Examensarbeit, 2009
86 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Warum wurde das Planspiel als handlungsorientierte Methode ausgewählt?
3. Lehrerfunktionen
3.1 Kooperation, Innovation und Evaluation
3.2 Erziehen
3.3 Organisieren und verwalten
4. Planspielkonzept „Wir spielen Kommunalpolitik“
4.1 Ziele
4.2 Beteiligte Akteure
4.3 Spielablauf
4.3.1 Einführende Unterrichtsstunden zur Thematik Kommunalpolitik
4.3.2 Besuch einer öffentlichen Stadtratssitzung
4.3.3 Erster und zweiter Projekttag – Erarbeitung von Anträgen mit Hilfe echter Kommunalpolitiker/- innen
4.3.3.1 Spieleinführungsphase
4.3.3.2 Gruppeneinteilungs- und Lesephase
4.3.3.3 Gruppen- und Themenfindungsphase
4.3.3.4 Meinungsbildungs-/ Strategieplanungsphase I
4.3.3.5 Interaktionsphase zwischen den Fraktionen
4.3.3.6 Meinungsbildungs-/ Strategieplanungsphase II
4.3.3.7 Vorbereitungsphase für die gespielte Ratssitzung
4.3.4 Dritter Projekttag – Gespielte Ratssitzung
4.3.5 Vierter und Fünfter Projekttag – Distanzierung und Auswertung des Planspiels sowie Erstellung einer Präsentation
5. Auswertung der Evaluation und Erfahrungen des Planspiels vom Winter 2009
6. Schlussbemerkungen
7. Literaturverzeichnis
8. Anhang
Die vorliegende Arbeit entwickelt ein Planspielkonzept zur Förderung des Demokratieverständnisses und zum Abbau von Politikverdrossenheit bei Schülern einer Hauptschule durch handlungsorientiertes Lernen im kommunalpolitischen Kontext.
4.3.1 Einführende Unterrichtstunden zur Thematik Kommunalpolitik
Die einführenden Unterrichtstunden sind der erste Schritt um die SuS mit der Kommunalpolitik vertraut zu machen. Vereinfacht und für die SuS verständlich wird erklärt, was Kommunalpolitik ist, wie sie funktioniert und welche Rolle sie in unserem Land einnimmt. Die einzelnen Stunden sollen dazu beitragen, Kommunalpolitik im eigenen Umfeld zu erkennen und zu begreifen, um so überhöhten Erwartungen und unnötige Frustration und Politikverdrossenheit vorzubeugen.
In der Unterrichtsreihe befassen sich die Lernenden mit ihrer eigenen Heimatstadt Schwerte, indem sie sich mit der Kommunalpolitik vor Ort (Bürgermeister, Stadtrat, Verwaltung, Fraktionen, Koalitionen, Opposition, Ausschüsse) auseinandersetzen und ihrer eigenen Stadt Schulnoten in verschiedenen Bereichen (Bäder, Jugendclubs, Nachtleben, Shopping, Sportmöglichkeiten, Natur, Schulgebäude, Bibliothek, Straßenzustand, Radwege, Busanbindung, Kulturangebot, Kinderfreundlichkeit, Ämter) geben. Für manche Bereiche können die SuS gute Noten geben, für manche vielleicht nicht. Genau hier finden sich die Ansatzpunkte für das Planspielkonzept Kommunalpolitik, indem die SuS erkennen, dass sich genau bei den schlechten Noten die Angelegenheiten befinden, für die sich die Bürger der Stadt Schwerte selbst einsetzen können und müssen.
1. Einleitung: Die Einleitung begründet das Planspiel-Konzept als handlungsorientierten Ansatz zur Demokratieerziehung und adressiert das Problem der Politikverdrossenheit bei Jugendlichen.
2. Warum wurde das Planspiel als handlungsorientierte Methode ausgewählt?: Dieses Kapitel erläutert die didaktischen Prinzipien der Handlungsorientierung und begründet die Wahl des Planspiels zur Vermittlung komplexer politischer Zusammenhänge.
3. Lehrerfunktionen: Hier werden die Aufgaben der Lehrkraft während des Projektes, insbesondere in Bezug auf Kooperation, Innovation und Evaluation, detailliert beschrieben.
4. Planspielkonzept „Wir spielen Kommunalpolitik“: Dieses Hauptkapitel entfaltet die konkrete Planung, Ziele und den detaillierten Ablauf des Planspiels von der Vorbereitung bis zur Präsentation.
5. Auswertung der Evaluation und Erfahrungen des Planspiels vom Winter 2009: Das Kapitel analysiert das Feedback der Schüler und zieht eine Bilanz aus der ersten praktischen Erprobung des Konzepts.
6. Schlussbemerkungen: Der Autor resümiert den Erfolg des Planspiels und zeigt Optimierungspotenziale sowie die Übertragbarkeit auf andere Bildungskontexte auf.
7. Literaturverzeichnis: Auflistung aller verwendeten Quellen.
8. Anhang: Dokumentation aller verwendeten Materialien, Anschreiben und Vorlagen.
Planspiel, Kommunalpolitik, Handlungsorientiertes Lernen, Demokratieverständnis, Partizipation, Politikverdrossenheit, Hauptschule, Politische Bildung, Projektwoche, Fraktionsarbeit, Stadtrat, Schwerte, Interessenwahrnehmung, Demokratieerziehung, Evaluation
Die Arbeit beschäftigt sich mit einem Konzept zur Förderung der politischen Partizipation von Schülern einer Hauptschule durch ein kommunalpolitisches Planspiel.
Die Schwerpunkte liegen auf der praktischen Umsetzung von Demokratieerziehung, der Kooperation mit kommunalen Akteuren und der handlungsorientierten Methode des Planspiels.
Ziel ist es, durch aktives Erleben kommunalpolitischer Entscheidungsprozesse das Demokratieverständnis zu steigern und Politikverdrossenheit abzubauen.
Die Arbeit nutzt die handlungsorientierte Methode des Planspiels (Learning by doing) und evaluiert deren Wirksamkeit anhand von Schülerbefragungen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Lehrerfunktionen und das detaillierte Phasenkonzept des Planspiels, inklusive Vorbereitung, Durchführung und Reflexion.
Kernbegriffe sind Planspiel, Kommunalpolitik, Partizipation, Politikverdrossenheit und handlungsorientiertes Lernen.
Sie fungieren als kompetente Berater für die Schüler bei der Antragserstellung und tragen durch ihre Teilnahme an der gespielten Ratssitzung zur Realitätsnähe bei.
Der Erfolg wurde durch die Auswertung eines Evaluationsbogens der beteiligten Schüler sowie die Beobachtung der Dynamik und des Medienechos gemessen.
Die Einbettung ermöglicht den notwendigen zeitlichen Rahmen für eine tiefgehende Auseinandersetzung mit politischen Prozessen und bietet den Schülern einen realen Handlungsspielraum.
Reflektiert werden unter anderem die schwierige Distanzierung der Schüler von ihrer Rolle sowie die Notwendigkeit, Kommunalpolitiker frühzeitig durch Koordinierungstreffen in das didaktische Konzept einzubinden.
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