Bachelorarbeit, 2023
77 Seiten, Note: 1,3
1. EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2. ZIELSETZUNG
3. GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Arbeit und Gesundheit
3.1.1 Verständnis von Gesundheit
3.1.2 Arbeits-und Gesundheitssituation der erwerbstätigen Bevölkerung
3.2 Betriebliches Gesundheitsmanagement
3.2.1 Begriffsbestimmung und Bestandteile des betrieblichen Gesundheitsmanagements
3.2.2 Arbeits- und Gesundheitsschutz
3.2.3 Betriebliches Eingliederungsmanagement
3.2.4 Betriebliche Gesundheitsförderung
3.3 Führung und Gesundheit
3.4 Unternehmenskultur und Gesundheit
3.5 Intervention
3.5.1 aktueller Forschungsstand zum Thema bedingungsbezogene Interventionen (Verhältnisprävention)
3.5.2 aktueller Forschungsstand zum Thema bedingungsbezogene Personenbezogene Interventionen (Verhaltensprävention)
4. METHODIK
4.1 allgemeine Informationen zum Studiendesign
4.2 Beschreibung der Stichprobe
4.3 Beschreibung der Messinstrumente
4.4 Beschreibung der Untersuchungsdurchführung
4.5 Beschreibung der statistischen Auswertung des Datenmaterials
4.6 Ableitung der Hypothesen
5. ERGEBNISSE
5.1 Deskriptive Veranschaulichung der Studienergebnisse
6. DISKUSSION
6.1 Zusammenfassung der Ausgangsfrage und Hauptergebnisse
6.2 Kritischer Vergleich der Ergebnisse
6.3 Grenzen der Studie
6.4 Grenzen des Messinstrumentes
7. ZUSAMMENFASSUNG
Die Arbeit untersucht, inwieweit kleine und mittlere Unternehmen (KMU) die Gesundheit ihrer Beschäftigten aktiv erhalten und fördern und in welchen spezifischen Themenfeldern weiterhin Handlungsbedarf besteht, um die Gesundheit der Mitarbeitenden langfristig zu sichern.
3.1 Arbeit und Gesundheit
Arbeit und Gesundheit stehen in enger Verbindung zueinander. So kann die Arbeit positive oder negative Auswirkungen auf die Gesundheit der arbeitenden Bevölkerung haben. Es hängt davon ab, wie groß die psychischen und physischen Belastungen durch die Arbeit für die Beschäftigten sind. Der physischen Belastung kann man größtenteils mit ergonomischen Arbeitsplätzen und persönlicher Arbeitsschutzkleidung entgegenwirken. Für die psychischen Belastungen gibt es bislang wenige Präventionsmaßnahmen. Die größten Ängste im Bezug zum Beruf sind der Jobverlust und das Vereinen von Beruf und Privatleben. Daher ist es sehr wichtig, dass das Arbeitsklima kollegial, freundlich und fair ist. (Initiative neue Qualität der Arbeit, 2023)
Seit mehreren Jahrhunderten stellt man sich die Frage „Was ist Gesundheit?“. Gesundheit ist kein eindeutig definierter Begriff, sondern ein von kulturellen, gesellschaftspolitischen und ökologischen Kontext beeinflusstes Konstrukt. Eine der verbreitetsten Begriffsdefinitionen ist die der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von 1948 „Gesundheit ist der Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Krankheit und Gebrechen. Das Erreichen des höchstmöglichen Gesundheitsniveaus ist eines der Grundrechte jedes Menschen, ohne Unterschied der ethnischen Zugehörigkeit [original: „race“], der Religion, der politischen Überzeugung, der wirtschaftlichen oder sozialen Stellung.“ (Franzkowiak, 2022) Der WHO gelingt es mit Ihrer Definition eine neue Sichtweise auf den Begriff „Gesundheit“ zu richten. Die meisten vorherigen Ansätze ließen das soziale und psychische Wohlbefinden außer Acht. Kritisch sollte man jedoch die Vollkommenheit des Wohlbefindens sehen, da es nur wenigen Menschen kurzfristig gelingt, vollkommen gesund in allen drei Bereichen (körperlich, sozial und psychisch) zu sein.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die Thematik des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels als Treiber für betriebliche Gesundheitsförderung.
2 ZIELSETZUNG: Definition der Forschungsabsicht, den Handlungsbedarf in KMU hinsichtlich der Mitarbeitergesundheit durch eine Expertenbefragung zu explorieren.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Theoretische Einordnung der Konzepte Arbeit, Gesundheit, betriebliches Gesundheitsmanagement sowie Interventionen inklusive aktueller Forschung.
4 METHODIK: Darstellung des Studiendesigns, der Stichprobenauswahl, der verwendeten Messinstrumente sowie der Durchführung und statistischen Analyse der Befragung.
5 ERGEBNISSE: Detaillierte deskriptive Auswertung der erhobenen Daten in den verschiedenen Themenfeldern des Fragebogens.
6 DISKUSSION: Kritische Reflexion der Hauptergebnisse im Vergleich zum Forschungsstand sowie Ableitung von Grenzen der Studie und weiteren Empfehlungen.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Abschließender Überblick über die Kernergebnisse der Untersuchung und die Notwendigkeit weiteren Handelns in KMU.
Betriebliche Gesundheitsförderung, KMU, BGM, gesundes Arbeitsumfeld, Verhältnisprävention, Verhaltensprävention, Unternehmenskultur, gesunde Führung, Fehlzeiten, Gesundheitsmanagement, Prävention, Resilienz, Demografischer Wandel, Arbeitgeberattraktivität, Fachkräftemangel.
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der aktuellen gesundheitsfördernden Situation in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und untersucht, wo ein konkreter Handlungsbedarf besteht.
Zentrale Schwerpunkte sind die Strategie eines gesunden Unternehmens, das Arbeitsumfeld, die Organisation, das Führungsverhalten, das Miteinander und das gesundheitsförderliche Verhalten der Beschäftigten.
Ziel ist es zu ermitteln, inwieweit KMU bereits in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter investieren und in welchen Bereichen Potenziale für eine Optimierung der Gesundheitsförderungskonzepte liegen.
Die Arbeit nutzt einen quantitativen Ansatz in Form einer schriftlichen Befragung, bei der 15 Unternehmensvertreter standardisierte Fragebögen zugesandt bekamen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Literaturaufarbeitung und eine empirische Datenauswertung, die auf fünfzehn schriftlich ausgefüllten Fragebögen basiert.
Die wichtigsten Schlagworte sind Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF), Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM), KMU-spezifische Herausforderungen und die gesundheitsfördernde Unternehmenskultur.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Anzahl der Beschäftigten einen Einfluss auf die angebotenen Gesundheitsaktivitäten hat, wobei kleinere Unternehmen oft über weniger Kapazitäten verfügen.
Während viele Unternehmen ihre Außenwirkung hinsichtlich Gesundheit positiv einschätzen, zeigt sich bei der internen Ressourcenplanung oft ein signifikanter Handlungsbedarf.
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