Examensarbeit, 2009
112 Seiten, Note: 1
Geowissenschaften / Geographie - Phys. Geogr., Geomorphologie, Umweltforschung
Die Zulassungsarbeit befasst sich mit dem Nationalpark Bayerischer Wald und seinen Wäldern. Ziel ist es, die naturräumliche Ausstattung, die Waldgeschichte und die Entwicklung des Nationalparks im Kontext der Waldschäden, insbesondere durch Borkenkäferbefall, zu beleuchten.
Die Arbeit beginnt mit einer Beschreibung der naturräumlichen Ausstattung des Bayerischen Waldes, die die Lage, Geologie, Geomorphologie, Böden, Gewässer und das Klima umfasst. Anschließend wird die Waldgeschichte bis zur Nationalparkgründung beleuchtet, wobei die anthropogenen Einflüsse wie Siedlungsgeschichte, Glashütten und forstwissenschaftliche Besonderheiten sowie Naturkatastrophen und politische Zwangssituationen eine wichtige Rolle spielen.
Das dritte Kapitel widmet sich der Entstehung, Philosophie und Struktur des Nationalparks Bayerischer Wald, einschließlich der politischen Debatten und Entscheidungen, des Leitbildes und der Ziele, der Managementzonen und der Akzeptanz des Nationalparks in der Bevölkerung. Es werden auch die geographischen Forschungsbereiche im Nationalpark vorgestellt.
Das vierte Kapitel untersucht die Waldschäden seit Gründung des Nationalparks, mit einem Schwerpunkt auf dem Borkenkäferbefall. Die Auswirkungen des Befalls auf die Ökologie, insbesondere auf Abfluss und Wasserqualität, sowie die Waldentwicklung nach dem Befall werden detailliert analysiert.
Nationalpark Bayerischer Wald, Waldgeschichte, Borkenkäferbefall, Luftschadstoffmonitoring, Ökologie, Managementzonen, Akzeptanz, Bildungsmöglichkeiten.
Der Nationalpark wurde 1969 als erster Nationalpark in Deutschland gegründet.
Der Borkenkäferbefall ist ein zentrales Thema. Die Arbeit untersucht die Biologie des Käfers, die Befallsentwicklung und die Auswirkungen auf die Ökologie sowie die natürliche Waldverjüngung nach dem Absterben der Bestände.
Der Wald wurde historisch für Glashütten genutzt und ab dem 19. Jahrhundert intensiv forstwirtschaftlich erschlossen (z.B. durch Trift und Waldbahnen).
Es gibt verschiedene Einrichtungen wie das Hans-Eisenmann-Haus, das Haus der Wildnis und spezielle Programme für Schulklassen im Wildniscamp am Falkenstein.
Das Leitbild orientiert sich am Naturschutz und dem Ziel, die urwüchsigen Hochlagenwälder in ihrer natürlichen Entwicklung zu schützen („Natur Natur sein lassen“).
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