Bachelorarbeit, 2023
45 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Sportgroßveranstaltungen in der Ökonomik
2.1 Definition Sportgroßveranstaltungen
2.2 Stand der ökonomischen Eventforschung
2.3 Kurzfristige Effekte
2.4 Langfristige Effekte
3. Ökonomische Berechnungsmethoden für Sportgroßveranstaltungen
3.1 Bruttoinlandsprodukt
3.2 Ansatzpunkt der Analyse
3.3 Input-Output-Analyse
3.4 Kosten–Nutzen-Analyse
4. Europameisterschaft 2024 in Deutschland
4.1 Durchführung der Analyse zur Europameisterschaft 2024
4.1.1 Grundlage der Analyse
4.1.2 Betrachtung der kurzfristigen Effekte durch die EM 2024
4.1.3 Betrachtung der langfristigen Effekte durch die EM 2024
4.1.4 Zusammenführung der Ergebnisse
4.2 Zentrale Erkenntnisse und Diskussion der Ergebnisse
5. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die gesamtwirtschaftlichen Effekte der UEFA Europameisterschaft 2024 in Deutschland, um auf Basis qualitativer Literaturrecherche und quantitativer mathematischer Modelle eine fundierte Prognose über die ökonomischen Auswirkungen dieser Sportgroßveranstaltung zu erstellen.
2.3 Kurzfristige Effekte
Wie eingangs dargelegt, fehlt es nach wie vor an quantitativen Forschungsergebnissen zu Sportgroßveranstaltung um qualifizierte, wettbewerbsübergreifende und abschließende Aussagen zu den Effekten treffen zu können. Dennoch lassen sich Effekte erkennen, die kurz vor, während oder kurz nach dem Event zu verzeichnen sind.
Grundsätzlich geht man davon aus, dass diese kurzfristigen Effekte hauptsächlich durch den Tourismus geprägt werden. So würden ausländische Touristen, die als Besucher des Events in dem Gastgeberland verweilen möchten, zusätzliche Umsätze generieren. Vor allem die Hotelbranche würde davon profitieren. Am Beispiel der WM 2006 in Deutschland lässt sich solch ein Zuwachs gut veranschaulichen. So gab es im Juli 2006, im Gegensatz zum Vorjahr, einen Anstieg von 1,1 Millionen Übernachtungen ausländischer Touristen. Während Europäer im Schnitt 6 Tage blieben, verweilten Nichteuropäer sogar fast doppelt so lange. Jedoch dürften solche Zahlen auch mit Vorsicht zu betrachten sein, da ein solcher Anstieg nicht zwangsläufig mit der Ausrichtung von Sportgroßveranstaltungen einhergeht.
1. Einleitung: Diese Einleitung thematisiert die wachsende wirtschaftliche Bedeutung von Fußball-Großveranstaltungen und stellt die Forschungsfrage nach den ökonomischen Impulsen für das Gastgeberland Deutschland bei der EM 2024.
2. Sportgroßveranstaltungen in der Ökonomik: Hier werden Sportgroßveranstaltungen definiert und der aktuelle Stand der Eventforschung dargestellt, wobei insbesondere kurz- und langfristige ökonomische Effekte sowie die gesellschaftliche Bedeutung des Fußballs beleuchtet werden.
3. Ökonomische Berechnungsmethoden für Sportgroßveranstaltungen: Dieses Kapitel erläutert die mathematischen Instrumente – insbesondere das BIP, die Input-Output-Analyse und die Kosten-Nutzen-Analyse – zur Messung und Prognose wirtschaftlicher Auswirkungen von Mega-Events.
4. Europameisterschaft 2024 in Deutschland: Der Hauptteil analysiert die spezifischen wirtschaftlichen Effekte der EM 2024 in Deutschland, indem kurz- und langfristige Auswirkungen fundiert hochgerechnet und diskutiert werden.
5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Deutschland von bestehenden Strukturen profitiert, mahnt jedoch zur kritischen Betrachtung von Verdrängungseffekten und bekräftigt die Bedeutung einer nachhaltigen Veranstaltungsstrategie.
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Die Arbeit analysiert die ökonomischen Potenziale und Herausforderungen, die für Deutschland als Gastgeber der UEFA Europameisterschaft 2024 zu erwarten sind.
Die Analyse fokussiert sich auf die ökonomische Eventforschung, die Unterscheidung zwischen kurz- und langfristigen Effekten sowie die Anwendung verschiedener volkswirtschaftlicher Messmethoden.
Ziel ist es, eine ex-ante-Prognose der wirtschaftlichen Auswirkungen der EM 2024 auf die deutsche Volkswirtschaft zu erstellen und diese kritisch zu diskutieren.
Es werden das Bruttoinlandsprodukt als zentraler Indikator sowie die Input-Output-Analyse und die Kosten-Nutzen-Analyse als methodische Analyseinstrumente verwendet.
Im Hauptteil werden Prognosen zu Konsumausgaben ausländischer Touristen, Ticketeinnahmen und Initialinvestitionen für die Stadioninfrastruktur für die EM 2024 berechnet.
Die Arbeit zeichnet sich durch die Verknüpfung historischer Daten vergangener Events (wie der WM 2006) mit gegenwärtigen Fragestellungen zur ökonomischen Rentabilität und Nachhaltigkeit aus.
Der Begriff beschreibt teure Großbauten ohne nachhaltiges Nutzungskonzept; die Arbeit diskutiert, warum diese für ein wirtschaftlich fortgeschrittenes Land wie Deutschland vermieden werden sollten.
Ausländische Touristen werden als wichtige "frische" Geldquelle betrachtet, deren Konsumausgaben direkte positive Impulse für das BIP und lokale Gewerbe wie die Hotellerie generieren können.
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