Bachelorarbeit, 2023
55 Seiten
1. Einleitung
2. Theoretische Fundierung
2.1. Das Phänomen Big Data
2.2. Die Big-Data-Analyse
2.3. Big Data-Anwendungen im Immobiliensektor
3. Die systematische Literaturanalyse
3.1. Grundlagen der systematischen Literaturanalyse
3.2. Aufbau der Literaturanalyse
3.3. Eingruppierung der Literaturanalyse
3.4. Suchrahmen, -begriffe und Selektionskriterien
4. Analyse und Synthese der Forschungsliteratur
4.1. Entwicklung der Konzeptmatrix
4.2. Synthese der Implementierbarkeit von Big-Data-Technologien im Immobilienbereich
4.2.1. Immobilienbewertung und -preise
4.2.2. Immobilieninformationssystem
4.2.3. Entscheidungsfindung und -unterstützung
4.2.4. Immobilienentwicklung
4.2.5. Prädiktive Analyse
4.2.6. Social-Media Analyse
4.3. Ergebnisse und Entwicklungen zur Anwendbarkeit von Big Data im Immobilienbereich
5. Forschungsbedarf zu Big Data im Immobiliensektor und Limitation der Literaturanalyse
5.1. Big Data im Immobiliensektor - Forschungsagenda
5.2. Kritische Reflexion der Methoden und Limitationen der Literaturanalyse
6. Schlussbetrachtung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, den wissenschaftlichen Forschungsstand zur Nutzung von Big Data im Immobiliensektor systematisch zu analysieren, relevante Erkenntnisse aus existierenden Studien abzuleiten sowie eine Forschungsagenda für zukünftige wissenschaftliche Untersuchungen zu formulieren.
2.1. Das Phänomen Big Data
Die Entstehung von Big Data erfolgt durch verschiedene Quellen und Prozesse. Eine erhöhte Generierung von Datenmengen ergibt sich nach McAfee und Brynjolfsson (2012, S. 5) durch die Verbreitung digitaler Plattformen, sozialer Medien, mobiler Apps und E-Commerce-Websites. Jeder Klick, jede Interaktion sowie jede Transaktion im Internet kann potenziell Daten erzeugen. Zusätzlich trägt die zunehmende Verbreitung von Sensoren und IoT-Geräten dazu bei, dass immer mehr physische Objekte mit dem Internet verbunden sind und kontinuierlich Daten über ihre Umgebung generieren.
Der Begriff „Big Data“ bezieht sich folglich auf Daten, die sich durch ein hohes Volumen, ein vielseitiges Format, einschließlich unstrukturierter Daten wie Text, und einen schnellen Generierungszyklus auszeichnen und die Schwierigkeiten bei der Erfassung, Speicherung, Suche und Analyse mit sich bringen. Weiter heißt es, Big Data wird ursprünglich basierend auf der Vielfalt, dem Volumen und der Geschwindigkeit der Daten charakterisiert, die auch als die drei Vs der Daten bekannt sind. Später wird jedoch Wert und Wahrhaftigkeit zu den zuvor definierten Aspekten der Daten hinzugefügt.
1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die zunehmende Relevanz von Big Data für die Immobilienwirtschaft und definiert das Ziel der vorliegenden systematischen Literaturanalyse.
2. Theoretische Fundierung: Hier werden die zentralen Begrifflichkeiten rund um Big Data definiert sowie die Einsatzbereiche von Big-Data-Technologien in der Immobilienbranche theoretisch fundiert.
3. Die systematische Literaturanalyse: Der methodische Aufbau der Literaturrecherche, inklusive Suchkriterien und Datenbankauswahl, wird in diesem Kapitel dargelegt.
4. Analyse und Synthese der Forschungsliteratur: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse der Literaturanalyse mittels Konzeptmatrix und synthetisiert die Anwendungsmöglichkeiten von Big Data in sechs thematischen Kategorien.
5. Forschungsbedarf zu Big Data im Immobiliensektor und Limitation der Literaturanalyse: Hier werden Forschungslücken identifiziert, eine Forschungsagenda erstellt und die methodischen Grenzen der vorliegenden Arbeit kritisch reflektiert.
6. Schlussbetrachtung und Ausblick: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Analyse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung datengestützter Entscheidungsfindung im Immobiliensektor.
Big Data, Immobilien, Literaturanalyse, Prädiktive Analyse, Immobilienbewertung, Immobilienpreisprognose, Entscheidungsunterstützung, Maschinelles Lernen, Datenintegrität, Sozial-Media Analyse, Immobilienentwicklung, Risikomanagement.
Die Arbeit untersucht den aktuellen Forschungsstand zum Thema Big Data im Immobiliensektor mithilfe einer systematischen Literaturanalyse.
Zentrale Felder sind unter anderem Immobilienbewertung und -preise, Entscheidungsunterstützung, Immobilienentwicklung sowie prädiktive Analyse mittels maschinellem Lernen.
Das Ziel ist es, die wissenschaftliche Literatur zu Big Data im Immobilienwesen aufzuarbeiten, um Erkenntnisse zu gewinnen und eine Forschungsagenda für künftige Studien zu erstellen.
Die Arbeit nutzt eine systematische Literaturanalyse, bei der relevante Publikationen recherchiert, in einer Konzeptmatrix kategorisiert und anschließend synthetisiert werden.
Der Hauptteil analysiert die Anwendbarkeit von Big-Data-Technologien, kategorisiert diese in Themenfelder wie Preisprognosen oder Informationssysteme und identifiziert Entwicklungstrends.
Die Arbeit fokussiert sich auf Begriffe wie Big Data, Immobilien, systematische Literaturanalyse, prädiktive Analytik und Risikomanagement.
Maschinelles Lernen wird als zentrales Werkzeug zur Automatisierung der Datenanalyse, zur Steigerung der Genauigkeit bei Preisprognosen und zur Verbesserung der Entscheidungsfindung identifiziert.
Aufgrund der Sektor-spezifischen Volatilität und Unsicherheit ist ein datengestütztes Risikomanagement essenziell, um Investitionen zu schützen und Geschäftsprozesse zu optimieren.
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