Bachelorarbeit, 2024
85 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Portrait des Sports
2.1.1 Leistungssport
2.1.2 Freizeitsport
2.2 Das Schulsystem in Deutschland
2.2.1 Entstehungsgeschichtlicher Hintergrund des deutschen Schulsystems
2.2.2 Definition des schulischen Leistungsniveaus
2.3 Sitzverhalten
2.3.1 Physiologische Auswirkungen
2.3.2 Psychische Auswirkungen
3 Methodisches Vorgehen
3.1 Quantitatives Forschungsdesign und Gütekriterien
3.2 Hypothesen
3.3 Illustration der quantitativen Untersuchung
3.3.1 Darstellung des Datenerhebungsinstruments
3.3.2 Untersuchungsmethode
3.4 Datenerhebung
3.4.1 Profil der Bauhausschule Cottbus
3.4.2 Probandenauswahl und -zugang
3.5 Datenauswertung
3.5.1 Digitalisierung der Daten
3.5.2 Datenaufbereitung
3.5.3 Prinzip der digitalen Auswertung
4 Darstellung der Untersuchungsergebnisse
5 Diskussion
6 Orientierung für die praktische Arbeit
7 Zusammenfassung
8 Fazit
Die Arbeit verfolgt das Ziel, einen wissenschaftlich fundierten Zusammenhang zwischen dem sportlichen Freizeitverhalten sowie dem Sitzverhalten in der Freizeit und dem schulischen Leistungsniveau von Schülern zu identifizieren. Dabei wird die Forschungsfrage untersucht, welche Auswirkungen sportliche Freizeitaktivitäten und das freizeitliche Sitzverhalten konkret auf die schulischen Noten von Schülerinnen und Schülern haben, um daraus praxisnahe Handlungsempfehlungen abzuleiten.
2.3.1 Physiologische Auswirkungen
Circa 50 – 65 % aller Schüler leiden in Deutschland bereits unter Haltungsschwächen und (teilweise unter) Rückenschmerzen (vgl. Hollmann, Hettinger, 2000, passim). Rückenschwerden sind die häufigste Ursache für einen Arztbesuch und eine damit verbundene Krankschreibung (vgl. Buskies, Demski, 2003, S. 6). Um eine normale Entwicklung des Körpers zu gewährleisten, ist eine physiologische Reizsetzung von Nöten. Diese Reizsetzung kann in Form von Bewegungen und/oder körperlichen Beanspruchungen geschehen, denn nicht das Sitzen (beispielswiese in der Schule) ist das Problem, sondern der mangelnde Ausgleich schafft das Dilemma (vgl. Schoberth, 1989, S. 207). Ein ausgeprägter sitzender Lebensstil ohne ausreichende Reizsetzung für einen adäquaten Ausgleich ist ein ernstzunehmender Risikofaktor für etliche Gesundheitsbeschwerden.
Dazu zählen zum Beispiel kardiovaskuläre Erkrankungen (Herz-Kreislauf Erkrankungen), ein erhöhtes Risiko für Diabetes mellitus Typ 2 sowie für kolorektale und Mammakarzinome (Darm- sowie Brustkrebs) (vgl. Schüler, Wegner, Plessner, 2020, S. 356). „Aus dem Gesagten geht unschwer hervor, daß [sic] Sitzschäden nicht allein die Folge einer Überlastung ... sind“ (Schoberth, 1989, S. 207). Wie bereits erwähnt, können körperliche Aktivitäten Sitzschäden entgegenwirken. Laut der World Health Organization (WHO) sollen Kinder und Jugendliche rund 60 Minuten mit moderater Intensität in überwiegend aeroben Bewegungsformen aktiv sein.
1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz von Bildung und Leistung ein und stellt die forschungsleitende Frage nach dem Einfluss von Sport und Sitzverhalten auf das schulische Leistungsniveau.
2 Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Sport, schulische Leistungsfähigkeit und untersucht die physiologischen sowie psychischen Folgen des Sitzverhaltens.
3 Methodisches Vorgehen: Hier wird der quantitative Forschungsansatz erläutert, inklusive der Beschreibung des Fragebogens, der Stichprobenauswahl an der Bauhausschule Cottbus und der Datenverarbeitung.
4 Darstellung der Untersuchungsergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die erhobenen Daten mittels verschiedener Statistiken zur Alters- und Geschlechterverteilung sowie zum Sport- und Sitzverhalten.
5 Diskussion: Die Ergebnisse werden hier kritisch diskutiert, indem sie mit den aufgestellten Hypothesen verknüpft und auf ihre Signifikanz geprüft werden.
6 Orientierung für die praktische Arbeit: Basierend auf den empirischen Ergebnissen werden praktische Handlungsempfehlungen zur Bewegungsförderung im schulischen Alltag vorgeschlagen.
7 Zusammenfassung: Die Arbeit resümiert die wesentlichen Erkenntnisse über den Zusammenhang zwischen sportlicher Aktivität und schulischen Leistungen.
8 Fazit: Das Fazit fasst die zentrale Bedeutung der Sportförderung für eine leistungsstarke und gesunde Schülerschaft zusammen.
Sportliches Freizeitverhalten, Sitzverhalten, Schulisches Leistungsniveau, Quantitative Untersuchung, Bewegungsförderung, Schulerfolg, Sportpsychologie, Gesundheitsprävention, Schulnoten, Physische Entwicklung, Lernleistung, Bauhausschule Cottbus, Körperliche Aktivität.
Die Bachelorarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem Sportverhalten, dem Sitzverhalten und den schulischen Leistungen von Kindern und Jugendlichen.
Die Arbeit behandelt die Bereiche Sportwissenschaft, Schulpädagogik, Physiologie des Sitzens sowie die quantitative empirische Sozialforschung.
Das Ziel ist zu beantworten, welche Auswirkungen sportliche Freizeitaktivitäten und das freizeitliche Sitzverhalten auf das schulische Leistungsniveau haben.
Es wurde ein quantitativer Ansatz gewählt, bei dem 103 Schülerinnen und Schüler einer Grund- und Oberschule mittels eines standardisierten Fragebogens untersucht wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Kontext über Sport und Sitzverhalten sowie eine umfassende Darstellung und Diskussion der empirisch erhobenen Daten.
Wichtige Begriffe sind schulisches Leistungsniveau, sportliches Freizeitverhalten, Sitzverhalten, quantitative Datenerhebung und Gesundheitsprävention im Schulalltag.
Die Studie zeigt einen signifikanten geringen negativen Zusammenhang auf; das bedeutet, dass die zeitliche Investition in sportliche Aktivitäten mit zunehmendem Alter eher abnimmt.
Es wurde festgestellt, dass ein langes tägliches Sitzverhalten bei den untersuchten Schülern tendenziell mit schlechteren Leistungen in den Hauptfächern (Deutsch, Mathematik, Englisch) korreliert.
Die Untersuchung konzentriert sich auf das Fallbeispiel der Bauhausschule Cottbus, einer integrierten Grund- und Oberschule mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt.
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