Bachelorarbeit, 2023
49 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung und Problemstellung
2. Theoretischer Hintergrund
2.1 Der leichtathletische Weitsprung
2.2 Das Video als Feedback- und Anleitungsanregung
3. Möglichkeiten und Plattformen für Videomaterial
3.1 Überblick über die vorhandenen Kanäle und Inhalte für das Training in der Leichtathletik
3.2 Herausforderungen und Chancen bei der Verwendung von Videos zum Selbstlernen im Training
4. Fragestellung und methodisches Vorgehen
5. Einsatz von Selbstlernvideos im leichtathletischen Weitsprungtraining
5.1 Befragung von Trainer*innen und Athleten zum Einsatz von Selbstlernvideos
5.1.1 Methode
5.1.2 Aufbau Fragebogen
5.1.3 Stichprobenauswahl
5.1.4 Datenauswertung
5.2 Ergebnisse
6. Diskussion
6.1 Zusammenfassung und Interpretation der Ergebnisse
6.2 Stärken und Limitation
6.3 Ausblick
6.4 Schlussfolgerung
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einsatz von Selbstlernvideos im leichtathletischen Aufbautraining des Weitsprungs. Ziel ist es, unter Berücksichtigung der Forschungsfrage zu analysieren, inwiefern digitale Medien als Hilfsmittel zur Verbesserung technischer Fertigkeiten und zur Leistungssteigerung beitragen können, flankiert durch eine Befragung zu praktischen Erfahrungen von Trainern und Athleten.
2.1 Der leichtathletische Weitsprung
Wie eingangs aufgeführt wurde, gilt der Weitsprung mit der Kombination aus schnellkräftiger Bewegung im Anlauf und optimalem Absprung als „motorische Meisterleistung“ (Killing et al., 2008, S. 122). Dahingehend gelten die Faktoren Anlaufgeschwindigkeit und der effektive Einsatz der Absprungkraft, auch als „Vertikalimpuls“ (Killing et al., 2008, S. 124) bezeichnet, bestimmend für die maximale Sprungweite (vgl. Bauersfeld & Schröter, 2015, S. 438). Die dabei gemessene Distanz zwischen Absprung und Landung verbindet nach dem Teilweitenmodell drei Komponenten (vgl. Killing et al., 2008, S. 123). Nach Killing et al. (2008) setzt sich die Sprungweite zum einen aus der Absprungpositionsweite zusammen, welche sich zwischen KSP-Projektion und dem vorderen Rand der Fußspitze beim Absprung befindet. Hinzu kommt die Weite der KSP-Projektion vom Absprung bis zum Beginn der Landung und welche als Flugweite bezeichnet wird (vgl. Killing et al., 2008, S. 123). An dieser Stelle kommen nach Killing et al. (2008) die bereits genannten bestimmenden Faktoren des Weitsprungs zum Tragen.
1. Einleitung und Problemstellung: Dieses Kapitel verortet das Thema im Kontext der durch die Pandemie beschleunigten Digitalisierung im Sport und definiert die Relevanz des Weitsprung-Aufbautrainings.
2. Theoretischer Hintergrund: Hier werden die biomechanischen Grundlagen des Weitsprungs sowie die lerntheoretischen Aspekte von Video-Feedback und Video-Instruktion erläutert.
3. Möglichkeiten und Plattformen für Videomaterial: Es erfolgt eine Bestandsaufnahme von Online-Quellen (wie YouTube) und deren Eignung für das sportliche Techniktraining.
4. Fragestellung und methodisches Vorgehen: Dieses Kapitel formuliert die Forschungsfrage und begründet die Wahl eines quantitativen Querschnittsdesigns für die empirische Erhebung.
5. Einsatz von Selbstlernvideos im leichtathletischen Weitsprungtraining: Dieser Abschnitt beschreibt die Durchführung der Befragung bei Trainern und Athleten sowie die resultierende Datenauswertung.
6. Diskussion: Die Ergebnisse werden im Hinblick auf die Forschungsfrage interpretiert und kritisch im Kontext von Stärken, Limitationen und künftigen Forschungsperspektiven beleuchtet.
Weitsprung, Aufbautraining, Selbstlernvideos, Video-Feedback, Video-Instruktion, Digitalisierung, Techniktraining, Leistungssteigerung, Leichtathletik, Sportdidaktik, Online-Plattformen, Trainingsmethodik
Die Arbeit untersucht den aktuellen Stellenwert und die Potenziale von Online-Selbstlernvideos für die Verbesserung von Technik und Leistung im Weitsprung während des Aufbautrainings.
Die Arbeit verknüpft sportwissenschaftliche Biomechanik und Trainingslehre mit medienpädagogischen Aspekten der digitalen Wissensvermittlung im Sport.
Es wurde ein quantitatives Querschnittsdesign in Form einer Online-Befragung verwendet, um Einstellungen und das Nutzungsverhalten von Athleten und Trainern zu erfassen.
Die Untersuchung zeigt, dass Selbstlernvideos als nützliche Ergänzung angesehen werden, insbesondere zur Visualisierung technischer Abläufe, jedoch professionelle Anleitung durch Trainer nicht ersetzen können.
Zu den kritischen Aspekten zählen mögliche Fehlinformationen, mangelnde pädagogische Qualität sowie die fehlende individuelle Korrekturmöglichkeit durch einen Coach.
Die befragten Sportler und Trainer greifen primär auf öffentliche Plattformen wie YouTube zurück, äußern jedoch den Wunsch nach qualitativ hochwertigen, fachlich fundierten Inhalten.
Video-Instruktion dient dem Erlernen neuer Bewegungsmuster, während Video-Feedback die reflektierte Analyse der eigenen Ausführung im Vergleich zu einem Sollwert ermöglicht.
Ein Großteil der Befragten ist im Alter von 11-20 Jahren, was die hohe Affinität zu digitalen Netzinhalten widerspiegelt.
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