Bachelorarbeit, 2023
79 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
2 Ambiguitätstoleranz
2.1 Erfassung der Ambiguitätstoleranz
2.2 Erkenntnisse bisheriger Forschung zur Ambiguitätstoleranz
3 Resilienz
3.1 Erfassung der Resilienz
3.2 Erkenntnisse bisheriger Forschung zur Resilienz
4 Offenheit für neue Erfahrungen
5 Krankheitsverarbeitung
5.1 Diabetes mellitus Typ 1
5.2 Epidemiologie
5.3 Erkenntnisse bisheriger Forschung zu Diabetes Typ 1
6 Hypothesen
7 Methode
7.1 Versuchsaufbau
7.2 Operationalisierung
7.3 Stichprobe
7.4 Datenanalyse
8 Ergebnisse
8.1 Deskriptive Auswertung
8.2 Konfirmatorische Auswertung
8.2.1 Faktorenanalyse
8.2.2 Korrelationsanalysen
8.2.3 Varianzanalysen
9 Diskussion
Konklusion
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Ambiguitätstoleranz, Resilienz und der Bewältigung der chronischen Erkrankung Diabetes mellitus Typ 1. Dabei wird das Ziel verfolgt, zu klären, ob diese Konzepte als Schutzfaktoren fungieren und einen signifikanten Einfluss auf die Krankheitsverarbeitung haben.
1 Einleitung
„Erst das Aushalten von Ambiguität, ermöglicht die Wahrnehmung der Wirklichkeit in all ihren Schattierungen“ (C. Baethge, persönl. Mitteilung, 2023).
Bei einer Diabetes Typ 1 Erkrankung müssen nicht nur die Schattierungen der (gesamten) Wirklichkeit ertragen werden, sondern vor allem auch die vielen parallel existierenden Einflussfaktoren auf den Blutzuckerspiegel. Da diese Mehrdeutigkeiten aufgrund der chronischen Erscheinung der Erkrankung bestehen bleiben, gilt es hierfür eine Toleranz zu entwickeln, welche die Bewältigung der Krankheit ermöglicht. Diese Toleranz gegenüber Unsicherheiten und Mehrdeutigkeiten wird auch als Ambiguitätstoleranz bezeichnet und steht thematisch im Zentrum dieser Arbeit. Mit Ambiguitätstoleranz als möglichem Teil (Schutzfaktor) der Resilienz, hat sich die Forschung zunächst nur auf den Zusammenhang zwischen Ambiguitätstoleranz und psychischen Erkrankungen beschränkt. Die Betrachtung soll mit der vorliegenden Arbeit auf die Bewältigung von (chronischen) körperlichen Erkrankungen am Beispiel des Diabetes mellitus Typ 1 erweitert werden und damit die bestehende Forschungslücke weiter ausfüllen. Das Interesse am genannten Themenfeld ergibt sich durch eine persönliche Betroffenheit, welche durch eigene Erfahrungen und den Austausch mit anderen betroffenen Diabetiker*innen eine direkte praktische Relevanz für die Verbesserung des eigenen Umgangs, sowie psychosozialen Interventionsmaßnahmen verspricht.
1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik einer chronischen Diabetes Typ 1 Erkrankung ein und verknüpft die Notwendigkeit von Ambiguitätstoleranz mit der Krankheitsbewältigung.
2 Ambiguitätstoleranz: Dieses Kapitel definiert Ambiguitätstoleranz als Fähigkeit, mit Mehrdeutigkeiten umzugehen, und beleuchtet deren Rolle als transdiagnostischen Faktor.
3 Resilienz: Das Kapitel erläutert Resilienz als psychische Widerstandsfähigkeit im salutogenetischen Kontext und diskutiert verschiedene Schutzfaktoren.
4 Offenheit für neue Erfahrungen: Es wird die Bedeutung dieses Persönlichkeitsmerkmals im Kontext der Gesundheitsförderung und dessen Schnittmenge zu Ambiguitätstoleranz untersucht.
5 Krankheitsverarbeitung: Die Krankheitsverarbeitung bei Diabetes Typ 1 wird spezifisch analysiert, inklusive der therapeutischen Herausforderungen und Belastungsfaktoren.
6 Hypothesen: In diesem Abschnitt werden die aus der Theorie abgeleiteten Annahmen über den Einfluss von Ambiguitätstoleranz, Resilienz und Offenheit auf die Krankheitsbewältigung formuliert.
7 Methode: Dieses Kapitel beschreibt das Vorgehen der Online-Umfrage, die Operationalisierung mittels standardisierter Fragebögen sowie die statistische Datenanalyse.
8 Ergebnisse: Die deskriptive und konfirmatorische statistische Auswertung der Umfragedaten wird hier präsentiert.
9 Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert, Limitationen der Studie aufgezeigt und Implikationen für die Praxis erörtert.
Konklusion: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt Ausblicke für zukünftige Forschungsbedarfe.
Ambiguitätstoleranz, Resilienz, Diabetes mellitus Typ 1, Krankheitsbewältigung, Gesundheitspsychologie, Schutzfaktoren, Offenheit für neue Erfahrungen, Chronische Erkrankungen, Online-Umfrage, salutogenetische Perspektive, Bewältigungsstrategien, psychische Widerstandsfähigkeit, Therapieadhärenz, empirische Forschung.
Die Arbeit untersucht, welchen Einfluss die psychologischen Konzepte Ambiguitätstoleranz und Resilienz auf die Krankheitsbewältigung bei Menschen mit Diabetes mellitus Typ 1 haben.
Die zentralen Felder umfassen die psychologische Krankheitsverarbeitung bei chronischen Erkrankungen, die Definition und Messung von Ambiguitätstoleranz und Resilienz sowie deren Rolle als Schutzfaktoren.
Das primäre Ziel ist es, zu ermitteln, ob Ambiguitätstoleranz, Resilienz und Offenheit für neue Erfahrungen die Krankheitsbewältigung positiv beeinflussen, um daraus Ansätze für künftige Interventionsmaßnahmen abzuleiten.
Es wurde eine Online-Umfrage durchgeführt, bei der 200 Diabetiker*innen mittels validierter Fragebögen (u. a. EFK, RS-13, UGTS, IMA-40) anonym zu ihren psychologischen Ressourcen befragt wurden.
Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen zu den drei Hauptkonzepten aufgearbeitet, Hypothesen gebildet, die methodische Vorgehensweise dargelegt und die Ergebnisse mittels Faktorenanalysen, Korrelationen und Varianzanalysen statistisch ausgewertet.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Ambiguitätstoleranz, Resilienz, Diabetes Typ 1, Krankheitsbewältigung und Schutzfaktoren geprägt.
Die Studie konnte zeigen, dass Resilienz einen signifikanten Einfluss auf die Krankheitsbewältigung bei Diabetes Typ 1 hat, wobei besonders Personen mit höherem Resilienzniveau profitieren.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Ambiguitätstoleranz zwar keinen direkten signifikanten Einfluss auf die Krankheitsbewältigung hat, jedoch als wichtiger Schutzfaktor der Resilienz fungiert und somit einen indirekten Beitrag leistet.
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