmarkttheorie, Corporate Governance, Unternehmenswert, Aktionärsrechte, Management entrenchment, Shareholder wealth, und Übernahmearten.
Eine Übernahme gilt als feindlich, wenn das Management des Zielunternehmens das Kaufangebot ablehnt und der Bieter sich direkt an die Aktionäre wendet.
Zu den präventiven Maßnahmen gehören Satzungsänderungen (ATAs) wie „Classified Boards“ oder Instrumente wie die „Poison Pill“ und „Goldene Fallschirme“.
Es handelt sich um eine Strategie, die das Zielunternehmen für den Bieter unattraktiv oder teuer macht, oft durch die Ausgabe neuer Aktien an bestehende Aktionäre.
Hierzu gibt es zwei Hypothesen: Die „Management Entrenchment Hypothesis“ (negativ für Aktionäre) und die „Shareholder Wealth Hypothesis“ (positiv durch höhere Gebote).
Ein Kampf um Stimmrechte, bei dem der Bieter versucht, die Aktionäre davon zu überzeugen, ihre Stimmen für die Absetzung des aktuellen Managements zu nutzen.
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