Masterarbeit, 2023
112 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Einführung in die Thematik
1.2 Zielsetzung und Relevanz
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Konzeptionelle Grundlagen zur Digitalisierung
2.1 Begriffserklärung
2.2 Merkmale der Digitalisierung
2.2.1 Automatisierung
2.2.2 Daten
2.2.3 Vernetzung
2.2.4 Schnelligkeit
2.2.5 Flexibilität
2.2.6 Dezentralisierung
3. Branchenbezogene Grundlagen
3.1 Baubranche
3.1.1 Branchenstruktur
3.1.2 Wirtschaftlicher Beitrag
3.1.3 Ländervergleich
3.2 Entwicklungen und Besonderheiten
3.2.1 Öffentliche Bauaufträge
3.2.2 Nachhaltigkeit
3.2.3 Tarifverträge
3.2.4 Kleinst und mittelständische Struktur
3.2.5 Handwerkstradition
3.2.6 Geschlechterquote
3.2.7 Zeitarbeit
3.3 Allgemeiner Digitalisierungsstand
3.3.1 Planung
3.3.2 Ausschreibung, Kalkulation, Angebot und Vergabe
3.3.3 Bauausführung
3.3.4 Bauüberwachung
3.3.5 Material-, Nachunternehmer-, Maschinen- und Personalmanagement
3.3.6 Baulohn- und Baugehaltsabrechnung
3.3.7 Bauabrechnung und -vermessung
4. Analyse und Datenerhebung
4.1 Einführung in das Praxisbeispiel
4.2 IST-Analyse der Firma XY
4.2.1 Bauausführung
4.2.2 Bauvermessung
4.2.3 Planung
4.2.4 Maschinen- und Personalmanagement
4.2.5 Übergreifende nicht branchenbezogene Handlungsfelder
4.3 Herausforderungen der einzelnen Prozesse
4.3.1 Bauausführung
4.3.2 Bauvermessung
4.3.3 Planung
4.3.4 Maschinen- und Personalmanagement
4.3.5 Übergreifende nicht branchenbezogene Handlungsfelder
4.4 Allgemeine Lösungsansätze und Implementierung in der Praxis
4.4.1 Bauausführung
4.4.2 Bauvermessung
4.4.3 Planung
4.4.4 Maschinen- und Personalmanagement
4.4.5 Übergreifende nicht branchenbezogene Handlungsfelder
4.5 Chancen
5. Ergebnisse und Diskussion
6. Fazit und Ausblick
Die vorliegende Masterarbeit analysiert die Herausforderungen der Digitalisierung in der deutschen Baubranche und leitet daraus konkrete Ansätze zur digitalen Weiterentwicklung für ein Großunternehmen im Baugewerbe ab. Ziel ist es, den Ist-Zustand zu evaluieren, prozessspezifische Hürden zu identifizieren und Lösungsstrategien für eine wettbewerbsfähige Zukunft zu erarbeiten.
2.2.1 Automatisierung
Die Automatisierung ermöglicht es, dass Arbeits- und Produktionsprozesse so gestaltet werden, sodass kein Eingreifen von Menschen mehr nötig ist. Dies bedeutet folglich nicht, dass fortan kein Mensch mehr in der Produktion tätig ist, denn, die Kontroll-, Steuer- und Regelungstätigkeiten werden immer noch zum größten Teil von Menschen betreut. Automatisierung betitelt daher die Überschreibung von bisher manuell durchgeführten Arbeitsschritten auf Maschinen, Computern oder Robotern. Speziell in der Baubranche hat die Automatisierung einen großen Wandel in der Maschinensteuerung erreicht. Baugeräte wie Bagger, Grader oder Planierraupen „[…] sind mit einer leistungsstarken Software ausgestattet, die den gespeicherten Baustellenplan (Soll) und allen wichtigen Daten auf einem Display im Fahrerhaus der Arbeitsmaschine anzeigt. Über GPS (Global Positioning System) Satelliten, Totalstation oder Laser kann die aktuelle Position (Ist) der Arbeitseinrichtung einer Maschine (z. B. Planierschild einer Raupe) erfasst werden.“ Über einen sofortigen Soll-Ist-Vergleich eines Rechners wird auf einer Anzeige in Echtzeit die Höhenabweichung in Plus/Minus angezeigt. Der Baugeräteführer kann dadurch sofort die Justierung der Arbeitseinrichtung vornehmen. Diese ist auch über eine automatisierte Hydraulik mit entsprechenden Ventilen, Neigungssensoren und einem Rechner möglich.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Entwicklung der Bauindustrie ein und verknüpft sie mit der Notwendigkeit der Digitalisierung als Zukunftsbewältigungsstrategie.
2. Konzeptionelle Grundlagen zur Digitalisierung: Es werden zentrale Begriffsdefinitionen und Merkmale der Digitalisierung, wie Automatisierung und Vernetzung, in einem fachlichen Kontext erläutert.
3. Branchenbezogene Grundlagen: Dieses Kapitel untersucht die spezifische Struktur der deutschen Baubranche, ihre wirtschaftliche Rolle sowie aktuelle Trends und Herausforderungen.
4. Analyse und Datenerhebung: Basierend auf einer eigenen Forschungsmethode und der Eisenhower-Matrix analysiert dieser Teil den Ist-Zustand eines konkreten Großunternehmens.
5. Ergebnisse und Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch hinterfragt und die entwickelten Ansätze zur digitalen Weiterentwicklung zusammenfassend reflektiert.
6. Fazit und Ausblick: Der abschließende Teil bewertet die strategische Notwendigkeit der Digitalisierung und gibt einen Ausblick auf künftige Entwicklungen im Bausektor.
Digitalisierung, Baubranche, BIM, Bauausführung, Bauvermessung, Maschinensteuerung, Prozessmanagement, Dokumentenmanagement, Digital Governance, Interoperabilität, M2M-Kommunikation, Personalmanagement, Bauvolumen, Automatisierung, Wettbewerbsfähigkeit.
Die Arbeit befasst sich mit der digitalen Weiterentwicklung eines Großunternehmens im deutschen Baugewerbe unter Berücksichtigung spezifischer Prozessanforderungen.
Die zentralen Themen sind BIM-Technologien, Automatisierung in der Bauausführung, optimiertes Dokumentenmanagement und die strategische Einführung von Digital Governance.
Das Ziel ist die Identifizierung von Digitalisierungschancen und die Ableitung praktischer Lösungsansätze zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.
Die Arbeit basiert auf einem induktiven Forschungsweg mit Literaturrecherche, eigenen Beobachtungen im Unternehmensumfeld und der Priorisierung von Handlungsfeldern mittels der Eisenhower-Matrix.
Im Hauptteil werden der Ist-Zustand, prozessbezogene Herausforderungen (z.B. IT in der Bauvermessung) und konkrete Lösungsansätze für das "Mustermann"-Großunternehmen erörtert.
Wesentliche Begriffe sind Digitalisierung, Baubranche, BIM, Interoperabilität und Prozessmanagement.
Das Problem ist eine historisch gewachsene, unstrukturierte Ablagestruktur mit Medienbrüchen zwischen Papier- und digitalen Dokumenten, was die Effizienz und Datensicherheit gefährdet.
Es dient dazu, Digitalisierungsprojekte multidisziplinär zu koordinieren, die Geschäftsführung bei komplexen Entscheidungen zu entlasten und die notwendige Unternehmenskultur für Innovationen zu schaffen.
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