Diplomarbeit, 2008
102 Seiten, Note: 1,0
Diese Diplomarbeit analysiert den Beitrag sozialraumorientierter Sozialer Arbeit zur Schaffung menschenwürdiger Lebensbedingungen in Deutschland. Sie untersucht die theoretischen Grundlagen des Konzepts der Sozialraumorientierung und beleuchtet die Relevanz des Begriffs „Raum“ in sozialwissenschaftlicher Perspektive.
Das erste Kapitel führt in das Thema der Diplomarbeit ein und beschreibt den Gegenstand und das Ziel der Arbeit. Kapitel zwei befasst sich mit dem Begriff „Raum“ in sozialwissenschaftlicher Perspektive und diskutiert verschiedene Raumvorstellungen, insbesondere den relationalen Raumansatz nach Löw. Kapitel drei untersucht die Phänomene der Segregation in (städtischen) Wohngebieten und analysiert die Mechanismen des Wohnungsmarktes, die zur Entstehung von Quartieren der Ausgrenzung führen. Kapitel vier präsentiert verschiedene Raumbilder und beleuchtet die unterschiedlichen Bedeutungen von Raum in der Gesellschaft. Kapitel fünf analysiert das Fachkonzept der Sozialraumorientierung und beleuchtet seine Funktionsebenen sowie die ethischen Grundlagen. Kapitel sechs stellt das Quartiermanagement als ein Instrument integrierter Stadt(teil)entwicklung vor und diskutiert seine Funktionsebenen und die (Gesamt)Steuerung des Prozesses.
Sozialraumorientierung, Soziale Arbeit, Lebensbedingungen, Raum, Segregation, Quartiermanagement, Ressourcenorientierung, Kooperation, Partizipation, Stadt(teil)entwicklung, Ungleichheit, Wohnungsmarkt, Integration, Menschenwürde, Fachkonzept, SONI-Schema, Family Group Conference, Sozialraumbudget.
Es ist ein Fachkonzept, das soziale Probleme nicht nur als individuelles Versagen betrachtet, sondern die Lebensbedingungen und Ressourcen im räumlichen Umfeld der Menschen in den Fokus rückt.
Das SONI-Schema beschreibt die verschiedenen Funktionsebenen der Sozialraumorientierung: Sozialstruktur, Organisation, Netzwerk und Individuum.
Quartiermanagement ist ein Instrument der Stadtteilentwicklung, das versucht, durch Kooperation und Partizipation die Lebensqualität in benachteiligten Wohngebieten zu verbessern.
Nach Martina Löw ist Raum kein leerer Behälter, sondern eine Anordnung von sozialen Gütern und Menschen, die durch Handeln und Wahrnehmung konstituiert wird.
Ein Verfahren zur Hilfeplanung, bei dem die Familie und ihr soziales Netzwerk selbst Lösungen für Probleme erarbeiten, statt dass diese rein von Behörden vorgegeben werden.
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