Bachelorarbeit, 2021
71 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Grundlagen
2.1. Aktuelles wirtschaftliches Umfeld deutscher Unternehmen
2.2. Kryptowährungen
2.3. Etablierte Währungen
2.4. Corona-Pandemie
3. Kryptowährungen
3.1. Kategorisierung und historische Entwicklung
3.2. Blockchain
3.3. Nodes
3.4. Mining
3.4. Funktionsweise
4. Bilanzierung von Kryptowährungen
4.1. Handelsgesetzbuch
4.1.1. Aktivierungsfähigkeit
4.1.2. Bilanzierung beim Erwerb von Kryptowährungen
4.1.3. Bewertung beim Erwerb von Kryptowährungen
4.2. International Financial Reporting Standards
4.2.1. Aktivierungsfähigkeit
4.2.2. Bilanzierung beim Erwerb von Kryptowährungen
4.2.3. Bewertung beim Erwerb von Kryptowährungen
5. Kritische Auseinandersetzung mit Kryptowährungen
5.1. Chancen
5.2. Risiken
6. Zukunftsszenarien von Kryptowährungen
7. Abschließende Würdigung
7.1. Zusammenführung der Erkenntnisse
7.2. Schlussfolgerung
Die Arbeit untersucht die Bedeutung von Kryptowährungen in einer disruptiven Wirtschaftswelt und hinterfragt, ob es sich dabei um zukunftsrelevante Instrumente oder lediglich um transitorische Phänomene handelt. Dabei steht die Analyse der Bilanzierungsmöglichkeiten nach HGB und IFRS sowie die kritische Auseinandersetzung mit Chancen und Risiken im Fokus.
3.2. Blockchain
Für die weiteren Ausführungen ist es elementar zu verstehen, was hinter der Blockchain-Technologie steht und warum gerade diese ausgewählt worden ist. Das primäre Problem bestand in der zentralen Institution- wie sie die Europäische Zentralbank im Euroraum ist. Der Erfinder des Bitcoins, Satoshi Nakamoto, wollte eine Währung schaffen, in der eine solche überflüssig wird. Das verfolgte Ziel bestand darin, dass sich die Nutzer selbstverwaltet kontrollieren können. Dabei ist es essenziell, dass stets der Tatsache mit dem größten Arbeitsaufwand vertraut wird.
Alle Kryptowährungen basieren auf der sog. Blockchain, welche genau diese Option bietet. Für das weitere Verständnis dieser Arbeit ist es entscheidend, dass die Idee und die Funktionsweise hinter dieser Technologie deutlich werden. Um dies zu ermöglichen, dient das folgende Beispiel:
Dieses orientiert sich an der Erklärung und dem praktischen Fall des Stanford Absolventen Grant Sanderson, welcher sich immer wieder mit komplexen mathematischen Fragestellungen auseinandersetzt und diese an jeweilig adäquat gewählten Beispielen erläutert.
Es sei darauf verwiesen, dass das Beispiel aus Komplexitätsgründen auf dem Bitcoin aufbaut. Jedoch können der Grundgedanke und die Funktion, wie bereits beschrieben, auf jede beliebige Kryptowährung übertragen werden.
Für das bessere Verständnis werden die Schilderungen in einzelne Phasen unterteilt, durch die ein besserer Überblick sowie Nachvollziehbarkeit erlangt wird. Zum Ende zentraler Phasen werden die jeweiligen Kernaussagen noch einmal genannt und zusammengefasst.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Kryptowährungen ein, beleuchtet den disruptiven Charakter der Digitalisierung im Finanzsektor und definiert die Forschungsfrage sowie den gewählten Aufbau der Arbeit.
2. Grundlagen: Hier wird das wirtschaftliche Umfeld deutscher Unternehmen vor und während der Corona-Pandemie betrachtet sowie zentrale Begriffe wie Kryptowährungen und etablierte Fiat-Währungen definiert.
3. Kryptowährungen: Dieses Kapitel erläutert die technischen Aspekte von Kryptowährungen, die Blockchain-Technologie, die Rolle der Nodes sowie den Mining-Prozess und die Funktionsweise innerhalb des Netzwerks.
4. Bilanzierung von Kryptowährungen: Es erfolgt eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Aktivierungsfähigkeit und Bewertung von erworbenen Kryptowährungen unter Anwendung des HGB sowie der IFRS-Standards.
5. Kritische Auseinandersetzung mit Kryptowährungen: Ein systematischer Überblick zu den Chancen wie Dezentralisierung und Fälschungssicherheit sowie Risiken wie Mining-Stromverbrauch, Volatilität und 51%-Attacken.
6. Zukunftsszenarien von Kryptowährungen: Das Kapitel analysiert potenzielle Einsatzgebiete der Blockchain-Technologie in der Wirtschaft und diskutiert verschiedene Prognosen zur zukünftigen Relevanz von Kryptowährungen.
7. Abschließende Würdigung: Die Erkenntnisse aus der vorherigen Analyse werden zusammengeführt und in einer Schlussfolgerung hinsichtlich der Notwendigkeit regulatorischer Standards bewertet.
Kryptowährungen, Bitcoin, Blockchain, Bilanzierung, HGB, IFRS, Mining, Dezentralisierung, Smart Contracts, Digitalisierung, Finanzsektor, Volatilität, Wirtschaftswelt, Transaktionshistorie, Vermögensgegenstand.
Die Arbeit befasst sich mit dem Einfluss von Kryptowährungen auf das heutige Geldsystem, analysiert deren technische Basis und bewertet die bilanzielle Behandlung in Unternehmen nach deutschen und internationalen Rechnungslegungsstandards.
Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der Funktionsweise von Kryptowährungen, deren Bilanzierung in Jahresabschlüssen, der Analyse von Chancen und Risiken sowie dem Potenzial der Blockchain-Technologie für zukünftige Wirtschaftsszenarien.
Die Arbeit geht der Frage nach, in welcher Weise Kryptowährungen in der Zukunft eine Rolle spielen können und ob sie eine dauerhafte Etablierung oder ein vorübergehendes Übergangsphänomen darstellen.
Die Ausarbeitung basiert auf einer wissenschaftlichen Literaturanalyse diverser Fachpublikationen, unterstützt durch die Aufbereitung aktueller statistischer Daten von Instituten und Expertenbeiträgen aus dem Internet.
Der Hauptteil deckt die technischen Grundlagen (Blockchain, Mining), die bilanziellen Herausforderungen (HGB und IFRS) sowie eine kritische Abwägung der Chancen und Risiken von Kryptowährungen ab.
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Kryptowährungen, Bitcoin, Blockchain, Bilanzierung, HGB, IFRS, Mining, Dezentralisierung und Finanzwirtschaft definieren.
Während nach HGB oft diskutiert wird, ob Krypto-Assets als immaterielle Vermögensgegenstände oder sonstige Vermögensgegenstände auszuweisen sind, prüfen IFRS-Standards diese unter den Kriterien des Conceptual Frameworks auf ihre Eignung als Vermögenswert.
Die Pandemie fungierte als Katalysator, der Kritik am klassischen Geldsystem forcierte, die Volatilität der Finanzmärkte erhöhte und damit die Suche nach alternativen Anlagemöglichkeiten wie dem Bitcoin verstärkte.
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