Bachelorarbeit, 2009
63 Seiten, Note: 1,0
1. Das Klettern – eine Einführung
1.1 Problemstellung und Methodik der Arbeit
1.2 Definitionen und Erläuterungen
1.3 Historische Aspekte des Sportkletterns
2. Entwicklung der Kletterwettkämpfe
2.1 International
2.2 National (Deutschland)
3. Nationale und internationale Strukturen im Bereich der Kletterwettkämpfe
4. Situation der Wettkämpfe in Deutschland
4.1 Zahlen und Daten
4.2 Ablauf eines Wettkampfes
4.3 Organisation
4.4 Medienpräsenz
4.5 Sponsoring
4.6 Interessen der Rollenpartner
4.6.1 Umfrageaktion bei der Deutschen Meisterschaft
4.6.2 Interessen der Sportler
4.6.3 Interessen der Zuschauer
4.6.4 Interessen des Veranstalters
4.7 Problemstellen
4.8 Verbesserungsvorschläge
5. Perspektiven/Zukunftsaussichten
Die vorliegende Arbeit untersucht die aktuelle Situation nationaler Sportkletterwettkämpfe in Deutschland, um den Organisationsgrad, die Medienpräsenz sowie die Interessen verschiedener Rollenpartner zu analysieren und auf dieser Basis Potenziale für eine professionellere Zukunft des Wettkampfsports abzuleiten.
1. Das Klettern – eine Einführung
„Klettern ist Sport. Gegenüber anderen Sportlern ist es arrogant zu behaupten, es sei mehr. Als Sport beinhaltet das Klettern jedoch die großartige Chance, jenseits der körperlichen Leistung eine phantastische Natur zu erleben, in interessante Länder zu reisen, mit Freunden im Café herumzuhängen und sich nicht von Trainern oder Offiziellen sagen lassen zu müssen, was man zu tun hat. Insofern wird der Sport auch zu einem Lebensstil.“
Diese Aussage von einem der besten Kletterer der Welt Ende der Achtziger Jahre hat den Klettersport grundlegend verändert. Was anfangs als Extremsport galt und nur professionellen Bergsteigern vorbehalten war, gilt heute als beliebter und weitverbreiteter Breitensport. In hochmodernen Kletterhallen und –anlagen findet man von Kindern, die gerade erst laufen gelernt haben, bis zu Senioren jede Alters- und Gesellschaftsgruppe. Klettern beansprucht dabei den kompletten Körper, physisch wie psychisch.
Die Sportart Klettern, die sich aus dem Bergsteigen heraus entwickelt hat (siehe Punkt 1.2), gliedert sich heute in viele verschiedene Unterarten, die eigene Regeln und Gesetze haben und unterschiedliche Anforderungen an den Sportler stellen. Als Sportklettern bezeichnet man die Art von Klettern, die die meisten Klettersportler betreiben. In den vielen Kletterhallen, -anlagen und -gärten in der Nähe des Wohnortes kann man sich - wie in anderen Sportarten auch - nach Feierabend austoben und Freunde treffen. Der Sport ist also eine Betätigung für die ganze Familie und nicht nur für bergbegeisterte Extremsportler.
1. Das Klettern – eine Einführung: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Entwicklung des Kletterns vom Extremsport zum Breitensport und definiert zentrale Begriffe wie Sportklettern, Bouldern und verschiedene Begehungsstile.
2. Entwicklung der Kletterwettkämpfe: Hier wird der historische Werdegang des Wettkampfkletterns von ersten internationalen Ansätzen bis zur Entstehung strukturierter nationaler Serien in Deutschland dargestellt.
3. Nationale und internationale Strukturen im Bereich der Kletterwettkämpfe: Das Kapitel erläutert die organisatorischen Hierarchien des Deutschen Alpenvereins (DAV) und des Weltverbandes (IFSC), welche für die Durchführung von Wettkämpfen maßgeblich sind.
4. Situation der Wettkämpfe in Deutschland: Dieses Hauptkapitel analysiert detailliert den Ablauf, die Organisation, Medienpräsenz, Sponsoring-Aktivitäten sowie die Interessen aller beteiligten Rollenpartner anhand von Umfragedaten und Experteninterviews.
5. Perspektiven/Zukunftsaussichten: Abschließend werden Potenziale zur Professionalisierung diskutiert, wobei der Fokus auf einem modernen Eventkonzept und der langfristigen Vision einer olympischen Sportart liegt.
Sportklettern, Wettkampfklettern, Deutscher Alpenverein, DAV, IFSC, Bouldern, Lead-Klettern, Speed-Klettern, Sponsoring, Medienpräsenz, Eventmanagement, Routenbau, Umfrage, Professionalisierung, Breitensport.
Die Bachelorarbeit analysiert den Status quo nationaler Sportkletterwettkämpfe in Deutschland unter Berücksichtigung organisatorischer, medialer und interessenspolitischer Aspekte.
Im Zentrum stehen die Wettkampfstrukturen des DAV, die Erwartungen von Sportlern und Zuschauern sowie die strategische Optimierung von Organisation und Sponsoring.
Das Ziel ist es, durch die Auswertung empirischer Daten Schwachstellen bei nationalen Kletterevents aufzudecken und fundierte Verbesserungsvorschläge für eine professionellere Eventgestaltung zu liefern.
Die Autorin nutzt eine Kombination aus qualitativer Literaturanalyse, der Durchführung von Fragebogen-Aktionen bei nationalen Meisterschaften sowie Experteninterviews mit Funktionären und Athleten.
Der Hauptteil gliedert sich in die Erfassung von Daten zu Wettkämpfen, die detaillierte Darstellung des organisatorischen Ablaufs sowie eine tiefgehende Analyse der Interessen von Veranstaltern, Sportlern und Zuschauern.
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Sportklettern, Wettkampfmanagement, DAV, Sponsoring und Professionalisierung definieren.
Der DAV fungiert als zentraler Veranstalter und Dachverband. Die Arbeit untersucht kritisch dessen Schnittstellenarbeit zwischen Hauptverband und den ausführenden Sektionen.
Laut der Untersuchung ist eine Steigerung des Eventcharakters essenziell, um die Attraktivität für Zuschauer, Medien und Sponsoren zu erhöhen und sich als moderne Sportart zu etablieren.
Die Umfrageergebnisse zeigen eine differenzierte Kritik, wobei vor allem der Wunsch nach professionelleren internationalen Standards und einer besseren Routenqualität im Jugendbereich geäußert wird.
Die Autorin plädiert für ein umfassendes Marketingkonzept, die Produktion von Teaserfilmen sowie eine gezieltere Kommunikation gegenüber regionalen und überregionalen Fernsehsendern.
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