Bachelorarbeit, 2009
42 Seiten, Note: 2,7
1. Einleitung
2. Entstehung und Entwicklung des Supply Chain Management
2.1 Definition der Begriffe Supply Chain und Supply Chain Management
2.2 Definition des Begriffs Controlling
2.3 Der Begriff Supply Chain Controlling
3. Ziele und Aufgaben des Supply Chain Controlling
3.1 Ziele des Supply Chain Controlling
3.2 Aufgaben des Supply Chain Controlling
4. Instrumente und Kennzahlen des Supply Chain Controlling
4.1 Ausgewählte Instrumente des Supply Chain Controlling mit Praxisbeispielen
4.1.1 Praxisbeispiel zum Instrument des Beziehungscontrolling bei dm-drogerie markt GmbH&Co.KG
4.1.2 Praxisbeispiel zum Instrument der unternehmensübegreifenden Prozesskostenrechnung bei Siemens Medical Solutions
4.1.3 Praxisbeispiel zum Instrument der Balanced Scorecard bei Siemens Medical Solutions
4.2 Ausgewählte Kennzahlen für das Supply Chain Controlling
5. Fazit
Diese Arbeit befasst sich mit der Bedeutung des Supply Chain Controllings (SCC) als notwendige Steuerungseinheit in einer globalisierten Wirtschaft. Das primäre Ziel besteht darin, die theoretischen Grundlagen des SCC darzustellen und die praktische Anwendung relevanter Instrumente sowie Kennzahlen anhand von Unternehmensbeispielen zu verdeutlichen, um Effizienz und Transparenz in Lieferketten zu steigern.
4.1.1 Praxisbeispiel zum Instrument des Beziehungscontrolling bei dm-drogerie markt GmbH&Co.KG
dm-drogerie markt GmbH&Co.KG (im Folgenden kurz dm genannt), hat sich seit ihrer Gründung im Jahre 1973 durch den geschäftsführenden Gesellschafter Götz W. Werner zum zweitgrößten Drogeriemarkt in Deutschland entwickelt. Heute besteht ein Filialnetz von mehr als 2.000 Filialen, davon über 1.000 in Deutschland mit mehr als 19.000 Beschäftigten. Im Geschäftsjahr 2007/08 erreichte dm in Deutschland einen Umsatz von 3.361 Mio. Euro, europaweit von 1.344 Mio. Euro. Das Gesamtsortiment umfasst über 12.500 Produkte aus den Sortimentbereichen Schönheit, Gesundheit, Babynahrung, -bekleidung und -pflege, Foto, Tiernahrung, Haushalt sowie biologische Nahrungsmittel.
Im Bemühen um einen verstärkten Austausch mit der Industrie verfolgte dm das Ziel der Optimierung der gesamten Wertschöpfungskette. Dieses Bemühen fand Anfang der neunziger Jahre statt, als das ECR (Efficient Consumer Response) noch nicht etabliert war. Diese „Industriekommunikation“ wurde später zum Supply Chain Management umgewandelt. dm ist heute eines der führenden Handelsunternehmen im ECR-Bereich. Vor diesem Hintergrund kommt auch dem Beziehungscontrolling bei dm eine besondere Bedeutung zu.
Die Beziehung dm – Lieferant ist durch eine Vielzahl von Kontakten geprägt. Um ein einheitliches Bild von den verschiedenen Lieferanten eines Unternehmens aus Sicht des Unternehmens bekommen zu können, dies ist eine Voraussetzung für die Optimierung einer Supply Chain, ist es erforderlich, die Sichtweisen der Mitarbeiter an Schnittstellen der Kooperation wie z.B. Einkauf oder Wareneingang zu einer „einheitlichen Sichtweise des Unternehmens“ zusammenzuführen. Diese Aufgabe erfüllte das SCM, in dem es bei dm im Rahmen des Projektes „Optimierung der Versorgungskette“ die Koordination dieser Zusammenführung übernimmt.
1. Einleitung: Beschreibt die zunehmende Bedeutung von Supply Chain Management und Supply Chain Controlling aufgrund globaler Marktveränderungen und definiert das Ziel der Arbeit.
2. Entstehung und Entwicklung des Supply Chain Management: Beleuchtet die historische Entwicklung des SCM in vier Stufen sowie die begrifflichen Grundlagen des Controllings und des SCC.
3. Ziele und Aufgaben des Supply Chain Controlling: Definiert die strategischen und operativen Ziele des SCC und ordnet die Controllingaufgaben verschiedenen Lebenszyklusphasen einer Supply-Chain-Kooperation zu.
4. Instrumente und Kennzahlen des Supply Chain Controlling: Stellt praxisnahe Instrumente wie Beziehungscontrolling, Prozesskostenrechnung und Balanced Scorecard vor und kategorisiert relevante Kennzahlen für die Steuerung.
5. Fazit: Fasst zusammen, dass SCC ein essenzielles Führungssubsystem für die Wettbewerbsfähigkeit ist, und betont die Notwendigkeit einer konsequenten Anwendung von Kennzahlen.
Supply Chain Management, Supply Chain Controlling, Logistik, Prozesskostenrechnung, Balanced Scorecard, Beziehungscontrolling, Kennzahlen, Wertschöpfungskette, Effizienz, Unternehmenssteuerung, Kooperation, Performance-Messung, Wettbewerbsfähigkeit, Lieferkette, Prozessoptimierung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der theoretischen Herleitung und praktischen Implementierung des Supply Chain Controllings als Führungsinstrument in modernen Unternehmensnetzwerken.
Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung des Supply Chain Managements, den Aufgaben des Controllings im Supply-Chain-Kontext sowie der Auswahl und Anwendung spezifischer Steuerungs- und Analyseinstrumente.
Ziel ist es, den Nutzen des Supply Chain Controllings zur Steigerung der Transparenz und Effizienz aufzuzeigen und die praktische Anwendbarkeit theoretischer Konzepte durch Praxisbeispiele zu belegen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und nutzt explorative Praxisbeispiele renommierter Unternehmen, um die theoretischen Controlling-Konzepte auf ihre reale Umsetzbarkeit zu prüfen.
Der Hauptteil konzentriert sich auf die Definition von Controlling-Aufgaben im Supply-Chain-Lebenszyklus sowie auf die Detaillierung konkreter Instrumente wie Beziehungscontrolling, Prozesskostenrechnung und die Balanced Scorecard.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie SCM, Controlling, Kennzahlensysteme, Wertschöpfungsnetzwerke und Performance-Management charakterisiert.
Bei Siemens wird die klassische Zuschlagskalkulation durch eine prozessorientierte Ermittlung ersetzt, was zu einer transparenteren Kostenstellenstruktur und einer besseren Verrechnung gemäß der tatsächlich beanspruchten Leistung führt.
Das Beziehungscontrolling dient dazu, durch regelmäßige Soll-/Ist-Vergleiche und ein explizites Vertrauenscontrolling die Qualität der Zusammenarbeit messbar zu machen und kontinuierlich zu verbessern.
Das MIS ermöglicht die automatisierte Aggregation von Kennzahlen über verschiedene Unternehmensebenen hinweg und liefert so zeitnah Entscheidungsgrundlagen für das Supply Chain Management.
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