Bachelorarbeit, 2023
90 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Die Begriffe Emotionen und Persönlichkeit
2.1 Emotionen
2.1.1 Physiologie der Emotionsregulation
2.1.2 Funktionen von Emotionen
2.1.3 Emotionsregulation
2.2 Persönlichkeit
2.3 Big Five Modell der Persönlichkeit
2.3.1 Neurotizismus
2.3.2 Extraversion
2.3.3 Offenheit für Neues
2.3.4 Verträglichkeit
2.3.5 Gewissenhaftigkeit
2.4 Leistungssport und Breitensport
2.5 Aktueller Forschungsstand
2.5.1 Emotionen und Sport
2.5.2 Persönlichkeit und Sport
2.6 Zielsetzung und Fragenstellung
3 Methodischer Teil
3.1 Darstellung der Herangehensweise
3.1.1 Methodenwahl
3.1.2 Auswahl und Umfang der Stichprobe
3.1.3 Datenerhebung
3.1.4 Datenauswertung
3.2 Erhebungsinstrumente
3.2.1 Erhebung Emotionsregulation mit SEK 27
3.2.2 Erhebung Persönlichkeitsmerkmale B5T
4 Darstellung der Ergebnisse
4.1 Darstellung der Hypothesenauswertungen
4.1.1 Auswertung Hypothese 1
4.1.2 Auswertung Hypothese 2
4.1.3 Auswertung Hypothese 3
4.1.4 Auswertung Hypothese 4
4.1.5 Auswertung Hypothese 5
4.1.6 Auswertung Hypothese 6
4.1.7 Auswertung Hypothese 7
4.2 Ergebnisbeschreibung
5 Diskussion
5.1 Kritische Reflexion eigener Herangehensweise
5.2 Interpretation der Ergebnisse
5.3 Praxisbezogenen Gütekriterien
6 Ausblick
6.1 Implikation der Ergebnisse in die Praxis
6.2 Handlungsempfehlungen
6.3 Anschlussforschungen
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der Persönlichkeitsmerkmale Gewissenhaftigkeit und Neurotizismus auf die Emotionsregulation bei Sportlern, um zu klären, ob Leistungssportler Unterschiede gegenüber Breitensportlern aufweisen und inwieweit diese Merkmale als Prädiktoren für eine effektive Emotionsregulation dienen können.
2.1.3 Emotionsregulation
Emotionsregulation beschreibt einen Prozess, durch den Individuen das Erleben, die Dauer, den Zeitpunkt, die Intensität und den Ausdruck von aktivierten Emotionen beeinflussen (Scheibe, 2011, S.62). Hierbei werden positive wie auch negative Emotionen abgeschwächt, verstärkt oder aufrechterhalten. Die Emotionsregulation ist somit eine Ansammlung von kognitiven verhaltensbasierten Strategien zur Veränderung, Beseitigung und Aufrechterhaltung von emotionalem Ausdruck und Erleben. Es werden alle Prozesse damit eingeschlossen, welche die Entfaltung von Emotionen beeinflussen, welche Emotionen, wann und wie sie erlebt werden und in welcher Form sie das Verhalten zum Ausdruck bringen (Gross, 2002, S.282).
Positive wie auch negative Emotionen können in jeder Richtung in ihrer Intensität beeinflusst werden. In der Emotionsregulations-Forschung interessiert man sich meist jedoch für die Reduktion von negativen Emotionen und die Aufrechterhaltung von positiven Emotionen, welche dann zu einer effektiven Emotionsregulation führen. Diese Prozesse können automatisch, aber auch kontrolliert ablaufen. Nicht jede Emotionsregulation wird der Person bewusst zugänglich. In der Regel ist die Emotionsregulation sozial motiviert oder hedonistisch.
1 Einleitung: Beschreibt die theoretische Relevanz von Emotionen im Sport und formuliert das Ziel der Arbeit, den Zusammenhang zwischen Persönlichkeit und Emotionsregulation zu erforschen.
2 Die Begriffe Emotionen und Persönlichkeit: Führt in die theoretischen Grundlagen der Emotionsregulation, des Big Five Modells der Persönlichkeit sowie die Definitionen von Leistungs- und Breitensport ein.
3 Methodischer Teil: Erläutert das quantitative Forschungsdesign, die Stichprobenauswahl sowie die eingesetzten psychometrischen Fragebögen (SEK-27, B5T) zur Datenerhebung.
4 Darstellung der Ergebnisse: Präsentiert die statistische Auswertung der sieben aufgestellten Hypothesen mittels Varianzanalysen und Regressionsanalysen.
5 Diskussion: Reflektiert kritisch die Methodik, interpretiert die statistischen Ergebnisse im Kontext der existierenden Fachliteratur und erläutert die Limitationen der Studie.
6 Ausblick: Leitet praktische Implikationen für die sportpsychologische Talentförderung ab und gibt Empfehlungen für zukünftige Forschungsansätze.
Emotionsregulation, Persönlichkeit, Leistungssport, Breitensport, Big Five, Neurotizismus, Gewissenhaftigkeit, quantitative Forschung, Sportpsychologie, SEK-27, B5T, Verhaltenspsychologie, Leistungsoptimierung, psychologische Diagnostik, Selbstregulation.
Die Arbeit untersucht, welchen Einfluss die Persönlichkeitsmerkmale Gewissenhaftigkeit und Neurotizismus auf die Art und Weise haben, wie Sportler ihre Emotionen regulieren.
Die Kernthemen umfassen die Sportpsychologie, Emotionsforschung (Emotionsregulation), Persönlichkeitspsychologie (Big Five Modell) und die Differenzierung zwischen Leistungs- und Breitensport.
Das Ziel ist es zu ermitteln, ob Sportler mit unterschiedlichem Leistungsniveau (Leistungssportler vs. Breitensportler) signifikante Unterschiede in ihrer Emotionsregulation aufweisen und ob diese mit den genannten Persönlichkeitsmerkmalen korrelieren.
Es wurde eine quantitative empirische Studie durchgeführt, bei der 200 Teilnehmer mittels der Fragebögen SEK-27 (Emotionsregulation) und B5T (Persönlichkeit) online befragt wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Literaturaufarbeitung, eine detaillierte methodische Vorgehensweise und die anschließende statistische Prüfung von sieben verschiedenen Hypothesen.
Wichtige Begriffe sind Emotionsregulation, Leistungssport, Persönlichkeitsmerkmale (Neurotizismus, Gewissenhaftigkeit), das Big Five Modell und quantitative Datenauswertung im sportpsychologischen Kontext.
Die Studie ergab keinen signifikanten Unterschied in der allgemeinen Emotionsregulation, stellte jedoch fest, dass Leistungssportler signifikant höhere Werte im Merkmal Gewissenhaftigkeit aufweisen.
Die Studie belegt, dass Personen mit (über-)durchschnittlich hohen Werten im Merkmal Neurotizismus eine geringere Emotionsregulation aufweisen als Personen mit niedrigeren Ausprägungen.
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