Diplomarbeit, 2008
108 Seiten, Note: 1,5
Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung
Diese Arbeit befasst sich mit der Situation älterer türkischer Migranten in Berlin im Hinblick auf ihren Pflegebedarf und die Betreuungsmöglichkeiten. Sie untersucht die besonderen Bedürfnisse dieser Personengruppe und analysiert die Herausforderungen, die sich aus der kulturellen und sprachlichen Diversität in der Altenpflege ergeben. Die Arbeit zielt darauf ab, ein tieferes Verständnis für die spezifischen Bedürfnisse älterer türkischer Migranten in Berlin zu entwickeln und Handlungsempfehlungen für die Gestaltung einer kultursensiblen und interkulturell geöffneten Altenpflege zu formulieren.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Themenbereich der Altenpflege für ältere türkische Migranten in Berlin einführt und die Relevanz der Thematik herausstellt. Das zweite Kapitel behandelt den Stand der Forschung und beleuchtet die bereits vorhandene Literatur zu den Themenfeldern Migration, Alter und Pflege. Die Arbeit beleuchtet insbesondere die Situation der türkischen Bevölkerung in Deutschland und in Berlin sowie die demografischen Veränderungen und die Herausforderungen, die sich durch den Anstieg des Anteils an älteren Menschen ergeben. In diesem Kontext werden auch die Besonderheiten der türkischen Kultur im Hinblick auf Familie, Religion und Pflege angesprochen. Die Arbeit analysiert die spezifischen Bedürfnisse älterer türkischer Migranten in Bezug auf ihre Gesundheit, ihren Pflegebedarf und ihre Integration in die deutsche Gesellschaft. Darüber hinaus werden verschiedene Modelle und Ansätze der kultursensiblen Altenpflege vorgestellt und kritisch diskutiert.
Kapitel 5 befasst sich mit der Situation der Altenpflege in Berlin und beleuchtet die politischen Rahmenbedingungen, die verfügbaren Ressourcen und die Herausforderungen, die sich aus der steigenden Zahl an älteren Menschen ergeben. Es werden die unterschiedlichen Formen der Altenpflege, wie ambulante und stationäre Pflege, vorgestellt und die Bedeutung von kultursensiblen Pflegeangeboten für die Bedürfnisse älterer türkischer Migranten herausgestellt. Im sechsten Kapitel werden die Methoden der Untersuchung erläutert, die sich auf qualitative Experteninterviews stützen. Die Arbeit analysiert die Ergebnisse der Interviews und präsentiert die Perspektive der Interviewpartner zur Situation der Pflege älterer türkischer Migranten in Berlin. Die Interviews beleuchten die Herausforderungen, die sich aus der sprachlichen und kulturellen Diversität ergeben, und liefern Einblicke in die Erfahrungen und Bedürfnisse älterer türkischer Migranten in Bezug auf Pflege und Betreuung.
Altenpflege, türkische Migranten, Berlin, kultursensible Pflege, interkulturelle Öffnung, Sprache, Kultur, Religion, Pflegebedürftigkeit, Integration, demografischer Wandel, Experteninterviews.
Die einstigen Arbeitsmigranten sind nun im Rentenalter und stehen vor der Herausforderung, ihren Lebensabend in einer Umgebung zu verbringen, die oft nicht auf ihre kulturellen Bedürfnisse eingestellt ist.
Es handelt sich um ein Pflegekonzept, das die Herkunft, Sprache, Religion und individuellen Gewohnheiten der Migranten berücksichtigt, um eine würdevolle Betreuung zu gewährleisten.
Sprache ist das Hauptargument für kulturspezifische Einrichtungen, da im Alter oft die Zweitsprache (Deutsch) verloren geht und eine Verständigung nur in der Muttersprache möglich ist.
Die Aufnahmegesellschaft hat lange Zeit ignoriert, dass Migranten dauerhaft bleiben und im Alter pflegebedürftig werden, weshalb spezifische Konzepte erst spät entwickelt wurden.
Unterschiede ergeben sich oft durch religiöse Vorschriften (z.B. Gebete, Speisevorschriften), familiäre Erwartungen und ein anderes Image von stationären Pflegeeinrichtungen.
Experten erwarten einen steigenden Bedarf an sowohl interkulturell geöffneten Regeldiensten als auch spezifischen kulturspezifischen Wohngemeinschaften und Heimen.
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