Bachelorarbeit, 2020
55 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Digitaler Wandel
2.1.1 Digitalisierung
2.1.2 Digitale Transformation
2.1.3 Abgrenzung Digitalisierung und digitale Transformation
2.1.4 Treiber der digitalen Transformation
2.1.5 Die Bedeutung der digitalen Transformation für Unternehmen
2.2 Zusammenarbeit
2.2.1 Kollaboration
2.2.2 Abgrenzung Kollaboration und Kooperation
2.2.3 Formen der Zusammenarbeit
2.2.4 Kommunikation in der Zusammenarbeit
2.2.5 Die Bedeutung von Zusammenarbeit für Unternehmen
3 Methodisches Vorgehen
3.1 Literaturrecherche
3.1.1 Phase 1: Definition des Überprüfungsumfangs
3.1.2 Phase 2: Konzeptualisierung des Themas
3.1.3 Phase 3: Literatursuche
3.2 Ergebnisse der Literaturrecherche
3.3 Literaturauswertung
3.3.1 Phase 4: Literaturanalyse
3.3.2 Quellen des Reviews
4 Ergebnisse
4.1 Darstellung der Ergebnisse
4.2 Erläuterung der Ergebnisse
4.2.1 Bewusstseinsbildung
4.2.2 Collaboration Moderator Services
4.2.3 Informations- und Kommunikationstechnologien
4.2.4 Kollaborative Bereitschaft
4.2.5 Kollaborative Prozesse
4.2.6 Kollaborative Strukturen
4.2.7 Kollaborative Umgebung
4.2.8 Kommunikation
4.2.9 Kommunikationstransparenz
4.2.10 Netzwerke
4.2.11 Vertrauen
4.2.12 Visual Management
4.2.13 Wissen
5 Diskussion
6 Fazit
Das primäre Ziel dieser Bachelorarbeit ist die Überprüfung und Zusammenfassung des aktuellen wissenschaftlichen Forschungsstands zu Erfolgsfaktoren der Kollaboration von Unternehmen im Kontext des digitalen Wandels. Die Forschungsarbeit geht der Frage nach, welche Enabler (Erfolgsfaktoren) für kollaboratives Arbeiten in der wissenschaftlichen Literatur identifiziert werden können und wie diese unterstützend auf Unternehmen wirken.
2.2.1 Kollaboration
„Collaboration is not about agreement. It is about creation.” (Denise, 1999)
Denise beschrieb Kollaboration bereits vor 20 Jahren als einen Prozess der gemeinsamen Entwicklung mit Beteiligten, derer Fähigkeiten sich ergänzen, wodurch ein gemeinsames Verständnis von etwas erschaffen wird. Die kollektive Bedeutung für einen Prozess, ein Produkt oder ein Ereignis ist die Folge daraus. (vgl. ebd.)
Dieser Prozess könne als synchronisierter „Prozess der konstruktiven Wissensgenerierung von zwei oder mehreren Personen“ (Bornemann, 2012, S. 77) verstanden werden, in dem die Kollaborationspartner Informationen, Ressourcen und Verantwortlichkeiten austauschen, um ein Vorhaben zu planen und durchzuführen um schlussendlich ein gemeinsames Ziel zu erreichen. (vgl. Romero, Galeano, & Molina, 2009, S. 4693)
Kollaboration bietet ein höheres Potenzial, es findet keine reine Addition einzelner Ergebnisse statt, die Beteiligten arbeiten gemeinsam, parallel an einem Bestandteil des Ergebnisses. (vgl. Robra-Bissantz & Siemon, 2019, S. 10) Arbeitsteilung finde nur in geringem Maße statt. (vgl. Bornemann, 2012, S. 78) Während der Bearbeitung des gemeinsamen Ergebnisses sind alle beteiligt, die Bearbeitung läuft also kontinuierlich. (vgl. Robra-Bissantz & Siemon, 2019, S. 10)
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Herausforderungen der Zusammenarbeit im Zeitalter des digitalen Wandels ein und legitimiert die Notwendigkeit, Erfolgsfaktoren für Kollaboration wissenschaftlich zu untersuchen.
2 Theoretische Grundlagen: Hier werden zentrale Begrifflichkeiten rund um Digitalisierung, digitale Transformation und die verschiedenen Formen der Zusammenarbeit definiert und gegeneinander abgegrenzt.
3 Methodisches Vorgehen: Dieses Kapitel erläutert den strukturierten Prozess des Literatur Reviews, basierend auf international anerkannten Methoden der Literaturanalyse, um valide Quellen für die Untersuchung zu selektieren.
4 Ergebnisse: Hier werden die 13 identifizierten Erfolgsfaktoren (Enabler) für Kollaboration anhand einer Konzeptmatrix dargestellt und einzeln differenziert erläutert.
5 Diskussion: In der Diskussion werden die methodische Herangehensweise, die Qualität der Ergebnisse und die Verknüpfungen der identifizierten Faktoren kritisch reflektiert und in den Kontext der Praxis gesetzt.
6 Fazit: Das abschließende Kapitel fasst zusammen, dass Kollaboration im digitalen Wandel für den Unternehmenserfolg entscheidend ist, jedoch keinen standardisierten Leitfaden erlaubt, da die individuelle Kombination der Faktoren branchen- und unternehmensabhängig erfolgen muss.
Kollaboration, Digitaler Wandel, Digitale Transformation, Erfolgsfaktoren, Zusammenarbeit, Literatur Review, Wissensmanagement, IKT, Cloud Computing, Kommunikations-Transparenz, Netzwerke, Vertrauen, Visual Management, Unternehmenserfolg, Organisationale Dynamik
Die Arbeit befasst sich mit der Identifikation und Analyse von Erfolgsfaktoren für die Kollaboration von Unternehmen unter den Bedingungen der digitalen Transformation.
Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung des digitalen Wandels, die Differenzierung zwischen Kooperation und Kollaboration sowie die praktische Analyse von Enablern mittels einer Literaturrecherche.
Das Ziel ist es, aus einer strukturierten Analyse wissenschaftlicher Fachliteratur einen Katalog von Erfolgsfaktoren zu erstellen, die Kollaborationen in Unternehmen erfolgreicher machen können.
Es wurde ein strukturierter Literatur Review in Anlehnung an vom Brocke et al. sowie Webster und Watson durchgeführt, ergänzt durch die SQ3R-Methode für die Analyse der 11 qualifizierten Artikel.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die detaillierte Beschreibung des methodischen Vorgehens bei der Literatursuche sowie die ausführliche Ergebnisdarstellung und Erläuterung der 13 identifizierten Erfolgsfaktoren.
Kernbegriffe sind Kollaboration, Digitaler Wandel, Erfolgsfaktoren, Zusammenarbeit und Organisationale Dynamik.
Die Differenzierung ist notwendig, da Kollaboration – im Gegensatz zur Kooperation – auf Synergieeffekten und einer kontinuierlichen gemeinsamen Wissensgenerierung basiert, was im digitalen Kontext eine höhere strategische Bedeutung hat.
Ja, die Arbeit identifiziert kulturelle Aspekte und ein notwendiges "Umdenken" der Beteiligten als wesentliche Faktoren für eine erfolgreiche Kollaboration im Wandel.
Nein, der Autor betont, dass die Ergebnisse keinen universellen Leitfaden darstellen, da spezifische Maßnahmen immer an die jeweilige Unternehmenskultur und Branche angepasst werden müssen.
Ambient Awareness beschreibt das Bewusstsein der Kollaborationspartner füreinander, welches durch transparente Kommunikation und Wissensaustausch maßgeblich zu einer besseren Zusammenarbeit beiträgt.
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