Examensarbeit, 2009
68 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit untersucht die Positionen, Perspektiven und Organisationsformen des interreligiösen Lernens im Kontext der heutigen Gesellschaft. Die Arbeit analysiert die Notwendigkeit und Relevanz von interreligiösem Lernen in einer zunehmend multikulturellen und multireligiösen Gesellschaft.
Kapitel 1: Einleitung
Die Einleitung führt in das Thema der Arbeit ein und betont die Bedeutung von interreligiösem Lernen in einer multikulturellen und multireligiösen Gesellschaft. Die Arbeit beleuchtet die aktuellen Herausforderungen und die Notwendigkeit, in Bildungseinrichtungen auf die religiöse Vielfalt zu reagieren.
Kapitel 2: Annäherung an die Begriffswelt des interreligiösen Lernens
Dieses Kapitel beleuchtet die Konzepte von interkulturellem und interreligiösem Lernen. Es untersucht die Bedeutung des interreligiösen Dialogs in der heutigen Gesellschaft.
Kapitel 3: Gegenwärtige Entwicklungen
Dieses Kapitel analysiert die gesellschaftlichen Entwicklungen, die die Bedeutung des interreligiösen Lernens unterstreichen. Es untersucht die Auswirkungen von Globalisierung, Migration, Säkularisierung und Individualisierung auf das Zusammenleben in einer multireligiösen Gesellschaft.
Kapitel 4: Das Christentum im Verhältnis zu außerchristlichen Religionen
Dieses Kapitel betrachtet die verschiedenen religionstheologischen Modelle, die das Verhältnis des Christentums zu anderen Religionen beschreiben. Es analysiert die Bedeutung des Absolutheits- und Wahrheitsanspruchs der Religionen und untersucht die kirchliche Einstellung zum interreligiösen Dialog.
Kapitel 5: Interreligiöses Lernen in der gegenwärtigen Schule
Dieses Kapitel untersucht die Integration des interreligiösen Lernens in den aktuellen Schulbetrieb. Es analysiert die Lehrpläne, Kriterien und Ziele des interreligiösen Lernens in der Schule.
Kapitel 6: Religionspädagogische Reaktionen auf eine multireligiöse Schülerschaft
Dieses Kapitel analysiert verschiedene Modelle des Religionsunterrichts in Deutschland, die auf die religiöse Pluralität in der Gesellschaft reagieren. Es bewertet die jeweiligen Modelle hinsichtlich ihrer Eignung zur Förderung des interreligiösen Lernens.
Kapitel 7: Chancen und Grenzen des interreligiösen Lernens in der schulischen Umsetzung
Dieses Kapitel beleuchtet die Chancen und Herausforderungen des interreligiösen Lernens in der schulischen Praxis. Es diskutiert die Umsetzung des interreligiösen Lernens und die damit verbundenen Fragen.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Interkulturelles Lernen, Interreligiöses Lernen, Interreligiöser Dialog, Religionspädagogik, Multikulturalität, Multireligiosität, Globalisierung, Migration, Säkularisierung, Individualisierung, Konfessionelles Milieu, Plurale Gesellschaft, Religionstheologie, Exklusivismus, Inklusivismus, Pluralismus, Absolutheitsanspruch, Wahrheitsanspruch, Kirche, Christentum, Schulsystem, Religionsunterricht, Unterrichtsmodelle, Chancen und Grenzen.
Ziel ist die Vorbereitung auf ein Leben in einer pluralen Gesellschaft durch Aufklärung, Begegnung und den Abbau von Vorurteilen gegenüber anderen Religionen und Kulturen.
Exklusivismus sieht nur die eigene Religion als wahr an. Inklusivismus erkennt Spuren der Wahrheit in anderen Religionen, sieht die eigene aber als vollkommen. Pluralismus betrachtet alle Religionen als gleichwertige Wege zur Wahrheit.
Bekannte Modelle sind der konfessionelle Unterricht (Würzburger Synode), "Religionsunterricht für alle" (Hamburg), LER (Brandenburg) und der konfessionell-kooperative Unterricht (Tübingen).
In Hamburg wird ein gemeinsamer Religionsunterricht für alle Schüler unabhängig von ihrer Konfession oder Religion angeboten, um den interreligiösen Dialog direkt im Klassenzimmer zu fördern.
Durch die abnehmende Bindung an traditionelle Kirchen und die Individualisierung der Religiosität wächst der Bedarf an Unterrichtsformen, die religiöse Orientierung in einer multireligiösen Welt bieten.
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