Bachelorarbeit, 2022
78 Seiten, Note: 1,8
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Fragestellung
1.3 Zielsetzung und Gang der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Definition des Begriffes Lebensmittel
2.2 Definition des Begriffes E-Commerce
2.3 Definition des Begriffes Online-Lebensmittelhandel
3 Geschäftsmodelle des E-Commerce im LEH
3.1 Filialbasierte Auslieferung
3.2 Filialbasierter Click-and-Collect-Service
3.3 Zentrallager mit Auslieferung
3.4 Zentrallager mit Selbstabholung
4 Aussichten des E-Food Marktes in Deutschland
4.1 Entwicklung des OLHs in Deutschland
4.2 Markt- und Anbieterübersicht in Deutschland
4.3 Chancen
4.3.1 Kaufverhalten der Kundschaft
4.3.2 E-Commerce und Big Data Analytics
4.3.3 Multi-Channel-Systeme
4.3.4 Leistungs- und Kostensenkungspotenziale
4.4 Herausforderungen
4.4.1 Kaufverhalten nach der Covid-19-Pandemie
4.4.2 Oligopole im OLH
4.4.3 Lebensmittelsicherheitsmaßnahmen und Gesetze
4.4.3 Das Sortiment
4.4.4 Lieferkosten und Lieferzeiten
5 Methodik
5.1 Konzeption des Forschungsvorgehens
5.2 Untersuchungsdesign
5.3 Stichprobe
5.4 Pretest
5.5 Forschungsfrage und Hypothesen
5.6 Datenaufbereitung und Interpretation der Ergebnisse
6 Ergebnisse und Diskussion der Hypothesen
6.1 Ergebnisse zur Hypothese 1
6.2 Ergebnisse zur Hypothese 2
6.3 Ergebnisse zur Hypothese 3
7 Fazit
7.1 Wesentliche Ergebnisse und Handlungsempfehlungen
7.2 Limitation und Implikation
Die vorliegende Arbeit untersucht die Stärken und Schwächen des deutschen Online-Lebensmittelhandels (OLH) aus Kundensicht und prognostiziert dessen Umsatzentwicklung nach der Covid-19-Pandemie, um fundierte Handlungsempfehlungen für eine langfristige Nachfragesteigerung abzuleiten.
3.1 Filialbasierte Auslieferung
Bei der filialbasierten Lieferung nutzt der Einzelhandel das bestehende Filialnetz. Hier wird die Kundschaft durch das Warenangebot des Marktes bedient und die Ware kann nach erfolgreicher Bestellung an den Kunden oder die Kundin ausgeliefert werden. Je nach Angebot des Händlers ist auch eine selbstständige Abholung der Ware in den Filialen möglich. Damit sind etablierte stationäre Anbieter wie Rewe oder Edeka besonders gut aufgestellt. Sie können mit ihrer langjährigen Erfahrung im Umgang mit Lebensmitteln werben und so die Kundschaft für sich gewinnen. Allerdings muss dieses Geschäftsmodell ökonomisch klug eingesetzt werden, um die Effizienz sicherzustellen, denn mit den wachsenden Vertriebsmöglichkeiten durch den Online-Kanal wachsen auch die damit einhergehenden Aufgaben und Verantwortungsbereiche. Hierzu zählen logistische Tätigkeiten wie die Kommissionierung, Verpackung und die Auslieferung. Mit der Zunahme an Aufgaben gilt es auch, die personellen Ressourcen zu erweitern. Für die Disponierung der Ware werden zusätzliche Arbeitskräfte benötigt, damit eine gute Lieferperformance gewährleistet werden kann (vgl. Syntegon Technology, 2020, S. 9 ff.). Denn
wenn die gewünschte Leistung erbracht wird, ist die Wahrscheinlichkeit, die Zufriedenheit der Kundschaft zu erhöhen und somit eine langfristige Bindung zu den Kundinnen und Kunden zu schaffen, gegeben. Der Kunde oder die Kundin von heute hat viele Erwartungen und Bedürfnisse. Durch die Digitalisierung ist der Vergleich und Zugang zur Konkurrenz nur wenige Klicks entfernt. Umso wichtiger ist es, dass die Lieferung schnellstmöglich erfolgt. Die Lieferung am nächsten Tag ist für viele Menschen bereits Standard und ebenfalls die Möglichkeit, die aufgegebenen Bestellungen online nachverfolgen zu können (vgl. Limper-Menapace, Neumann, Pins, Warschun, 2019, S. 2-3). Des Weiteren ist beim Transport von Lebensmitteln besonders wichtig, Fahrzeuge mit Kühlmöglichkeiten anzuschaffen, die über verschiedene Kühlkammern verfügen. Die verschiedenen Kühlkammern sind hierbei notwendig, da die Produkte unterschiedlich sind und somit unterschiedlich gekühlt oder tiefgekühlt werden müssen. Außerdem ist es bei der Lieferung von Lebensmitteln wichtig, geeignete Flurförderzeuge, Ladehilfemittel und Verpackungsmaterialien in ausreichender Menge zu organisieren (vgl. CHROMOnorm GmbH, 2021, Abs. 2 ff.).
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Digitalisierung des Alltags und die Entwicklung des Online-Lebensmittelhandels (OLH) vor und während der Covid-19-Pandemie ein.
2 Theoretische Grundlagen: Hier werden die wesentlichen Begrifflichkeiten wie Lebensmittel, E-Commerce und der Online-Lebensmittelhandel definiert, um eine Basis für die weiteren Analysen zu schaffen.
3 Geschäftsmodelle des E-Commerce im LEH: In diesem Teil werden vier verschiedene Geschäftsmodelle für den OLH vorgestellt, die sich in filialbasierte und zentrallagerbasierte Ansätze unterteilen lassen.
4 Aussichten des E-Food Marktes in Deutschland: Dieses Kapitel analysiert die Marktentwicklung, stellt Anbieter gegenüber und diskutiert die Chancen sowie Herausforderungen des Marktes.
5 Methodik: Es wird das Forschungsdesign der quantitativen Sozialforschung erläutert, inklusive der Durchführung der Online-Umfrage, dem Pretest und der Hypothesenbildung.
6 Ergebnisse und Diskussion der Hypothesen: In diesem Kapitel werden drei aufgestellte Hypothesen anhand der Daten aus der Online-Befragung statistisch geprüft und diskutiert.
7 Fazit: Das Fazit führt die theoretischen und empirischen Ergebnisse zusammen, gibt Handlungsempfehlungen und reflektiert die Limitationen der Studie.
E-Food, Online-Lebensmittelhandel, OLH, Covid-19-Pandemie, E-Commerce, Digitalisierung, Konsumentenverhalten, Geschäftsmodelle, Click and Collect, Lieferdienste, Online-Handel, Lebensmittel, Marktprognose, Customer Journey, Quantitative Sozialforschung.
Die Arbeit untersucht den deutschen Online-Lebensmittelhandel (OLH) und dessen Entwicklung unter dem Einfluss der Covid-19-Pandemie, um zukünftige Wachstumschancen und Herausforderungen zu evaluieren.
Zentrale Themen sind die verschiedenen Geschäftsmodelle im E-Food, die Anbieterlandschaft in Deutschland sowie das Einkaufsverhalten und die Präferenzen der Konsumenten.
Das Ziel ist die Analyse der Stärken und Schwächen des OLHs aus Kundensicht, um konkrete Handlungsempfehlungen für eine langfristige Steigerung der Nachfrage zu formulieren.
Es wird eine quantitative Sozialforschungsmethode eingesetzt, basierend auf einer selbst durchgeführten Online-Umfrage mit 251 verwertbaren Fragebögen, die statistisch in SPSS ausgewertet wurden.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Einordnung der Begriffe, die Beschreibung von Geschäftsmodellen, eine Marktübersicht, die detaillierte Darstellung der Chancen und Risiken sowie die empirische Analyse und Diskussion der aufgestellten Hypothesen.
Die zentralen Begriffe sind E-Food, Online-Lebensmittelhandel, Covid-19-Pandemie, E-Commerce und Konsumentenverhalten.
Die Pandemie wird als ein wesentlicher Beschleuniger identifiziert, der den Online-Lebensmittelhandel zu einem deutlichen Wachstumsschub verholfen hat, wobei die Nachhaltigkeit dieses Booms in der Untersuchung kritisch hinterfragt wird.
Die Arbeit nennt insbesondere die Oligopole durch große Anbieter wie Rewe oder Amazon, die hohen Anforderungen an Logistik, Kühlketten-Einhaltung sowie rechtliche Auflagen als Eintrittsbarrieren für Start-ups.
Die Umfrageergebnisse zeigen, dass Kunden besonders umweltfreundlichere Lieferbedingungen, niedrigere Lieferkosten und eine größere Auswahl im Sortiment als wichtige Verbesserungen erachten.
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