Masterarbeit, 2021
88 Seiten, Note: 2,2
1 Einleitung
2 Umfeld des IT-Portfoliomanagements
2.1 Projekte
2.1.1 Modelle des IT-Projektmanagements
2.2 Portfoliomanagement
2.2.1 Besonderheiten von IT-Portfolios
3 IT-Portfolios gestalten
3.1 Projekte selektieren und priorisieren
3.2 Performance Improvement
3.2.1 Ressourcenmanagement
3.2.2 Leistungsüberwachung
3.2.3 Synergien aufdecken
3.3 Risikomanagement
3.4 Outsourcing
3.5 Performance Measurement
4 Praxisbetrachtung Rhomberg Holding
4.1 IT-Portfoliogestaltung Rhomberg Bahntechnik
4.2 Abgleich von Theorie und Praxis
4.3 Performance Measurement Konzept
5 Fazit und kritische Würdigung
Die Arbeit untersucht das IT-Portfoliomanagement als Instrument zur Steuerung von Mehrprojektsituationen in IT-Bereichen. Dabei liegt der Fokus darauf, wie Unternehmen durch angemessene Vorgehensweisen und Instrumente IT-Investitionen gezielt steuern, den daraus resultierenden Wertbeitrag nachweisen und komplexe IT-Projekte erfolgreich im Portfolio-Kontext gestalten können.
3.1 Projekte selektieren und priorisieren
Sollen IT-Projekte in ein Portfolio aufgenommen werden, so ist zu prüfen, inwieweit diese den strategischen Anforderungen des Unternehmens entsprechen. Das IT-Portfoliomanagement untersucht dazu den Wertschöpfungsbeitrag des Projektes an das Unternehmen und nimmt eine Priorisierung innerhalb der Portfolio-Rangfolge vor. Dieser Wertschöpfungsbeitrag ist nicht zwangsläufig mit erfolgs- oder finanzwirtschaftlichen Werten des Rechnungswesens belegbar. Hierzu sind in Kapitel 2.2.1 sind Kriterien definiert worden, die sowohl monetäre als auch nicht-monetäre Kenngrößen sind. In einem Verfahren sind dazu Projekte zu erörtern, welche direkt in das Portfolio aufgenommen werden müssen. Dies sind zum einen IT-Projekte die zwingend durchgeführt werden müssen, bspw. auf Grundlage von gesetzlichen Anforderungen. Diese Zwangs-projekte können auch als Muss-Projekte bezeichnet werden. Zum anderen können auch sog. Soll-Projekte direkt an das Portfolio überführt werden, welche durch die Geschäftsleitung ausdrücklich gewünscht sind und für das Portfolio als gesetzt gelten.
1 Einleitung: Stellt die Relevanz der digitalen Transformation dar und betont die Notwendigkeit einer gezielten Steuerung von IT-Investitionen durch Portfoliomanagement.
2 Umfeld des IT-Portfoliomanagements: Erläutert die Grundlagen von Projekten und Portfoliomanagement sowie deren spezifische Einordnung und Abgrenzung im IT-Kontext.
3 IT-Portfolios gestalten: Detaillierte Darstellung strategischer und operativer Instrumente wie Priorisierung, Performance-Steigerung und Risikomanagement.
4 Praxisbetrachtung Rhomberg Holding: Überträgt die theoretischen Konzepte auf ein konkretes Fallbeispiel der Rhomberg Bahntechnik inklusive eines Performance-Measurement-Konzepts.
5 Fazit und kritische Würdigung: Synthese der Ergebnisse mit einer kritischen Reflexion über das Spannungsfeld zwischen Theorie und praktischer Anwendung.
IT-Portfoliomanagement, Multiprojektmanagement, IT-Projektmanagement, Projektaustausch, Wertschöpfungsbeitrag, Performance Measurement, Risikomanagement, IT-Governance, IT-Business Alignment, Strategieimplentierung, Rhomberg Bahntechnik, Methodenkompetenz, Kennzahlensysteme.
Die Arbeit befasst sich mit der erfolgreichen Gestaltung und Steuerung von IT-Mehrprojektsituationen durch ein systematisches IT-Portfoliomanagement unter Berücksichtigung von Unternehmensstrategien.
Neben den theoretischen Fundamenten des Projekt- und Portfoliomanagements stehen die Priorisierung von Projekten, das Risikomanagement, Outsourcing-Strategien und das Performance Measurement von IT-Investitionen im Fokus.
Ziel ist es, Vorgehensweisen und Instrumente aufzuzeigen, mit denen IT-Portfolios effizient gesteuert werden können, um den Wertbeitrag von IT-Projekten für das Unternehmen transparent und messbar zu machen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Verknüpfung der theoretischen Erkenntnisse mit einer praxisorientierten Fallstudie beim Unternehmen Rhomberg Bahntechnik.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Gestaltung von IT-Portfolios (Selektion/Priorisierung), Maßnahmen zum Performance Improvement, Methoden zur Risikobewertung und die Leistungsbewertung durch Kennzahlen (Performance Measurement).
Die Arbeit wird durch Begriffe wie IT-Business Alignment, Wertschöpfungsbeitrag, Multiprojektmanagement, Risikostrategien, IT-Governance und Performance Measurement geprägt.
Im Gegensatz zu klassischen Finanzportfolios, bei denen oft rein mathematische Rendite-Risiko-Modelle angewendet werden, müssen IT-Portfolios den spezifischen IT-Wertbeitrag (z.B. Compliance, Prozessoptimierung, strategische Positionierung) integrieren, da IT-Projekte oft keinen direkten ROI erwirtschaften.
Es dient als betriebseigenes Rahmenmodell, das die konzernweite Strategie in konkrete IT-Prozesse und Priorisierungen übersetzt und somit eine Brücke zwischen der übergeordneten Unternehmensvision und der operativen IT-Umsetzung schlägt.
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