Bachelorarbeit, 2023
182 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung:
1.1 Forschungsfrage und Ziel der Arbeit
1.2 Methodik und Vorgehen
1.2.1 Das Experteninterview als Methode qualitativer Medienforschung
1.2.2 Schritt 1: Auswahl und Vorstellung der Interviewpartner
1.2.3 Schritt 2 Leitfaden Erstellung
1.2.4 Schritt 3: Durchführung der Interviews
1.2.5 Schritt 4: Interviews auswerten
2. Hauptteil
2.1 Kurzfilm - Definition und Einordnung
2.2 studentischer Kurzfilm - Definition und Einordnung
2.3 Interne Finanzierungsmöglichkeiten an (Film) Hochschulen
2.3.1 Interne Gelder der Hochschulen
2.3.2 Zusammenarbeit mit den Sendern
2.4 Klassische Finanzierungsmöglichkeiten (Filmförderungen)
2.4.1 Länderübergreifenden Filmförderungen
2.4.2 regionale Filmförderungen
2.5 alternative Finanzierungsmöglichkeiten
2.5.1 Crowdfunding
2.5.2 Zusammenarbeit mit Stiftungen
3. Fazit (Der Versuch einer Qualifizierung)
5. Anlagen
5.1 Interview Transkript „Frank Becher über Kurzfilmproduktion“ geführt am 08.06.2023 über Microsoft Teams
5.2 Interview Transkript „Lukas Koll Absolvent Master Film und Fernsehproduktion an der Filmuniversität Babelsberg“ geführt am 22.06.2023 über Zoom
5.3 Interview Transkript „Die Produzentin über Film Finanzierung und Filmförderung in NRW“ geführt am 27.06.2023 über Zoom
5.4 Interview Transkript „Maximilian Gebhardt Student der Produktion an der Filmakademie Baden-Württemberg“ geführt am 01.07.2023 über Zoom
5.5 Interview Transkript „Christina Honig, Diplom-Produzentin an der Filmakademie Ludwigsburg mit Schwerpunkt International Producing“ geführt am 17.07.2023
5.6 Interview Transkript „Martin Scheuring von German Films über die internationale Rolle des deutschen Kurzfilmes“ geführt am 17.07.2023
5.7 Interview Transkript mit Festivalleiter eines großen deutschen Festivals über den Kurzfilm in Deutschland“ geführt am 27.07.2023
5.8 Auswertung Experteninterviews - Analysetabelle
5.9 Kalkulation „Kamera Head“ (AT) nach dem Schema der FFA-Stand (18.08.2023)
5.10 Finanzierungsplan „Kamera Head“ (AT) (Stand 18.08.2023)
Die vorliegende Abschlussarbeit untersucht, welche Finanzierungsmöglichkeiten Studierenden für die Produktion ihrer Kurzfilme in der Bundesrepublik Deutschland zur Verfügung stehen und identifiziert die effektivsten Ansätze hierfür. Die Kernforschungsfrage konzentriert sich darauf, wie studentische Filmprojekte, die sich oft außerhalb klassischer wirtschaftlicher Interessen bewegen, finanziell realisiert werden können.
1.1 Forschungsfrage und Ziel der Arbeit
Ob in Potsdam-Babelsberg, Ludwigsburg, Köln oder Detmold – in Deutschland werden jährlich an Filmhochschulen, Technischen Hochschulen und Universitäten mit Film und Medien Studiengängen verschiedenste studentische Kurzfilme produziert.
Der Leiter eines deutschen Kurzfilmfestivals, welcher unter anderem für diese Bachelorarbeit interviewt wurde, schätzt, dass in Deutschland jährlich mindestens 1200 bis 1500 Kurzfilme entstehen und davon die Hälfte bis zwei Drittel aus Ausbildungszusammenhängen stammen.
Welche Finanzierungsmöglichkeiten aber diesen studentischen Kurzfilmen in der Bundesrepublik Deutschland zur Verfügung stehen und welche davon die effektivsten sind, ist noch unerforscht. Jegliche Literatur wie das Filmproduktionsstandardwerk „Produktionsmanagement für Film und Fernsehen“ von Cornelia Schmidt und Sebastian Clevé oder „Filmproduktion“ von Eckard Wendling beziehen sich auf die professionelle Kino und Fernsehfilmproduktion. Auch das auf den Kurzfilm spezialisierte Buch „Kurzfilmproduktion“ von Frank Becher beschreibt Filmproduktion im studentischen Kontext nur nebensächlich.
Die Aufgaben eines Produzenten oder der Produktionsleitung sind in einer studentischen Filmproduktion sehr vielfältig und werden häufig von einer Person gleichzeitig übernommen. Von den klassischen Aufgaben wie dem Erstellen der Kalkulation und des Finanzierungsplans, dem einsammeln von anfallenden Rechnungen für die Endabrechnung sowie dem Schließen von Motiv- und Schauspielerverträgen, bis hin zum Casting, der Teamzusammenstellung und oft auch dem Catering, trägt der Produzent/ Produktionsleiter die wirtschaftliche und organisatorische Verantwortung für die Produktion. (Vgl. Becher, 2012, S. 50)
1. Einleitung: Definiert die Relevanz des Themas, stellt die Forschungsfrage nach effektiven Finanzierungsmöglichkeiten für studentische Kurzfilme und erläutert die methodische Herangehensweise.
2. Hauptteil: Detaillierte Definition und Einordnung von Kurzfilmen und studentischen Kurzfilmen, gefolgt von einer Analyse interner Finanzierungsmöglichkeiten, klassischer Filmförderungen sowie alternativer Ansätze wie Crowdfunding und Stiftungen.
3. Fazit (Der Versuch einer Qualifizierung): Vergleicht und bewertet die verschiedenen Finanzierungsmodelle, führt eine qualifizierte Rangliste ein und gibt Handlungsempfehlungen für junge Filmproduzent*innen.
Finanzierung, Kurzfilm, studentische Filmproduktion, Filmhochschule, Filmförderung, Crowdfunding, Stiftungen, Filmwirtschaft, Produktionsmanagement, Experteninterview, qualitative Forschung, Nachwuchsfilm, Produktion, Filmstudium.
Diese Arbeit untersucht die Finanzierungsmöglichkeiten für studentische Kurzfilme in Deutschland und ermittelt, welche dieser Wege für Studierende am effektivsten sind.
Die Publikation behandelt interne Hochschulgelder, staatliche Filmförderungen auf regionaler und überregionaler Ebene sowie alternative Finanzierungswege wie Crowdfunding und die Kooperation mit Stiftungen.
Das Ziel ist es, erstmals einen umfassenden Überblick über die Finanzierungslandschaft für studentische Kurzfilme zu geben und die effektivsten Quellen zu identifizieren.
Es handelt sich um eine qualitative Studie, die auf leitfadengestützten Experteninterviews mit sieben Experten aus der Filmwirtschaft basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Gattung Kurzfilm und studentischer Kurzfilm sowie die detaillierte Vorstellung und Analyse der drei Finanzierungssäulen: Intern, Klassisch und Alternativ.
Finanzierung, Kurzfilmproduktion, Filmstudium, Filmförderung, Crowdfunding und Stiftungsarbeit sind die essenziellen Schlagworte.
Da studentische Filme meist an Hochschulen entstehen, stellt die interne Infrastruktur, Equipmentbereitstellung und hochschuleigene Budgets oft die erste und unmittelbarste Finanzierungsquelle dar.
Obwohl Crowdfunding eine innovative Methode ist, erfordert sie extrem hohen Vorbereitungsaufwand, Marketing-Expertise und, um erfolgreich zu sein, idealerweise bereits eine bestehende Community oder Fangemeinde.
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