Diplomarbeit, 2008
127 Seiten, Note: 1,3
1. EINFÜHRUNG
1.1 Die Problemstellung der Arbeit
1.2 Die Zielsetzung der Arbeit
1.3 Gang der Untersuchung
2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN
2.1 Die Markenpersönlichkeit
2.1.1 Die Entstehung einer Markenpersönlichkeit
2.1.2 Die Messung der Markenpersönlichkeit und ihre Dimensionen
2.1.3 Markenpersönlichkeit und menschliche Persönlichkeit
2.2 Die menschlichen Werte
2.2.1 Werte als Triebkraft des Konsumentenverhaltens
2.2.2 Die Messung der menschlichen Werte und die resultierenden Wertetypen
2.2.3 Menschliche Werte und Persönlichkeit
3. HERLEITUNG DES UNTERSUCHUNGSMODELLS
3.1 Der Stand der Forschung
3.1.1 Die Markenpersönlichkeit
3.1.2 Die menschlichen Werte
3.2 Der Zusammenhang zwischen Markenpersönlichkeit und Werten
4. EMPIRISCHER TEIL
4.1 Das Untersuchungsdesign
4.1.1 Die Operationalisierung der zu messenden Konstrukte
4.1.2 Die Gestaltung des Fragebogens
4.2 Die Durchführung der Befragung
4.3 Die Datenauswertung
4.3.1 Die Beschreibung der Stichprobe und die deskriptive Auswertung
4.3.2 Die Überprüfung der Konstrukte
4.3.3 Die Überprüfung der Untersuchungshypothese und Interpretation der Ergebnisse
4.3.4 Exkurs: Überprüfung des Zusammenhangs zwischen der Markenliebe und den menschlichen Werten und der Markenpersönlichkeit
5. FAZIT
5.1 Zusammenfassung der Arbeit und ihrer Ergebnisse
5.2 Interpretation der Ergebnisse und Handlungsempfehlungen für Unternehmen
5.3 Kritische Würdigung und zukünftiger Forschungsbedarf
Die Arbeit untersucht den bisher wissenschaftlich wenig beleuchteten Zusammenhang zwischen individuellen menschlichen Werten und der Markenpersönlichkeit. Das primäre Ziel ist es, empirisch zu ergründen, ob ein Zusammenhang zwischen diesen beiden Konstrukten existiert und wie dieser ausgeprägt ist, wobei auch das Konstrukt der Markenliebe einbezogen wird.
2.1.1 Die Entstehung einer Markenpersönlichkeit
Wie schon in Kapitel 2.1 erläutert, wird nach der Definition von Aaker (1997) die Markenpersönlichkeit als Gesamtheit menschlicher Charaktereigenschaften bezeichnet, die mit einer Marke in Verbindung gebracht werden. Somit besitzen die Markenpersönlichkeitszüge und die menschlichen Persönlichkeitszüge eine ähnliche Konzeptualisierung, aber sie unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Entstehung. Die Wahrnehmung menschlicher Persönlichkeitszüge entsteht auf Basis des individuellen Verhaltens, körperlicher Eigenschaften, Einstellungen und Überzeugungen und der demographischen Eigenschaften. Die Wahrnehmung der Markenpersönlichkeit dagegen wird durch jeden direkten und indirekten Kontakt mit der Marke bestimmt. So entstehen die mit der Marke in Verbindung gebrachten menschlichen Persönlichkeitseigenschaften direkt durch das Übertragen von Persönlichkeitsmerkmalen der typischen Markennutzer, der Angestellten oder des Vorstandes des Unternehmens oder der Markenanhänger auf die Marke. Indirekt können Persönlichkeitsmerkmale mit einer Marke durch Produkteigenschaften, den Markennamen, das Markensymbol, das Markenlogo, den Werbestil, den Preis, die Vertriebswege oder durch Assoziationen mit der Produktkategorie verbunden werden (vgl. Aaker, 1997, S. 348). Diese Zusammenhänge werden in Abbildung 1 noch einmal dargestellt.
Zusätzlich zu den Persönlichkeitseigenschaften enthält die Markenpersönlichkeit aber auch demographische Eigenschaften, wie Geschlecht (‚man kann kaum vermeiden, sich Dinge als männlich oder weiblich vorzustellen’), Klasse (‚der Besitz eines Nerzmantels hat nicht nur etwas mit Winterkleidung zu tun’) und Alter (‚die meisten Menschen reagieren im Allgemeinen sensibel auf Alterssymbole’).
1. EINFÜHRUNG: Die Einleitung motiviert die Relevanz der Markenpersönlichkeit als Erfolgsfaktor und definiert die zentrale Forschungsfrage nach dem Zusammenhang zwischen Marken und menschlichen Werten.
2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Dieses Kapitel erläutert die Konstrukte Markenpersönlichkeit und menschliche Werte, ihre jeweilige Messung sowie ihre Verknüpfung mit der allgemeinen menschlichen Persönlichkeit.
3. HERLEITUNG DES UNTERSUCHUNGSMODELLS: Hier wird der aktuelle Forschungsstand dargelegt und das theoretische Modell sowie die aus der Literatur abgeleitete Untersuchungshypothese entwickelt.
4. EMPIRISCHER TEIL: Der Hauptteil beschreibt das methodische Design der Online-Befragung, die Operationalisierung der Konstrukte und präsentiert die statistische Datenauswertung inklusive der Hypothesenprüfung.
5. FAZIT: Das letzte Kapitel fasst die zentralen empirischen Ergebnisse zusammen, leitet strategische Empfehlungen für Unternehmen ab und reflektiert die Limitationen der Studie.
Markenpersönlichkeit, Menschliche Werte, Konsumentenverhalten, Mittel-Ziel-Theorie, Selbstkongruenz, Markenliebe, Online-Befragung, Markenimage, Markenidentität, Wertetypen, Schwartz, Markenführung, Korrelationsanalyse, Konsumgütermarkt, Persönlichkeitsforschung.
Die Arbeit untersucht die wissenschaftliche Beziehung zwischen der Persönlichkeit von Marken und den persönlichen Werten von Konsumenten.
Die zentralen Felder sind die Markenpsychologie (Markenpersönlichkeit), die Wertetheorie (menschliche Werte) und deren Einfluss auf das Konsumentenverhalten.
Die Forschungsfrage lautet: Existiert ein Zusammenhang zwischen den menschlichen Werten und der Markenpersönlichkeit und wie sieht dieser aus?
Die Verfasserin nutzt ein kausales Forschungsdesign und führt eine empirische Online-Befragung durch, deren Daten mittels Korrelations- und Faktorenanalysen ausgewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Konstrukte sowie den empirischen Teil, in dem die Operationalisierung und die statistische Überprüfung der Hypothese zur Markenwahl stattfinden.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Markenpersönlichkeit, Selbstkongruenz, Mittel-Ziel-Theorie und die verschiedenen Wertetypen nach Schwartz.
Das Portrait Value Questionnaire (PVQ) wurde gewählt, da es verständlicher und für Befragte kognitiv weniger anspruchsvoll als das traditionelle Schwartz Value Survey (SVS) ist, was bei einer Online-Befragung die Abbruchrate senkt.
Die Markenliebe dient als zusätzliches Konstrukt, um zu analysieren, ob Menschen mit bestimmten Wertestrukturen eine stärkere emotionale Bindung oder Loyalität zu Marken aufbauen.
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