Bachelorarbeit, 2022
53 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Forschungsfrage
1.3 Aufbau der Arbeit
1.4 Forschungsmethode
2. Theoretischer Hintergrund
2.1 Begriffserklärungen
2.1.1 Soziale Gerechtigkeit
2.1.1.1 Chancengerechtigkeit
2.1.1.2 Leistungsgerechtigkeit
2.1.1.3 Bedarfsgerechtigkeit
2.1.1.4 Generationengerechtigkeit
2.1.2 Soziale Ungleichheit und soziale Probleme
2.1.2.1 Soziale Ungleichheit
2.1.2.2 Soziale Probleme
2.1.2.3 Armut
2.1.2.4 Armenversorgung
2.2 Die Christliche Soziallehre im Kontext Sozialer Gerechtigkeit
2.2.1 Ursprung
2.2.2 Methoden
2.2.2.1 Sehen
2.2.2.2 Urteilen
2.2.2.3 Handeln
2.2.3 Prinzipien
2.2.3.1 Personalität
2.2.3.2 Gemeinwohl
2.2.3.3 Subsidiarität
2.2.3.4 Solidarität
2.2.3.5 Nachhaltigkeit
2.2.3.6 Gerechtigkeit
2.2.4 Spannungsverhältnis
2.3 Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession
2.3.1 Die Soziale Arbeit von der Armenfürsorge zur Profession
2.3.2 Die Menschenrechtsprofession nach Staub-Bernasconi
2.3.2.1 Grundsätze der Menschenrechtserklärungen
2.3.2.2 Berufsethik nach der DBSH e.V.
2.4 Aktueller Forschungsstand - Studien und Statistiken
3. Sozialarbeiter/in versus evangelische/r Diakon/in
3.1 Die Profession des/der Sozialarbeiters/in
3.1.1 Voraussetzungen zum Studium
3.1.2 Handlungs- und Tätigkeitsfelder
3.1.3 Aufgaben und Tätigkeiten
3.2 Die Profession des/der evangelischen Diakons/in
3.2.1 Von der Sozialen Arbeit zum Diakon
3.2.2 Kirchlicher Auftrag und Tätigkeitsfelder
3.2.3 Biblische Grundlagen und Ursprung
4. Diskussion – Die Gewinnung von zukünftigen Diakonen/innen
5. Fazit
Diese Bachelorarbeit untersucht, wie die evangelische Kirche ihren Anspruch auf soziale Gerechtigkeit und soziale Verantwortung in der heutigen Zeit durch die Profession des Diakons bzw. der Diakonin als Weiterbildung für Sozialarbeiter/innen umsetzen kann.
2.1.1 Soziale Gerechtigkeit
Der Begriff soziale Gerechtigkeit bringt nicht nur große Erwartungen mit sich, es werden auch hohe Anforderungen an diesen gestellt. Dabei hat jeder Mensch unterschiedliche Vorstellungen, Ansprüche und Forderungen an, von und mit sozialer Gerechtigkeit. Am Ende aber treffen die unterschiedlichen Vorstellungen, Ansprüche und Forderungen auf einen gemeinsamen Konsens, einer Zielvereinbarung wie beispielsweise der Bekämpfung von Armut. Aus diesem Grund gibt es nicht nur zahlreiche Ansichten und Theorien, die sich mit sozialer Gerechtigkeit befassen, sondern auch unterschiedliche Akteure, die den Begriff der sozialen Gerechtigkeit nutzen, wie die Politik oder die Kirche. Soziale Gerechtigkeit gehört neben den Prinzipien der christlichen Soziallehre auch zu den Grundnormen des Sozialstaatsprinzips der Bundesrepublik Deutschland und ist einer der Grundlagen für die Soziale Arbeit. Da soziale Gerechtigkeit in allen möglichen Lebensbereichen zur Anwendung kommt und von den Menschen unterschiedlich gebraucht wird, lässt sich für diese keine eigenständige Definition finden, sondern lediglich Definitionsansätze.
Dabei wird die allgemeine Gerechtigkeit als Verhalten eines Menschen oder eine soziale Gegebenheit bezeichnet, die subjektiv als gerecht beurteilt wird. Sie ist eine Grundnorm des menschlichen Zusammenlebens und regelt das Verhältnis zwischen Einzelnem und Gemeinschaft (Schubert & Klein, 2020; Breuer, 2017; löThE, 2018, S. 3). In der sozialen Gerechtigkeit geht es dagegen um Chancengerechtigkeit und Chancengleichheit bei der Verteilung von Gütern und Lasten, der Leistungsgerechtigkeit unter Berücksichtigung individueller Leistungen, der Bedarfsgerechtigkeit in Bezug auf den legitimen Bedarf für den Einzelnen und der Generationengerechtigkeit im Kontext der Gleichstellung aller Generationen einer Gesellschaft.
1. Einleitung: Beschreibt die aktuelle soziale Problemlage in Deutschland, wie Armut und steigende Ungleichheit, und leitet daraus die Forschungsfrage zur Rolle der Kirche und der Diakonie ab.
2. Theoretischer Hintergrund: Analysiert grundlegende Begriffe wie soziale Gerechtigkeit, Ungleichheit und Armut und führt in die christliche Soziallehre sowie die Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession ein.
3. Sozialarbeiter/in versus evangelische/r Diakon/in: Vergleicht die beiden Professionen, beleuchtet deren Voraussetzungen, Aufgabenbereiche und den spezifisch kirchlichen Auftrag der Diakonie.
4. Diskussion – Die Gewinnung von zukünftigen Diakonen/innen: Diskutiert die Potenziale der Gewinnung von Diakonen sowie die Herausforderungen durch Personalmangel und gesellschaftliche Veränderungen.
5. Fazit: Fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Bedeutung der christlichen Soziallehre für eine professionelle soziale Arbeit, die das Wohl des Menschen in den Mittelpunkt stellt.
Soziale Gerechtigkeit, Soziale Arbeit, Christliche Soziallehre, Armutsbekämpfung, Menschenrechtsprofession, Diakonie, Soziale Ungleichheit, Sozialprinzipien, Leistungsgerechtigkeit, Bedarfsgerechtigkeit, Chancengerechtigkeit, Generationengerechtigkeit, Diakon/in, Sozialarbeiter/in, kirchlicher Auftrag.
Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten der evangelischen Kirche, ihrem Anspruch auf soziale Gerechtigkeit und Verantwortung in der heutigen Zeit nachzukommen, vor allem durch die Weiterbildung von Sozialarbeitern zu Diakonen.
Zentrale Themen sind die christliche Soziallehre, soziale Gerechtigkeit, Methoden der Sozialen Arbeit als Menschenrechtsprofession und die Professionalisierung des diakonischen Dienstes.
Die Arbeit fragt, wie die Kirche ihren Anspruch auf soziale Gerechtigkeit und Verantwortung heute umsetzen kann und ob die Qualifizierung zum Diakon eine sinnvolle Option für Sozialarbeiter darstellt.
Es handelt sich um eine Literaturrecherche mit Sekundäranalyse theoretischer Ansätze der christlichen Soziallehre und der Sozialen Arbeit.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Bereich zur Sozialphilosophie/Sozialethik und einen praktischen Teil, der die Professionen des Sozialarbeiters und des Diakons vergleicht und ihre Handlungsfelder analysiert.
Wichtige Begriffe sind Soziale Gerechtigkeit, Armut, Christliche Soziallehre, Menschenrechtsprofession und Diakonie.
Sie dienen als Fundament der christlichen Soziallehre (Personalität, Gemeinwohl, Subsidiarität, Solidarität, Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit) und bieten eine ethische Orientierung für das soziale Handeln.
Es beschreibt die Erweiterung des klassischen Mandats von Hilfe und Kontrolle um ein drittes, professionelles Mandat, das sich nach ethischen Standards orientiert.
Der Diakon bringt neben der sozialpädagogischen Qualifikation zusätzlich eine theologische Qualifikation mit, die ihn befähigt, einen explizit kirchlichen Auftrag wahrzunehmen.
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