Masterarbeit, 2023
67 Seiten, Note: 1,5
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Definitionen und Begrifflichkeiten
3.1.1 Betriebliche Gesundheitsförderung
3.1.2 Betriebliches Gesundheitsmanagement
3.1.3 Digitales BGM
3.1.4 Arbeitsschutz
3.1.5 Betriebliches Eingliederungsmanagement
3.2 Aktueller Forschungsstand
3.2.1 Demografischer Wandel
3.2.2 Gesundheit und Alter in Bezug auf die betriebliche Situation
3.2.3 Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit
3.2.4 Physis und Psyche 50plus
3.3 Leitlinien und Programme 50plus
4 METHODIK
4.1 Literaturrecherche
4.2 Forschungsfrage
4.3 Ein- und Ausschlusskriterien
4.4 Datenerhebung
5 ERGEBNISSE
5.1 Ergebnisse der Literaturrecherche
5.2 Schlussfolgerungen zur Beantwortung der Forschungsfrage
6 DISKUSSION
6.1 Kritische Beurteilung der Literaturrecherche
6.2 Kritische Beurteilung des Inhalts
6.3 Schlussfolgerungen und Ausblick
7 ZUSAMMENFASSUNG
Diese Arbeit zielt darauf ab, durch eine systematische Literaturanalyse zu identifizieren, wie betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) zum Erhalt der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer beitragen kann und welche Bedeutung dies für Unternehmen hat.
1 Einleitung und Problemstellung
Seit Jahren beschäftigen sich die Politik, die Sozialversicherung und die Betriebe und Arbeitnehmervertretungen mit der Bewältigung des demografischen Wandels. Während es für die Sozialversicherung vorrangig um die Versorgung Älterer geht, prüfen Unternehmen die Möglichkeiten, ältere Beschäftigte ohne Performanceeinbußen bis zur Rente im Unternehmen zu halten. Dass sich Fähigkeiten im Laufe eines Lebens verändern und die Arbeitsfähigkeit geringer wird, ist wissenschaftlich gut untersucht. Daher gilt es zu prüfen, welche Rolle in diesem Zusammenhang Maßnahmen zur Gesundheitsförderung, der Aufbau eines BGM und die Verhältnisprävention (einschließlich Arbeitsorganisation und Arbeitszeitmodelle) spielen.
Als Beispiel dient eine Studie aus dem Jahr 2022, die herausfand, dass im Zuge der Corona-Pandemie aus ca. 26.000 befragten Arbeitnehmern 44% angaben der arbeitsbedingte Stress sei erhöht. Weitere 30% gaben an, dass bereits physische Symptome, wie Kopfschmerzen oder Muskelprobleme, eintraten bzw. sich verschlimmert hatten (Wallenfels, 2022, S. 9)
Allein dieser psychische Faktor Stress belegt die Bedeutsamkeit eines betrieblichen Gesundheitsmanagements [BGM] für Unternehmen. Durch das biosoziale Gesundheitsmodell lässt sich eine große Bedeutung eines gezielten BGMs belegen. Dieses Modell besagt, dass die individuelle Gesundheit aus 3 Teilbereichen besteht: Die Psyche, die Physis und das Soziale. Wenn einer der 3 Bereiche negativ beeinflusst wird, so werden die anderen beiden Bereiche ebenfalls negativ beeinflusst. Diese Abhängigkeit lässt sich wiederum auch ins Positive übersetzen, ein positiv affektierter Bereich wirkt sich auch positiv auf die anderen beiden Bereiche aus. Durch diese gegenseitige Bedingung der 3 Bereiche ist es also unabdingbar für ein gutes BGM an allen 3 Bereichen anzusetzen.
1 Einleitung und Problemstellung: Dieses Kapitel führt in die Herausforderungen des demografischen Wandels für Unternehmen ein und leitet die Bedeutung von betrieblichem Gesundheitsmanagement ab.
2 Zielsetzung: Hier wird das Ziel der Literaturarbeit definiert, Möglichkeiten zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit zu identifizieren und die Relevanz für Arbeitgeber zu begründen.
3 Gegenwärtiger Kenntnisstand: Das Kapitel erläutert grundlegende Begriffe des BGM und präsentiert den aktuellen Forschungsstand zu Gesundheit und Arbeitsfähigkeit der Generation 50plus.
4 Methodik: Es wird das methodische Vorgehen der systematischen Literaturrecherche beschrieben, einschließlich Suchstrategie, PIO-Schema sowie Ein- und Ausschlusskriterien.
5 Ergebnisse: In diesem Kapitel werden die recherchierten Studien tabellarisch aufbereitet und ihre zentralen Erkenntnisse zu BGM, Arbeitsfähigkeit und Gesundheit zusammengefasst.
6 Diskussion: Das Kapitel bietet eine kritische Auseinandersetzung mit der Methodik der Literaturrecherche sowie eine inhaltliche Bewertung der gewonnenen Ergebnisse im Kontext der Forschungsfrage.
7 Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Bilanzierung der zentralen Erkenntnisse und einem Ausblick auf zukünftige Forschungsbedarfe.
Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, Arbeitsfähigkeit, Beschäftigungsfähigkeit, Generation 50plus, demografischer Wandel, Betriebliche Gesundheitsförderung, Prävention, Gesundheit, Literaturrecherche, Arbeitsschutz, Alterungsprozess, Arbeitsumfeld, Motivation, psychosoziale Belastung.
Die Arbeit untersucht, welche Bedeutung ein gezieltes betriebliches Gesundheitsmanagement für die Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit von Arbeitnehmern der Generation 50plus hat und warum dies für Unternehmen wichtig ist.
Neben dem demografischen Wandel werden die gesundheitliche Situation der Altersgruppe 50plus, BGM-Strategien sowie Konzepte zur Arbeitsfähigkeit und psychischen Gesundheit thematisiert.
Das primäre Ziel ist es, Möglichkeiten zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit zu identifizieren und die Notwendigkeit von BGM-Maßnahmen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels wissenschaftlich einzuordnen.
Es wurde eine systematische Literaturrecherche (Review) durchgeführt, bei der Quellen aus der Datenbank PubMed gefiltert und nach dem PIO-Schema analysiert wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Begriffsdefinitionen, die Darstellung des aktuellen Kenntnisstands sowie die Analyse von 18 ausgewählten Literaturquellen hinsichtlich BGM-Relevanz.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Betriebliches Gesundheitsmanagement, Beschäftigungsfähigkeit 50plus, demografischer Wandel und betriebliche Prävention.
Die Arbeit stellt fest, dass zwar die Häufigkeit der Erkrankungen nur marginal zunimmt, die Dauer der krankheitsbedingten Fehlzeiten bei Arbeitnehmern ab 50 Jahren jedoch signifikant steigt.
Psychische Belastungen wie Stress, Depressionen und Burn-out nehmen im mittleren Alter zu, was durch BGM-Maßnahmen und gezielte Verhältnisprävention abgefedert werden muss.
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