Examensarbeit, 2009
86 Seiten, Note: 1,0
Das Planspiel „Wir spielen Kommunalpolitik“ soll das Demokratieverständnis der Lernenden fördern und die Politikverdrossenheit abbauen. Das Konzept basiert auf der handlungsorientierten Methode des Planspiels, welche die Erinnerungsfähigkeit durch aktives Lernen erhöht.¹
Die Einleitung stellt die Thematik des Planspiels „Wir spielen Kommunalpolitik“ vor und erklärt die Wahl der handlungsorientierten Methode. Kapitel 2 beleuchtet die Gründe für die Auswahl des Planspiels als Methode zur Förderung von Demokratieverständnis und Abbau von Politikverdrossenheit. Kapitel 3 behandelt die Rolle der Lehrkraft im Planspielprozess und stellt die wichtigsten Funktionen, wie Kooperation, Innovation, Evaluation, Erziehen, Organisieren und Verwalten, heraus.
Kapitel 4 präsentiert das Planspielkonzept im Detail, inklusive seiner Ziele, beteiligter Akteure und des Spielablaufs. Hier werden die einzelnen Phasen des Planspiels, von den einführenden Unterrichtsstunden über die Durchführung der gespielten Ratssitzung bis hin zur Auswertung und Reflexion, erläutert. Die Kapitel 5 beschäftigt sich mit der Auswertung der Evaluation und der Erfahrungen, die im Rahmen des Planspiels im Winter 2009 gesammelt wurden.
Das Planspiel „Wir spielen Kommunalpolitik“ fokussiert auf die Themen Demokratieverständnis, Politikverdrossenheit, handlungsorientiertes Lernen, Planspielmethode, Kommunalpolitik, Jugendbeteiligung, Partizipation, Kooperation, Evaluation, Lehrerrolle, Projektmanagement und außerschulische Zusammenarbeit.
Das Ziel ist es, das Demokratieverständnis von Schülern der Sekundarstufe I zu fördern, Politikverdrossenheit abzubauen und politische Abläufe verständlich zu machen.
Das Konzept wurde erfolgreich an einer Hauptschule in NRW erprobt, richtet sich aber allgemein an Lernende der Sekundarstufe I.
Der Ablauf umfasst Vorbereitungsstunden, den Besuch einer Stadtratssitzung, die Erarbeitung von Anträgen mit echten Politikern und eine abschließende gespielte Ratssitzung.
Lehrkräfte fungieren als Organisatoren, Erzieher und Begleiter, die den Prozess moderieren und die Evaluation des Lernerfolgs sicherstellen.
Gefördert werden insbesondere die friedliche Konfliktaustragung, Konsensbildung, Verantwortungsbewusstsein und das Selbstvertrauen der Schüler.
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