Bachelorarbeit, 2010
56 Seiten, Note: 1
Ziel dieser Arbeit ist es, die Staatsphilosophie Thomas Hobbes auf die moderne Unternehmung anzuwenden und Analogien zwischen Staat und Unternehmen aufzuzeigen. Der Fokus liegt dabei auf der Frage, ob und inwiefern sich moderne, wirtschaftswissenschaftliche Konzepte wie Markt und Spieltheorie in Hobbes' Werk wiederfinden lassen. Darüber hinaus werden strukturelle Grenzen von solchen Kooperationsgemeinschaften untersucht.
Das erste Kapitel bietet eine Einleitung in die Thematik und erläutert den Ausgangspunkt der Arbeit: die Übertragung von Hobbes' Staatsmodell auf die moderne Unternehmung. Kapitel 2 beschäftigt sich mit der Staatsphilosophie von Hobbes, wobei der Fokus auf seinen Zugang zur Politik, sein Menschbild, seine Konzeption des Naturzustands und seinen Gedanken zum Staat liegt. Im dritten Kapitel werden Staaten und Unternehmen im Kontext von Spieltheorie und Markt untersucht, um Analogien zwischen beiden Systemen aufzuzeigen. Das vierte Kapitel beschäftigt sich mit strukturellen Grenzen von Kooperationsgemeinschaften, die sich aus der Anwendung des Hobbes'schen Modells ergeben.
Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Schlüsselbegriffen Staatsphilosophie, Thomas Hobbes, Leviathan, Naturzustand, Spieltheorie, Markt, Unternehmen, Analogien, strukturelle Grenzen, homo politicus und homo oeconomicus.
Die Arbeit postuliert eine moderne Unternehmung als "Leviathan" im Sinne von Thomas Hobbes und zeigt strukturelle Ähnlichkeiten zwischen Staatsphilosophie und Unternehmensführung auf.
Hobbes' Menschenbild, das von der Sorge um gegenwärtige und zukünftige Bedürfnisse geprägt ist, wird als Vorläufer wirtschaftswissenschaftlicher Konzepte des rational handelnden Menschen interpretiert.
Die Arbeit prüft, inwiefern Hobbes' Beschreibungen des Naturzustandes und der Kooperation bereits spieltheoretische Mechanismen vorweggenommen haben.
Er symbolisiert eine allmächtige Herrscherfigur bzw. eine straffe Organisationsstruktur, die notwendig ist, um Ordnung in einer potenziell chaotischen Wettbewerbswelt zu schaffen.
Basierend auf der Analogisierung von Staaten und Unternehmen werden Gefahren und Grenzen analysiert, die für jede Form der organisierten Zusammenarbeit bestehen.
Seine Analyse politischer Mechanismen und menschlicher Antriebe lässt sich laut der Arbeit direkt auf die Funktionsweise moderner westlicher Gesellschaften und Märkte übertragen.
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