Bachelorarbeit, 2021
113 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG
2 THEORETISCHER HINTERGRUND
2.1 ADHÄRENZ - DEFINITION UND BEGRIFFLICHE EINGRENZUNG
2.2 NON-ADHÄRENZ
2.2.1 Formen der Non-Adhärenz
2.2.2 Erscheinungsbilder der Non-Adhärenz und ihre direkten Konsequenzen
2.2.3 Prävalenz der Non-Adhärenz
2.2.4 Folgen der Non-Adhärenz
2.3 METHODEN ZUR ERFASSUNG DER ADHÄRENZ
2.4 DETERMINANTEN DER (NON-)ADHÄRENZ
2.4.1 Sozioökonomische/demographische Faktoren
2.4.2 Therapiebezogene Faktoren
2.4.3 Patientenbezogene Faktoren
2.4.4 Gesundheitspersonal-/gesundheitssystembezogene Faktoren
2.4.5 Krankheitsbezogene Faktoren
2.5 MAßNAHMEN ZUR STEIGERUNG DER ADHÄRENZ
3 MATERIAL UND METHODEN
3.1 EIN- UND AUSSCHLUSSKRITERIEN
3.2 INFORMATIONSQUELLEN UND SUCHSTRATEGIE
3.3 DATENERFASSUNG UND -ANALYSE
3.3.1 Studienselektion
3.3.2 Datenextraktion
3.3.3 Qualitätsbeurteilung
3.4 QUALITATIVE EVIDENZSYNTHESE
4 ERGEBNISSE
4.1 SUCHERGEBNISSE
4.2 STUDIENCHARAKTERISTIKA
4.3 QUALITÄT DER EINGESCHLOSSENEN STUDIEN
4.3.1 Querschnitts- und Kohortenstudien
4.3.2 Vorher-Nachher Studien
4.3.3 (Randomisierte) Kontrollierte Studien
4.4 PRÄVALENZ DER NON-ADHÄRENZ
4.5 DETERMINANTEN DER (NON-)ADHÄRENZ
4.6 ERSCHEINUNGSBILDER UND GRÜNDE DER NON-ADHÄRENZ
4.7 INTERVENTIONEN ZUR STEIGERUNG DER ADHÄRENZ
5 DISKUSSION
5.1 PRÄVALENZ DER NON-ADHÄRENZ
5.2 EVIDENZSYNTHESE DER DETERMINANTEN
5.2.1 Sozioökonomische/demographische Faktoren
5.2.2 Krankheitsbezogene Faktoren
5.2.3 Therapiebezogene Faktoren
5.2.4 Gesundheitssystem-/personalbezogene Faktoren
5.2.5 Patientenbezogene Faktoren
5.2.6 Einordnung in den Forschungskontext
5.3 ERSCHEINUNGSBILDER UND GRÜNDE DER NON-ADHÄRENZ
5.4 EVIDENZSYNTHESE DER INTERVENTIONEN
5.5 LIMITATIONEN
6 FAZIT UND AUSBLICK
6.1 BEDEUTUNG FÜR DIE PRAXIS
6.2 BEDEUTUNG FÜR DIE FORSCHUNG
7 LITERATURVERZEICHNIS
Das Hauptziel dieser Bachelorarbeit ist die Untersuchung und Evaluation von Determinanten sowie adhärenzsteigernden Maßnahmen in der Arzneimitteltherapie bei der deutschen Bevölkerung. Zudem soll die Prävalenz der Non-Adhärenz sowie deren Gründe und Erscheinungsbilder systematisch analysiert und kritisch in den aktuellen Forschungskontext eingeordnet werden, um daraus zielgerichtete Empfehlungen für Praxis und Forschung abzuleiten.
2.2.1 Formen der Non-Adhärenz
Es besteht bis heute keine einheitliche Einteilung ab welchem Befolgungsgrad der Therapieempfehlungen von (Non-)Adhärenz gesprochen wird. In der Literatur wird häufig ein dreistufiges Konzept verwendet, um den Grad der Adhärenz zu unterteilen (Heuer et al., 1999, S. 11):
Adhärenz ist ein nahezu optimales Verhältnis zwischen den Therapieempfehlungen und der tatsächlichen Umsetzung der Empfehlungen, bei dem sich der Patient zu 80% oder mehr an die verschriebene Dosis und den korrekten Verabreichungszeitpunkt hält.
Partielle Adhärenz ist ein Adhärenzmuster, bei dem ein Adhärenzgrad zwischen 20-79% erreicht wird. Schäfer (2020) zufolge zählen partiell-adhärente Patienten prinzipiell zur Gruppe der non-adhärenten Patienten, da sie ebenfalls von den Therapieempfehlungen abweichen (S.19)1.
Als Non-Adhärenz wird ein Adhärenzgrad definiert, bei dem das Patientenverhalten weniger als 20% Übereinstimmungen mit dem Therapieplan aufweist.
1 EINLEITUNG: Diese Einleitung beleuchtet die Bedeutung der Arzneimitteladhärenz für Patientensicherheit und Gesundheitssystem und begründet die Relevanz eines systematischen Reviews für die deutsche Bevölkerung.
2 THEORETISCHER HINTERGRUND: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Adhärenz, Non-Adhärenz und Persistenz, klassifiziert verschiedene Formen der Nicht-Befolgung und erläutert diverse Erfassungsmethoden sowie Einflussfaktoren.
3 MATERIAL UND METHODEN: Hier erfolgt die Darlegung der methodischen Vorgehensweise des systematischen Literaturreviews, inklusive der Ein- und Ausschlusskriterien nach dem PICO(S)-Schema sowie der Suchstrategien und Qualitätsbewertungsinstrumente.
4 ERGEBNISSE: Dieses Kapitel präsentiert die Suchergebnisse, die Charakteristika der eingeschlossenen Studien sowie die daraus resultierenden Erkenntnisse zu Prävalenz, Determinanten und Interventionen.
5 DISKUSSION: In der Diskussion werden die Studienergebnisse kritisch analysiert, auf Basis der Evidenzsynthese bewertet und in den aktuellen, wissenschaftlichen Kontext der internationalen Forschung eingeordnet.
6 FAZIT UND AUSBLICK: Das Fazit fasst die Kernaussagen zur Multikausalität der Non-Adhärenz zusammen und leitet daraus konkrete Empfehlungen für die klinische Praxis und zukünftige Forschungsansätze ab.
Arzneimitteltherapie, Non-Adhärenz, Adhärenzsteigerung, Systematisches Literaturreview, Deutschland, Determinanten, Patientencompliance, Therapieempfehlungen, Gesundheitswesen, Pharmazeutische Betreuung, Chronische Erkrankungen, Evidenzsynthese, Medikationsmanagement, Therapietreue.
Die Arbeit untersucht das verbreitete Gesundheitsproblem der Non-Adhärenz, also die mangelnde Therapietreue von Patienten in der Arzneimitteltherapie, mit einem spezifischen Fokus auf die deutsche Bevölkerung.
Dazu gehören Definitionen von Adhärenzformen, die Identifikation von Einflussfaktoren (Determinanten), die Untersuchung von Prävalenzzahlen und die Bewertung von Maßnahmen zur Steigerung der Therapietreue.
Das Hauptziel ist die Untersuchung und Evaluation von Determinanten sowie wirksamen Maßnahmen zur Adhärenzsteigerung, um ein besseres Verständnis für die Ausprägungen und Ursachen der Non-Adhärenz zu erlangen.
Es wurde ein systematisches Literaturreview durchgeführt, bei dem zahlreiche medizinische Fachartikel nach festgelegten Ein- und Ausschlusskriterien selektiert, methodisch bewertet und qualitativ synthetisiert wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine detaillierte methodische Beschreibung des Reviews und eine umfassende Darstellung sowie Diskussion der Ergebnisse zu Faktoren, Prävalenz und Interventionsmöglichkeiten.
Die Arbeit fokussiert sich auf Fachbegriffe wie Arzneimitteladhärenz, Determinanten, Evidenzsynthese, Pharmakotherapie, Gesundheitsmanagement und Therapietreue.
Die Arbeit unterscheidet zwischen der 1., 2. und 3. Ordnung der Non-Adhärenz sowie zwischen beabsichtigter und unbeabsichtigter Nicht-Befolgung ärztlicher Anweisungen.
Die Qualität der 40 eingeschlossenen Studien variiert stark; eine umfassende Bewertung dieser methodischen Güte durch entwickelte Instrumente erlaubt eine fundierte Interpretation der Studienergebnisse.
Sie schlussfolgert, dass komplexe Interventionsbündel, die verschiedene Maßnahmen kombinieren, die effektivste Methode zur Steigerung der Adhärenz darstellen, wobei eine Reduktion der Therapiekomplexität besonders praxisrelevant ist.
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