Diplomarbeit, 2008
188 Seiten, Note: 2
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der Schauspielkunst im Theater und Film. Das Ziel ist es, die Entwicklung des Schauspiels vom Ursprung bis zur Gegenwart nachzuvollziehen und dabei die wesentlichen Strömungen und Theorien zu beleuchten. Dabei steht die Frage nach dem Verhältnis von Schauspieler und Publikum sowie die Suche nach der „wahren“ Darstellung im Mittelpunkt.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Ziele und Forschungsfragen der Arbeit sowie die verwendeten Methoden darlegt. Anschließend wird ein Überblick über die Anfänge des Schauspiels in Theater und Film gegeben, wobei die Entwicklung der Darstellungsstile und die Rolle der Emotionalität im Fokus stehen.
Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit der Arbeit von Konstantin Stanislawski, seinem „System“ und seiner Vision von einer „wahren“ Schauspielkunst. Hier werden zentrale Elemente seines Ansatzes, wie das emotionale Gedächtnis und die Bedeutung der Handlung, erläutert.
Schauspielkunst, Theater, Film, Darstellung, Natürlichkeit, Emotionalität, Stanislawski, Schauspieltheorien, Publikum, Verhältnis von Schauspieler und Publikum, historischer Kontext, Entwicklung.
Theaterschauspiel erfordert Projektion für ein Live-Publikum, während Filmschauspiel durch technische Mittel (Großaufnahmen) eine subtilere, leisere Darstellung verlangt.
Ein methodischer Ansatz, der auf „Wahrheit“ und dem „emotionalen Gedächtnis“ basiert, damit Schauspieler ihre Rollen innerlich erleben statt sie nur darzustellen.
Brecht setzte auf Distanzierung (V-Effekt) statt auf Einfühlung, um das Publikum zum kritischen Nachdenken über gesellschaftliche Zustände anzuregen.
Ein von Lee Strasberg weiterentwickelter Ansatz, bei dem Schauspieler eigene persönliche Erfahrungen nutzen, um die Emotionen ihrer Charaktere authentisch zu verkörpern.
Oft wirkt ihr Spiel vor der Kamera zu übertrieben oder „theatralisch“, da sie gewohnt sind, einen weiten Raum akustisch und mimisch zu füllen.
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