Masterarbeit, 2018
72 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Arbeitgeberattraktivität
2.1 Employer Branding
2.2 Funktionen von Employer Branding
2.3 Faktoren zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität
3 Personalbeschaffung
3.1 Interne Personalbeschaffung
3.1.1 Interne Personalbeschaffungsmaßnahmen mit Änderung des bestehenden Arbeitsverhältnisses
3.1.2 Interne Personalbeschaffungsmaßnahmen ohne Änderung des bestehenden Arbeitsverhältnisses
3.2 Externe Personalbeschaffung
3.2.1 Stellenanzeigen
3.2.2 College-Recruiting und Schulmarketing
3.2.3 Rekrutierungsveranstaltungen
3.2.4 E-Recruiting
4 Personalbindung in Unternehmen
4.1 Grundlagen der Personalbindung
4.2 Maßnahmen zur Personalbindung
4.2.1 Arbeitsinhalte
4.2.2 Arbeitsbedingungen
4.2.3 Führung
5 Generation Z
5.1 Generationskonzept und Vorgängergenerationen
5.2 Charakteristika und Werte der Generation Z
6 Analyse der Instrumente zur Personalbeschaffung und -bindung der Generation Z unter Berücksichtigung der Arbeitgeberattraktivität
7 Fazit
Die vorliegende Masterarbeit untersucht, wie Unternehmen die Generation Z erfolgreich rekrutieren und langfristig an sich binden können. Angesichts des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels analysiert die Autorin unter Berücksichtigung der Arbeitgeberattraktivität geeignete Instrumente zur Personalbeschaffung und -bindung für diese spezifische Kohorte.
3.2.1 Stellenanzeigen
Unabhängig von dem Ort, an welchem sie publiziert werden, sind Stellenanzeigen die wichtigste Beschaffungsmaßnahme, um Bewerber auf zu besetzende Stellen aufmerksam zu machen.74 Diese Form der Bewerberansprache richtet sich an eine spezielle Zielgruppe und kann sowohl in Printmedien als auch online ihren Einsatz finden.75 Dabei wird die Nutzung des Internets zur Schaltung einer solchen Anzeige immer bedeutsamer.76
Während der Ort variiert und eine Stellenanzeige zum Beispiel in einer Zeitschrift, einer Zeitung, sowie in Online-Jobbörsen, auf der Unternehmenshomepage oder in sozialen Netzwerken veröffentlicht werden kann, ist der Inhalt dieser oft identisch.77 Der zentrale Inhalt setzt sich dabei aus einer einleitenden Unternehmensvorstellung, der Beschreibung der vakanten Stelle, den Ansprüchen und den Vorzügen des Arbeitgebers bzw. Arbeitsplatzes zusammen. Ebenfalls erhält der potenzielle Bewerber in der Stellenanzeige Informationen, um den Kontakt zum Unternehmen herstellen zu können.78
So kann eine Stellenanzeige dazu verhelfen, die gewünschten Bewerber durch eine zielgruppenspezifische Ausrichtung und Ansprache auf das Unternehmen aufmerksam zu machen.79 Außerdem kann eine Abgrenzung vom Wettbewerb durch die aus der Stellenanzeige hervorgehenden Leistungen des Arbeitgebers erzielt werden.80
Die Benennung der Aufgaben und der Anforderungen in der Stellenanzeige werden von den potenziellen Bewerbern als Hinweise zum zukünftigen Arbeitsplatz und als Versprechen verstanden. Folglich wird eine Stellenausschreibung als Zukunftsbeschreibung wahrgenommen, welche als Basis hinsichtlich der Arbeitgeberauswahl dient und mit welcher Erwartungen an den Arbeitgeber einhergehen.81
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den demografischen Wandel sowie den Fachkräftemangel und führt in die Relevanz der gezielten Ansprache der Generation Z ein.
2 Arbeitgeberattraktivität: Dieses Kapitel definiert Arbeitgeberattraktivität, erläutert den Prozess des Employer Branding und identifiziert strategische Faktoren zur Steigerung der Attraktivität.
3 Personalbeschaffung: Es erfolgt eine detaillierte Analyse interner und externer Instrumente der Personalbeschaffung, wobei der Fokus auf den für die Generation Z relevanten aktiven Rekrutierungsmethoden liegt.
4 Personalbindung in Unternehmen: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Personalbindung erörtert und konkrete Maßnahmen in den Kategorien Arbeitsinhalte, Arbeitsbedingungen und Führung evaluiert.
5 Generation Z: Dieses Kapitel widmet sich dem Verständnis der Generationen und arbeitet spezifische Charakteristika, Werte und Erwartungen der Generation Z heraus.
6 Analyse der Instrumente zur Personalbeschaffung und -bindung der Generation Z unter Berücksichtigung der Arbeitgeberattraktivität: In diesem zentralen Analyseteil werden die zuvor theoretisch beleuchteten Instrumente konkret auf die Eignung für die Generation Z hin untersucht.
7 Fazit: Das Fazit fasst die Kernergebnisse der Arbeit zusammen und gibt Handlungsempfehlungen für die Praxis.
Generation Z, Personalbeschaffung, Personalbindung, Employer Branding, Arbeitgeberattraktivität, Recruiting, E-Recruiting, Fachkräftemangel, Mitarbeiterbindung, Arbeitswelt, Schulmarketing, College-Recruiting, Führung, Arbeitszufriedenheit, Digitalisierung
Die Arbeit befasst sich mit den Strategien zur Gewinnung und langfristigen Bindung der heute nachrückenden Arbeitnehmergeneration, der sogenannten Generation Z, unter besonderer Berücksichtigung ihrer spezifischen Erwartungen an einen Arbeitgeber.
Die Hauptfelder sind das Employer Branding zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität, die verschiedenen Methoden der Personalrekrutierung (aktiv vs. passiv) sowie maßgeschneiderte Ansätze zur Personalbindung, unterteilt in Arbeitsinhalt, Rahmenbedingungen und Führungsverhalten.
Die Arbeit untersucht, welche spezifischen Instrumente zur Personalbeschaffung und -bindung Unternehmen nutzen sollten, um Mitglieder der Generation Z erfolgreich zu rekrutieren und langfristig zu binden.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Auswertung aktueller Studien, um aus den theoretischen Erkenntnissen praktische Empfehlungen für das Personalmanagement abzuleiten.
Ein Schwerpunkt liegt auf den digitalen Rekrutierungswegen (E-Recruiting), dem Schulmarketing und College-Recruiting sowie auf der Anpassung von Bindungsmaßnahmen an die Forderung der Generation Z nach Sicherheit, Orientierung und einer Work-Life-Separation.
Wesentliche Begriffe sind Generation Z, Employer Branding, Personalbeschaffung, Personalbindung, Arbeitgeberattraktivität und Digitalisierung.
Die Arbeit hebt hervor, dass Eltern und Lehrer als "Sekundärzielgruppen" einen enormen Einfluss auf die berufliche Wahl der Generation Z haben, weshalb Unternehmen diese Stakeholder bei ihrer Ansprache nicht vernachlässigen sollten.
Die Arbeit identifiziert Mitglieder der Generation Z häufig als "Einzelkämpfer", die weniger an klassischer Teamarbeit interessiert sind und stattdessen die Erfüllung individueller Ziele und selbstständiges Lernen priorisieren.
Unternehmen können diesem Bedürfnis durch das Angebot von unbefristeten Arbeitsverträgen, eine transparente Kommunikation, strukturierte Karrierewege und eine klare Trennung zwischen Arbeits- und Privatleben sowie durch gezielte Qualifizierungsangebote begegnen.
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