Bachelorarbeit, 2018
47 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Theorie
2.1 Gütekriterien
2.2 Aktueller Forschungsstand
2.3 Der Klimmzug
2.4 Latzug
2.5 Belastungssteuerung
2.6 Erwärmung
2.7 Geschlechtsspezifische Unterschiede
2.8 Fragestellung
3 Methodik
3.1 Untersuchungsplanung
3.1.1 Organisation
3.1.2 Untersuchungsgruppe
3.1.3 Untersuchungsort
3.1.4 Geräte
3.1.5 Belastungssteuerung
3.2 Untersuchungsdurchführung
3.2.1 Einführung
3.2.2 Erwärmung
3.2.3 Klimmzug
3.2.4 Latzug
3.2.5 Abschluss
3.3 Datenverarbeitung
4 Ergebnisse
4.1 Korrelation zwischen den Variablen und dem Klimmzugerfolg/-misserfolg
4.1.1 Größe
4.1.2 Gewicht
4.1.3 Schulterbreite
4.1.4 BMI
4.2 Die Latzugleistung in Bezug auf die Klimmzugleistung
4.3 Korrelation zwischen den Variablen und der Erwärmungsintensität
4.3.1 Größe
4.3.2 Gewicht
4.3.3 Schulterbreite
4.3.4 BMI
4.4 Auswirkung der Erwärmungsintensität auf die Latzug- und Klimmzugleistung
5 Diskussion
6 Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, eine Eigendiagnostik für Frauen zur Prognose ihrer Klimmzugleistung zu entwickeln, um so die hohe Durchfallquote bei sportmotorischen Eignungsprüfungen zu reduzieren und das Training effizienter zu steuern. Forschungsleitend ist dabei die Frage, welcher prozentuale Anteil des eigenen Körpergewichts an der Latzugmaschine bewältigt werden muss, um erfolgreich einen Klimmzug ausführen zu können, sowie die Untersuchung des Einflusses der Erwärmungsintensität auf die Leistung.
2.3 Der Klimmzug
Der Klimmzug ist eine der wirkungsvollsten Grundübungen für den Oberkörper (King & Schuler, 2004; Vella, 2006; Esquerdo, 2010).
„The pull- up is a closed kinetic chain, multi-joint upper-body exercise that can improve an athlete’s shoulder girdle strength, stability, and ability to produce high forces during pulling activities, such as (but not limited to) rope climbing, rock climbing, gymnastics, rowing, and swimming“ (Ronai & Scibek, 2014, S. 88).
Es ist eine Multi-Gelenks-Übung, bei der besonders der breite Rückenmuskel (Musculus latissimus dorsi) stark beansprucht wird. Doch auch der kurze Kopf des Bizeps (Musculus biceps brachii) und der große Rundmuskel (Musculus teres major) zählen zu den Hauptmuskeln, die bei einem Klimmzug beansprucht werden (Esquerdo, 2010).
1 Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die hohe Durchfallquote bei Eignungskriterien wie dem Klimmzug und formuliert das Ziel einer leistungsdiagnostischen Vorhersagemethode für Frauen.
2 Theorie: Es werden der Forschungsstand, die Anatomie der Übung sowie die Bedeutung von Gütekriterien, Belastungssteuerung und Erwärmung für eine Leistungsdiagnostik theoretisch fundiert.
3 Methodik: Beschreibung des Versuchsaufbaus und der Durchführung unter Verwendung eines Stufentests an der Latzugmaschine und zwei verschiedenen Erwärmungsvarianten mit 31 Probandinnen.
4 Ergebnisse: Auswertung der erhobenen Daten hinsichtlich der Korrelation von Körpermaßen, Latzugleistung und Erwärmungsintensität mit dem Klimmzugerfolg.
5 Diskussion: Interpretation der Testergebnisse im Kontext der Forschungsfragen und Vergleich mit existierender, unveröffentlichter Literatur.
6 Zusammenfassung: Abschließende Synthese der Kernergebnisse und Schlussfolgerungen für die sportwissenschaftliche Praxis.
Klimmzug, Latzug, Eigendiagnostik, Sportmotorik, Trainingssteuerung, Erwärmung, Leistungsdiagnostik, Frauen, Körperzusammensetzung, Maximalkraft, Eignungsprüfung, Sportwissenschaft, Physiologie, Krafttraining, Leistungsfähigkeit
Die Arbeit untersucht die Klimmzugleistung bei Frauen und entwickelt eine Eigendiagnostik, um die Erfolgswahrscheinlichkeit bei Eignungsprüfungen besser vorhersagen zu können.
Die Forschungsarbeit verbindet Themen der Trainingswissenschaft, der Leistungsdiagnostik und der Sportphysiologie, mit einem Fokus auf geschlechtsspezifische Unterschiede bei Oberkörperübungen.
Es wird primär untersucht, welchen prozentualen Anteil des eigenen Körpergewichts Frauen an der Latzugmaschine ziehen müssen, um einen Klimmzug erfolgreich zu absolvieren. Zudem wird der Einfluss der Erwärmungsintensität auf diese Leistung analysiert.
Die Autorin führte eine empirische Querschnittsuntersuchung mit 31 Polizistinnen durch, die einen Stufentest an der Latzugmaschine absolvierten und dabei unterschiedlichen Erwärmungsprotokollen unterzogen wurden.
Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen wie Gütekriterien und anatomische Voraussetzungen besprochen, gefolgt von der detaillierten Methodik der Datenerhebung und der anschließenden statistischen Auswertung der erzielten Ergebnisse.
Kernbegriffe sind Klimmzug, Latzug, Eigendiagnostik, Trainingssteuerung, Maximalkraft, Erwärmungsintensität und Frauen.
Ja, die Studie zeigt einen signifikanten Zusammenhang: Leichtere Frauen haben statistisch bessere Voraussetzungen, einen Klimmzug erfolgreich auszuführen.
Die Untersuchung ergab, dass eine erfolgreiche Ausführung an der Latzugmaschine mit 95 % des eigenen Körpergewichts eine sehr hohe Erfolgswahrscheinlichkeit für Klimmzüge bietet.
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